Dielenboden auf vorhandenen Estrich verlegen?




Hallo zusammen!
Wir haben vor im Erdgeschoss unseres Fachwerkhauses (Unterkellert, nicht gedämmt) einen Dielenboden zu verlegen.
Es handelt sich um eine Estrichfläche die Teils mit Teppich teils mit Stäbchenparkett beklebt war. Die alten Beläge konnten wir spurlos entfernen und bis auf ein paar Macken im Estrich ist er tadellos.

Was würdet ihr für eine Unterkonstruktion bzw Aufbau vorschlagen?

Ich habe überlegt die Dielen mit eine Korkschicht darunter direkt auf den Boden zu kleben. Das scheint mir aber etwas zu einfach... Hat jemand bedenken?

Vielen Dank!



Fußbodenaufbau



Die Vorgaben der EnEv sind einhalten falls der Estrich nicht gedämmt ist.





Sehr geehrter Herr Böttcher,

ich würde Sie bitten in Zukunft nicht mehr auf meine Forenbeiträge zu antworten da sie praktisch nie zielführend und immer in einem äusserst anmaßenden Stil verfasst sind.

Es soll auch andere Menschen geben die sich schon mit der EnEV auseinandergesetzt haben.

Wenn Sie also nichts konstruktives beizutragen haben dann sparen sie sich einfach Ihre Zeit und dem Rest der Community die Nerven.

Darüber hinaus sollten Sie vielleicht versuchen sich im Privatleben Selbstbestätigung durch das hier an den Tag gelegte Verhalten zu erarbeiten und nicht unter dem anonymen Deckmantel des Internets.



Fußbodenaufbau



Frage war: Hat jemand Bedenken bei nicht gedämmtem Unterbau?
Antwort war: Ja.

Wie ein gedämmter Dielenaufbau (aus richtige Dielung) aussieht steht in vielen Forenbeiträgen- siehe Suchfunktion.
Bei Ihrer Art Dielung steht die Verlegeanleitung auf der Packung auf dem Blatt unter der Schrumpffolie.
Wenn ich mich irre- konkretisieren Sie bitte das was Sie unter Dielung verstehen.





Frage war: Wie baue ich den Boden auf einem alten Estrich auf?
Antwort war: Die Vorgaben der ENEV sind einhalten falls der Estrich nicht gedämmt ist.
Soviel dazu...

Mir wäre es wie ausdrücklich erwähnt lieber, wenn Sie nicht mehr Antworten würden.

Für alle anderen: Es ging mir um den Konstruktionsaufbau des Bodens. Insbesondere darum ob jemand Erfahrung mit einem vorhandenen Estrich gemacht hat. Ist eine Lattung generell empfehlenswert oder reicht die von mir ins Auge gefasste Klebevariante aus?

Gruß



Ganz mieser Ton,



ein derartiges Anspruchsverhalten kommt schon recht infantil daher.

Da Ihnen auch meine Beiträge nicht gefallen werden, verzichte ich darauf. Irgendwer wird Ihnen schon schreiben, was Sie hören wollen.

Große Erfolge wünscht

Thomas





Da nicht nur der TE die Antworten liest, sollte der Verweis auf die Gesetzeslage wohl erlaubt sein, ohne das demjenigen übers Maul gefahren wird.
Man kann sich sicher streiten ob sich die Investition in diese Dämmung lohnt.



Holzdielen



aus Massivholz auf einen mineralischen Untergrund zu kleben wird nicht funktionieren, auch die Zwischenlage aus Kork bringt hier nichts, ein Schüsseln ist vorprogrammiert.

Ich denke, das mit dem Stäbchenparkett hat auch nicht funktioniert.

Welche Aufbauhöhe wäre denn möglich?

Gruß, Gerhard





Es geht, ich habe vor 15 Jahren in einer Laube Dielen auf Beton verlegt. Auf dem Beton habe ich 5mm Holzfaserplatten gelegt und darauf die Dielen. Diese habe ich mit Nageldübel 2x alle 1m in dem Beton geschraubt. Die Schrauben habe ich mit einem Forsterbohrer versenkt und die Löcher mit Holzdübeln verschlossen. Der Boden sieht immer noch gut aus.

Aber dämmungsmässig bringt das nix und in einem Wohnhaus würde ich es nicht machen.

In unserem Büro wurde übrigens Eichenparket direkt auf die Betondecke geklebt, habe ich in Berlin schon öfters gesehen.

Gruß Jan



Dielen verkleben



Natürlich sollte auch auf Randbedingungen eingegangen werden können, auch wenn nach diesen nicht ausdrücklich gefragt wird.

