Dielentor / Deelentor Beispiele im Denkmalschutz in Niedersachsen



Dielentor / Deelentor Beispiele im Denkmalschutz in Niedersachsen

Hallo,

ich bin stolzer Besitzer eine alten Bauernhofes in der Gegend von Hildesheim / Peine aus dem Jahr 1837. Die Hofanlage steht unter Denkmalschutz. Ich möchte nun daas Deelentor welches bislang komplett aus Holz ist durch ein Glastor bzw. Tor mit viel Glasfläche ersetzen umd dahinter den Raum als Wohnraum nutzen zu können.
Die Abstimmung mit dem Denkmalschutz gestaltet sich als sehr schwierig. Ich habe schon einige Vorschlage unterbreitet, die Dame vom Denkmalschutz behart aber auf einem Beispiel mit Glasteilenden echten Sprossen, dadurch sieht das Tor nach unserer Meinung wie ein Gefängis aus. Von diesem Vorschlag lässt sie sich leider nicht abbringen. Sie sagte mir aber wenn ich ihr andere Beispiele für Glastore eingebaut in Gebäuden aus Niedersachsen (Mit Bild und Anschrift) die unter Denkmalschutz stehen nennen würde dann würde sie ggf. ihre Meinung überdenken.
Deshalb nun die Frage in die Runde, könntet ihr mir Beispielbilder sendenmit Anschrift die ich ihr als Referenz zukommen lassen könnte?
Anbei ein Bild von meinem aktuellen Bestand. p.s. Die alte Garage rechts soll in dem Zug weg gerissen werden und das Fachwerk dahinter wieder hergerichtet.



Kein Problem


Kein Problem

Das Bild in Originalgröße und die Adresse kommen per mail,

zuständig von Seiten des Denkmalschutzes war Dr. Kohler, Hannover



Denkmalschutz



ist nicht dein Gegner.
Nimm den Glasbauer zu der Dame mit, dann können die das auskasperl.
So mache ich es, wenn ich allein keine Lösung finde.
Was ist an einer Türe mit Sprosen ein Gefängnis?
Kann es daran leigen, dass das Teil nicht konzequent sauber entwickelt und gezeichnet wurde?
Ich habe hier überall, auch bei den renovierten Häusern, Sprossenfenster. Aber wie Gefängnis schaut es hier nicht aus.

Also solch eine Anschauung verstehe ich nicht. Wenn man ein Denkmal kauft, dann muss einem ja klar sein, dass die Substanz erhalten werden soll.
Da passen eben keine riesen Glasflächen rein. Früher war es eben nicht möglich 100m² Glas herzustellen und das ist ja auch der Charme von alten Häusern.

Schade

Klaus



ganz so einfach..



..ist das aber auch nicht.

Beim Vierständerhaus mit diesem typischen großen Tor war die angrenzende Diele eben immer ein Wirtschaftsraum der mit einem festen Tor abgeschlossen war. Ein historisches Vorbild mit Glas, wie groß auch immer, gibt es nicht.

Beim unserem Umbau hatten wir überlegt, ein solches Tor wieder herszustellen (der Bogen war vorher zugemauert) und einen Glas Windfang dahinter zu setzen. Das Tor wäre dann immer offen geblieben. Da ein solches Tor aber (denkmalgerecht !) nach innen aufschlagen muss, wäre sehr viel Platz verlorengegangen. Wir haben uns dann mit dem Denkmalschutz auf die gezeigte Lösung geeinigt.
Im angefragten Beispiel liegen die Verhältnisse aber etwas anders.
Da das Tor weit innenliegend ist, könnte das Licht ein Problem sein. Was würde der DS sagen, wenn man das Tor erhält wie es ist (es dürfte wohl nach außen aufschlagen ?), und dahinter mit Glas fest abtrennet.
Die Eingangstür würde man dorthin verlegen, wo jetzt die Garage ist. Von den Zaunelemengten verdeckt ist vielleicht schon eine solche Tür.
Eine ähnliche Lösung gibt es in Ronnenberg, das nicht so weit weg . Ich habe das einmal fotografiert, vielleicht finde ich das Bild. Ob das Denkmalgerecht oder schön ist ???

Dennoch: auch mit Sprossen müss man sich keineswegs eingesperrt fühlen. Wenn man den Torbogen einfach nur mit Glas ausfüllt dürte das wie der Eingang zu einem Tunnel wirken. (Beispiel hier: https://goo.gl/images/oVHcVc).

In unseren Breiten gibt es einige Beispiele, wo nach der Gründerzeit solche Tore mit einer mittigen Tür sowie re und links davon jeweils ein Fenster ausgefüllt wurden. das kann sehr einladend aussehen.
(Beispiel hier: https://goo.gl/images/NsK9JG)



Tor Teil 2



Danke für die Antworten bislang. Wir haben mit dem Denkmalschutz schon mehrfach zusammen gesessen, bislang gab es aber immer wieder nur einen einzigen Vorschlag wie es aussehen soll/ könnte, Alternativen wurden nicht akzeptiert bzw. gleich abgelehnt. Bislang bin ich mit dem Denkmalschutz immer klar gekommen, im Moment stockt es halt.
Wir sind halt kein Fan von 4m langen senkrechten Sproßen mit geringen Abstand zueinander. Die Beispiele die uns davon gezeigt wurden sehen nach unserer Auffassung aus aus wie Gitterstäbe...Da der Vorschlag von ihr kam das ich ihr gerne andere Tore aus dem Denkmalschutz in Niedersachsen vorlegen kann, damit wir vielleicht eine andere Art Tor finden habe ich den Aufruf hier gestartet, bislang war ich hier nur interessierter Leser.
Also, danke schon einmal an alle die mir bereits was geschickt haben, eure Beispiele gefallen uns schon viel besser als das was aktuell als Vorschlag im Raum steht.

Achso, Tor nach außen auf geht nicht, geht nicht tief genug rein und rechts ist auch noch ein Eingang der dann zu wäre. Wir haben den Vorschlag unterbreitet das Tor 8cm zurück zu setzen und es Innen zu belassen, an der Lösung war aber kein Interesse. Die erste Idee war auch das Tor über einen Torantrieb nach oben in den Dachstuhl zu fahren, so dass man das Tor einfach herunter fahren könnte und es dann so aussieht wie jetzt, auch an diesem Vorschlag bestand kein Interesse.