Dinesen Douglasiendielen verkleben

14.08.2008



Hallo Zusammen,

ich überlege aktuell, mir Dinesen Douglasiendielen (5-7m Länge, 20-30 cm Breite, 28 cm Dicke) Verlegen zu lassen. Laut Hersteller soll man die Dielen auch auf Estrich verkleben können. Der Hersteller empfiehlt als Klebstoffe die Produkte der Firmen Sika und Stauf.

Hat von Euch jemand Erfahrung mit

- den Dielenböden der Firma Dinesen?
- der vollflächigen Verklebung von Dielenböden in o.g. Dimensionen?
- den o.g. Klebstoffen?

Danke für Eure Unterstützung

Zed



Fehlplanung oder Altbausanierung?



Grundsätzlich ist eine Verklebung des ruhigen Douglasienholzes mit den von Dinesen empfohlenen Klebern möglich. Dinesen-Böden sind von hoher Qualität, die Holzart passt noch am ehesten zu dieser Verlegeart.

Grundsätzlich halte ich die Verklebung von massiven Dielen der beschriebenen Dimensionen aber für einen Notbehelf, die übliche Verlegung auf Lagerhölzer ist vorzuziehen.

Bei Estrich würde ich zu einer Dreischichtdiele raten, die es auch raumlang und in stattlichen Breiten gibt.

Da ist doch hoffentlich kein Heizestrich drunter?

Grüße

Thomas







Ich



würde eine Verschraubung der Verklebung deutlich vorziehen.

Wir haben die Dinesen Dielen bisher nur geschraubt.

Ich kann mich dem Eindruck nicht erwehren, dass die Dinesen seine Produkte auf Biegen und Brechen verkauft.

Grüße Gerd



Aufbauhöhe



Hallo zusammen!

Danke für Eure Antworten.

Eine Verlegung von Dreischichtparkett möchte ich eigentlich vermeiden > Vollholz finde ich schöner...

Ihr ratet ja eher von der Verklebung ab. Leider möchte ich, dass der Aufbau nicht allzu hoch wird. Daher der Gedanke an die Verklebung.

Mit welcher Aufbauhöhe müsste ich denn bei der Verlegung mit Lagerhölzer rechnen?

Daneben interessiert mich Eure Erfahrung mit der Behandlung der Dinesendielen. Öl vs. Lauge?

Grüße

Zed



da wären...



30mm Lagerhölzer, auf dem Estrich hinreichend befestigt, bei 45mm Dielenschrauben das Minimum (schräg in die Feder geschraubt). Dazwischen z.B. 30mm Holzweichfaserplatte.

Lauge? Der schöne Rotton verschwindet dann halt. Gelaugte Böden sind fleckanfälliger, weniger pflegeleicht. Optimal aus meiner Sicht ist ein Ölauftrag mit der Einscheibenpoliermaschine, speziell auch das Thermopadverfahren mit Heißöl. Bewährt auch im öffentlichen Bereich.

Grüße

Thomas



Behandlung mit Lauge



> Hallo Thomas,

die hellen (gelaugten) Böden gefallen mir persönlich besser (auch wegen der alten skandinavischen Tradition > hört sich für mich so an, als ob sich diese Behandlung bewährt hätte).

Bleibt die Frage, warum die gelaugten Böden fleckenanfälliger und weniger pflegeleicht sind, wenn man sie nach der Behandlung mit Lauge anschließend mit Öl oberflächenbehandelt (hier dann bspw. das Thermopadverfahren mit Heißöl)?

Daneben bietet die Firma D. auch Holzbodenöle in Weiß/Extra Weiß an, welche ggf. den gleichen aufhellenden Effekt haben?

Gruß

Zed





Aha, wie ich auf dem Bild sehe Thomas leistest du dir ne Hausinterne Qualitätsprüfung?!

Gibt sicher immer bunte Arbeitsberichte.



@ Jens



Meine Böden sind sämtlich zertifiziert nach ISO 9000 / ISO 9001. Der halbhohe Typ auf dem Foto ist beim Pilzesuchen der Beste, da habe ich ihn halt für's Qualitätsmanagement eingestellt :-)

@ Zed

Laugen sind stark basisch. Möglicherweise werden größere Anteile des daraufgebrachten Öles verseift, was ich für unvorteilhaft halte. Die skandinavischen Öle (Triptrap bzw. Woca, Faxe) sind keine Naturöle und riechen nicht wirklich gut (Verdünnung Testbenzin o.ä.). Weiß pigmentierte Öle gibt es auch von Naturfarbenanbietern, z.B. auch als Heißöl von Natural. Weiße Öle hellen leicht auf und vergilben oft weniger.

Das Laugen stammt aus einer Zeit, als Öle zu wertvoll für viele waren, um auf dem Boden zu landen. Die Kombination Lauge/ Öl wird deshalb wohl keine besonders lange Tradition haben, ebenso wie die Anwendung auf Douglasie (Modeholz der letzten Jahre, ursprünglich nicht in Europa heimisch).

Grüße

Thomas





@Thomas
wenn sie nur so bleiben würden.
Nich lange hin und er wird sich brennend für dein Auto interessieren.
Und eh du dich versiehst legt er dir den Rückzug aus der Firma nahe.
Ich seh schon jemanden anderen Pilzesuchen?!

gruß jens



@ Jens



Das preußische Pflichtgefühl (als Chef, unfreiwilliger Alleswissenmüssender, Immerlängermacher) ist in Dresden nie richtig angekommen, es muß sich irgendwo in der Heide verlaufen haben, oder es ist im Senftenberger See ersoffen.

Wenn mich mein Söhnchen (der Große tendiert leider mehr zum Metall) von der Hobelbank vertreiben will, weiche ich freiwillig, und studiere noch einmal etwas völlig anderes: Die Kunst des Müßigganges.

Bis dahin in Eile :-)

Grüße

Thomas





ne nee, der hat schon noch Arbeit als Helfer für Dich!
Grobmotorige Arbeiten bleiben sicher zu Hauff für Dich in der Werkstatt. Und schließlich muß einer ja die Dielen zum Kunden in den 5Stock buckeln!


gruß jens



Also manchmal...



...träume ich von 2 linken Händen :-)

Grüße

Thomas