Die Vorkenntnisse sind normalerweise nicht bekannt und es besteht ja grundsätzlich immer die Möglichkeit, daß etwas nicht bedacht wird was aber zum Thema gehört-
Ob sich dabei um die ENEV, Ökologie, Bauphysikalisch, Statik etc handelt.

Fragen und Antworten richten sich ja nie nur an den Fragenden sondern an alle Leser und das sind zum Glück erheblich mehr als nur der Eine, Fragende.

Zum Thema:
Grundsätzlich lassen sich Massivdielen mit mineralischen Untergründen verkleben, sofern die entsprechenden Bedingungen vorliegen,
u.a. Feuchtigkeitssperre, ggf herstellen,
Korrekter Feuchtigkeitsgehalt des Estrichs (vorzugsweise durch CM- Messung ermittelt)
Luft- und Holzfeuchtigkeit im korrekten Bereich,
Ebenheit des Estrichs ausreichend, ggf spachteln
Festigkeit des Estrichs ggf Haftzugfestigkeit überprüfen.

Besser mit wasserfreien Kleber verkleben, Dielen müssen gerade und eben sein, etc
Der Boden muß bis zum Abbinden des Parketts beschwert werden.

Die Verlegung dürfte für Laien schwierig sein, da bei einem Schaden auch der Estrich in Mitleidenschaft gezogen wird und die Beseitigung mühsam ist, zudem die Dielen nicht mehr verwendet werden können.
Die Verklebung darf dabei NUR auf dem Boden und nicht zusätzlich in Nut und Feder erfolgen.

Wenn der alte Parkett gut entfernt werden konnte lag offensichtlich ein Fehler vor- bei korrekter Verlegung ist eine schadensfreie,leichte Entfernung nicht möglich.

Korkunterlage funktioniert nicht wegen mangelhaftem Verbund-
da wäre nur schwimmende Verlegung möglich und dann handelt es sich um mehrschichtiges Fertigparkett oder Dielenverlegung mit Klammern.

Zumindest ein qualifizierter Verleger sollte dabei sein und sowohl die Vorprüfungen wie die Gewährleistung übernehmen.

Technisch besser, zuverlässiger und schadstoffrei ist die Verlegung auf Holzunterkonstruktion, die zudem noch gedämmt werden kann und die Möglichkeit bietet Feuchtigkeitssperre, Lehrrohre, Installationen etc unterzubringen.

Es wäre noch zu klären ob es sich um einen schwimmenden Estrich handelt.

Andreas Teich





Der Aufbau ist ein Allerweltsaufbau der in ein paar möglichen Varianten Beschrieben ist.

Entweder Lagerhölzer dazwischen Dämmung oder Platten mit integrierten Latten.

Gemeinsam haben sie eine Abdichtun. Mineralische Dichtschlämme oder Folie/Plane.

Sonderkonstruktionen findeste auch viele.

Such doch erst mal bevor du eine neue Frage einstellst.
Gewisse Leute fühlen sich sonst immer genötigt, dass sie überhaupt keine Zeit haben dir hier kostenfrei zu Antworten. Sie erinnern dich an ein Gesamkonept, werfen dir vor, dass deine Erwartungshaltung zu groß ist und du eh schon enen Scheißaufbau beschlossen hast für den du nur Bestätigung suchst.

Hr. Bötcher versteckt sich nicht anonym, der heisst wirklich so komisch oder normal. Wertet mMn die Antwort nicht wirklich auf. Auch irgendwe komisch normal ist die erste Frage nach drr zur verfügung stehenden Aufbauhöhe. Dann geht es konstruktiv weiter und du hättest einen guten Vorschlag erhalten mit der Erinnerung an die Enev.

Und wie ein Hr. Böhme sich hier inszeniert ist großartig.
Seine klassische Empfehlung mit den druckstabilen Doserplatten wäre aber gut bei einem guten Estrich drr evtl. Minimal gespachtelt wrrden sollte.
Er ist aber schon beleidigt bevor er angesprochen wurde.
Watzlawik seine Hammergeschichte lässt grüßen

Viel interessanter wäre ja ob der Keller geheizt wird oder von unter nachgedämmt werden kann und die max. Aufbauhöhe.





Hallo und vielen Dank für die konstruktiven Beiträge ins. von Herrn Teich und Bernd!

Die Aufbauhöhe sollte so gering wie möglich bleiben da alles andere nur mit dem Entfernen des vorhandenen Estrichs möglich wäre. Oder eben die konsequente Anhebung der angrenzenden Räume.

