Dielenboden erneuern

20.03.2019 Marc


Dielenboden erneuern

Hallo an Alle!

Ich habe ein Haus BJ. 1936 wo ich ein einem Zimmer die Dielen erneuern möchte.
Der Boden ist mir zu stark durchgebogen und die Dielen ansich sind auch schon stark verschlissen.
Die Dielen jetzt sind auf den Balken genagelt und haben eine Stärke von ca. 27mm.
Aktuell sind die Dielen so lang wie der Raum. Die neuen Dielen würde ich gerne
mit einem Verlegemuster Verlegen und die Stöße auf den Balken.
Ich würde die Methode mit der Verschraubung durch die Feder nehmen.

Jetzt die eigentlich Frage. Was wäre der beste Weg um die alten Balken auszugleichen?
So wie in dem Bild siehe Anhang, indem man eine Latte/Brett links und rechts an die Balken anbringt?
Reicht dann diese schmale Auflage zur Befestigung der neuen Dielung oder sollte man bei der Verlegung
jede einzelne Diele auf den Balken unterfüttern? Das wäre natürlich ein wahnsinniger Aufwand.

Ich hoffe ihr könnt mir helfen.

Vielen Dank im Voraus.


Grüße
Marc



Balken



Hallo Marc,

die Fotos zeigen ein optimales Beispiel.

Hast Du die Dielen bei Dir denn schon entfernt?
Ich hatte ähnlicher vor, wurde aber ernüchtert, als ich die alten Dielen abgenommen hatte.
Die Balken hatten noch die Form der Baumstämme, nur oben und unten waren sie Plan geschnitten.
Daher konnte ich rechts und links keine Beidielen anbringen.
Außerdem war der Fehlboden mit Lehm ausgekleidet, den ich hätte entfernen müssen.
Am Ende wurden Ausgleichsleisten zugeschnitten und auf die Balken genagelt.
Das Ergebnis ist für Altbau-Maßstäbe gut, der Boden jedoch nicht 100 % eben.

Gruß

Mark



Die



Balken die ich beim Renovieren damals sehen konnte, waren viereckig.
Ich hatte den Drempel damals nach hinten versetzt und hatte somit quasi eine Dielenbreite frei wo ich das sehen konnte.
Der Fehlboden ist bei mir ganz feiner Sand/Erde bzw Staub. Das könnte ich kurzzeitig beiseite schieben.
Ich hatte damals die Dielung einigermaßen grade geschliffen da auch die Dielen ansich gebogen waren.
Aktuell ist noch 5mm Trittschall und Laminat auf der Dielung.
Ich kriege keine Möbel vernünftig aufgestellt da der Boden am Rand halt viel höher ist, teilweise muss ich 2cm unter packen. Das ist alles zu wackelig und jetzt nach 5 Jahren geht das Laminat auch durch den durchgebogenen Boden kaputt.
Von daher alles raus und neue Dielung rauf.

Es betrifft zum Glück nur 2 Räume im Obergeschoss, der Rest des Hauses hat Stahlbeton Decke und somit konnte ich Estrich mit Fußbodenheizung nehmen.



Wo siehst Du...



...da einen "wahnsinnigen" Aufwand? Die Bohlen sind mit einem Laser schnell in Waage zu bringen. Das Sandschippen ist lästig, aber auch keine endlose Geschichte.

Zudem: Wenn Deine Balken stark durchgebogen sind, ist eine statische Aufwertung des Unterbaues sinnvoll. Das leisten die Bohlen.

Grüße

Thomas



Hallo Thomas



Du meinst also mit Bohlen die Variante die ich oben mit dem Bild beschrieben habe?
Das wäre natürlich kein riesen Aufwand wenn es so bei mir möglich ist.



Jo,



die von Dir bebilderte Lösung halte ich für sehr gut geeignet.

Viel Erfolg

Thomas



Bohlen



Da ich den Fehler selbst gemacht habe:

Nimm für die Bohlen KVH (maßhaltig, da technisch getrocknet), übliches Schnittholz birgt so manche Überraschung.



Vielen Dank,



für die Antworten.
Ist eine bestimmte Holzsorte für das KVH Holz zu empfehlen?

Grüße
Marc



Deckenbalken ausgleichen



KVH ist fast immer Fichte, C 24, NSI- nicht sichtbar.
Ca 50/80 mm bzw was erhältlich und möglich ist.

Streifen aus Baudielen schneiden wären auch möglich aber mehr Aufwand



Deckenbalken ausgleichen



KVH ist fast immer Fichte, C 24, NSI- nicht sichtbar.
Ca 50/80 mm bzw was erhältlich und möglich ist.

Stärke der Hölzer ab 40 mm

Streifen aus Baudielen schneiden wären auch möglich aber mehr Aufwand



Deckenbalken ausgleichen



KVH ist fast immer Fichte, C 24, NSI- nicht sichtbar.
Ca 50/80 mm bzw was erhältlich und möglich ist.

Stärke der Hölzer ab 40 mm

Streifen aus Baudielen schneiden wäre auch möglich aber mehr Aufwand