Welches Holz für Parkettunterboden / Dielung?

22.06.2010



Welches Holz wurde um 1900 für eine Dielung unter dem Parkettboden verwendet? Unser Boden hängt stark durch wegen der alten Kiesschüttung und wir möchten ihn "begradigen". Als neue Dielung unter dem Parkettboden möchten wir aber keine Platten, sondern Bretter verlegen, um möglichst genau an der ursprünglichen Bauweise zu bleiben. Im Internet habe ich immer wieder die drei Holzarten Tanne, Fichte oder Kiefer gefunden. Was wäre denn da zu empfehlen?





Hallo,

Bretter haben den Nachteil der leichten Schallübertragung und müssen wirklich "knochentrocken" sein, um verlegen zu können.
Ich gebe Ihnen zu überlegen, eine leichte Schüttung zum Ausgleich der Senkungen zu nehmen, 20 mm Holzweichfaser zu verlegen und darauf mit dem Parkett, Vollholz ab 15 mm, zu arbeiten. Das sollte leicht, günstig, dauerhaft und schalldämpfend sein.

Ob Fi/Ta oder Kiefer ist eigentlich egal, Kiefer neigt aber zum Drehwuchs und harzt, Hauptsache wie gesagt: knochentrocken.

Grüße vom Niederrhein



Nicht jeder



will seinen Boden mutwillig um 20mm erhöhen... meiner Meinung nach ist das Erhöhen von Böden in bestehenden Wohnräumen eine der größten ästhetischen und "wohnpraktischen" Sünden überhaupt.

Wir haben 20mm Fichte kammergetrocknet in verschiedenen Breiten verwenden. Vorher war ein ähnliches Nadelholz verbaut, das allerdings unglaublich weich war, mir ist bis heute unklar wieso, es wirkte nicht geschädigt und war in allen Räumen gleich weich.