Dielenboden Ausgleichen

16.06.2009



Hallo zusammen,
möchte gern meinen Dielenboden ausgleichen und neue Landhausdielen verlegen.
Hab mir ne Laserwasserwaage mit Stativ geholt, um den höchsten Punkt im Raum zu vermessen.
Habe diesen auch nach langem hin und her gefunden :-).
Hierbei habe ich festgestellt, dass der Boden in der Mitte Tiefer ist als am Rand.?
So, nun zu meiner Frage:
Möchte gern den Boden mit Trockenschüttung und Estrichplatten entkoppeln, habe aber nur auf einer Seite 10mm zum höchsten Punkt. Reicht diese Höhe aus um einen ordentlichen Ausgleich hinzubekommen?
Oder gibt es andere Alternativen um den Trittschall und das Trommeln zu beseitigen.
Es sollte sich alles in einem überschaubaren Rahmen halten.
Danke für eure Antworten
Grüße aus NRW
Rudi





Hallo,

Material hat nun mal seine Mindeststärke, und 10 mm Durchhang sind im Altbau doch ein ganz normales Maß.
Für einen brauchbaren Schallschutz sollten Sie bei konventionellem Aufbau nicht unter 20 mm Trittschallmatte und 21 mm Trockenestrich kalkulieren + Oberboden. Systeme gibt es z.B.von KNAUF oder das aquapanel von Perlcon Floor mit angeklebter Trittschalldämmung.

Grüße



Dielenboden ausgleichen



Erst einmal vielen Dank für die schnelle Antwort.
Zum Verständnis:
20mm Ausgleichsschüttung + 21mm Trockenestrichplatte + 22mmLandhausdielen ergibt 63mm für den aufgebauten Boden.
Abstand bis zur Balkontür = 43mm.
Ich glaube dann würde ich die Balkontüren nicht mehr auf bekommen :-0.
Bemerkung: Wo die Balkontüren sind ist ein Podest von ca. 30mm erhöht zum alten Dielenboden aufgebracht worden.
Dieses habe ich als Referenz für den Meterriß genommen, da es der höchste Punkt im Raum ist.
Von dort aus per Laser die Ecken des Raumes abgemessen.
Hierbei stellte sich heraus, dass eine Ecke des Raumes nur 10 mm unter dem Niveau des Referenzmasses befand.
Oder ist meine Vorgehensweise bezüglich der Nivellierung nicht richtig?
Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.
Rudi



Mal ganz



konkret an alle Genauigkeitsfanatiker, bis zu 2 % Gefälle machen sich bei der praktische Nutzung nicht bemerkbar. Das merkt keiner. Man kann also problemlos den Estrich ein paar cm "ziehen".
MfG
dasMaurer



Mal ehrlich,



man sollte sich vielleicht vorher die Beiträge durchlesen, bevor man antwortet.
Habe noch nichts davon gehört, dass man eine Fermacellplatte ziehen kann.
MfG.



"Ziehen"



bedeutet in der Fachsprache der Fussbodenleger unterschiedliche, vorgegebene Höhenpunkte anzugleichen.
MfG
dasMaurer



Da hier,



zum Leid einiger Fachleute, auch Fachfremde, am Altbau interessierte sich einloggen um von Fachleuten nützliche Tipps in verständlicher Form zu erhalten, finde ich es schade, dass ,wenn man sein Problem beschreibt und es wie überall nachzulesen ist ausführt, sich als Genauigkeitsfanatiker beschreiben lassen muss.

Das man sich in diesem Forum mit einem Fachbuch für Fachausdrücke der Renovierungsarbeiten hinsetzen muss war mir auch noch nicht bekannt:-).
In diesem Sinne
Grüße aus NRW



@ Rudi Ratlos



Willst Du hier eine Antwort, oder nur ein bisschen Show? Es ist ja nicht die Schuld des Ulrichs, daß Du einen gebräuchlichen Begriff nicht verstehst.

Ich rate zur Demontage der Dielung, Verlegung OSB, und dann die schwimmende Verlegung von Dreischichtdielen. Bei dieser Gelegenheit könnten Hohlräume im Balkenzwischenrum geschlossen werden.

Grüße

Thomas



@ Thomas



Keine Show, man kann halt nicht alles wissen,

Danke für die Antwort.
Rudi