Das vorhandene Stäbchenparkett (5mm hoch) hat 35 Jahre gut gehalten. Eine Verformung war nicht festzustellen. Die Entfernung ging mit einem Stemmeisen und ein paar Stößen Quadrat für Quadrat ganz gut. Vereinzelt sind ein paar Kleber/Haltenetzreste am Boden verblieben die sich jedoch auch recht gut abkratzen lassen. Leider sollen genau da wo das eigentlich noch gute Stäbchenparkett lag Fließen verlegt werden. (Küche)

Der Erdkeller ist nicht beheizt wird im Winter jedoch nicht kälter als 10 Grad. Zudem soll er in naher Zukunft von unten nachgedämmt werden.

Herr Teich hat natürlich recht! Selbstverständlich sollte auf die Randbedingungen eingegangen werden können. Leider tut das Herr Böttcher in den meisten seiner Beiträge auf eine unmögliche Art und Weise (pers. Empfinden) Das kommt doch immer sehr überheblich rüber. Es gibt eben auch einige Nicht-Profis und Nicht- Berufshandwerker hier im Forum und ich habe den Eindruck das man sich über diese oft eher aufregt oder ihnen etwas andrehen will.

Herrn Böhme konnte ich nicht ganz folgen. Ansprechverhalten kenn ich nur vom Otto-Motor und "infantil" passt auch nicht ganz in den Kontext. Hier der Tipp vom Nicht-Profi: Um besonders intelligent zu klingen reicht der Blick ins Fremdwörterlexikon meist nicht aus! ;-)



Dielenverlegung über Keller



über Manches darf man sich einfach nicht mehr aufregen- die Beiträge werden aber doch von Vielen gelesen, die an den gelegentlichen Animositäten nicht so interessiert sind.

Wenns nur ein Raum ist und es sich um einen schwimmenden Estrich handelt würde ich durchaus überlegen, den herauszustemmen-
Wenns ein schwimmender Estrich aus den letzten Jahrzehnten ist sollte es in ein bis zwei Tagen machbar sein- dafür könnte dann ein Dielenboden mit dem üblichen Aufbau erfolgen.

Gerade im Küchenbereich finde ich allerdings Dielenböden sinnvoll, weil das Stehen auf einem nicht so harten Boden viel angenehmer und gesünder ist, keine Fußkälte, für Sehnen und r erheblich gesünder und bei kleinen Unachsamkeiten geht auch nicht alles Geschirr kaputt.

Ich habe vor über 15 Jahren in einem vermieteten Badezimmer mit Dusche und freistehender Badewanne einen geölten Pitchpine- Dielenboden verlegt-bisher ohne jeden Schaden.

Bei einem nicht gegen Feuchtigkeit geschützen Untergrund über einem Kellerraum würde ich keinen Boden verkleben- die Wohnbedingungen und Feuchteverhältnisse können sich doch leicht ändern und der Schaden wäre erheblich.
Kleinformatiges Stäbchenparkett war in der Hinsicht nicht so problematisch und einzelne Stäbe könnten leicht ausgetauscht werden.

Dielen finde ich aber wesentlich schöner.

Im Erdgeschoß, evt noch mit Kindern, würde ich eher solche aus Eiche geölt nehmen- der wird sicher länger halten als wir.

Lackierte Oberflächen sind ungünstiger wegen statischer Aufladung, weil Schäden nur durch komplettes Abschleifen beseitigt werden können und nicht partiell wie bei geölten Flächen.Mögliche Schadstoffe bei Lacken noch nicht berücksichtigt.

Es gibt Massivdielen mit fertiger geölter und leicht gebürsteter Oberfläche, die enorm haltbar ist und trotzdem bei Bedarf jederzeit leicht zu pflegen ist.
Und teuer sind die auch nicht- gerade wenn eine etwas astigere Oberfläche vorgezogen wird.(ggf nachfragen)
Ich habe so eine Sorte bei mir im Wintergarten verlegt.

Andreas Teich



Ich schrieb...



nicht von "Ansprechverhalten" sondern von "Anspruchsverhalten". Und das Ihre empfinde ich als kindisch (= infantil). Eine Einschätzung, die ich ziemlich passend finde.

Sollten Sie bei Ihrer absehbar nächsten Frage: "Warum schüsselt meine schöne eben erst aufgeklebte Eichendielung" weniger ranzig daherkommen, verrate ich Ihnen das vielleicht.

See you later





Den Dielenboden in der Küche würde ich den Fliesen natürlich auch vorziehen. Mir kamen allerdings bedenken wenn Feuchtigkeit mal in die Fugen eindringt. Aber wenn sie sagen das es sogar im Bad funktioniert wäre das doch eine schöne Sache!!

Die Sache mit dem Estrich ist natürlich nochmal ein Kraftakt. Aber dann hält man sich alle Optionen offen...

Vielen Dank für die Tipps!

@Thomas W. Böhme
Wie gesagt, wer sich nicht in einem angemessen-freundlichen Ton verständigen kann braucht mir garnichts zu verraten!
Auch wenn er mir erklären kann wie man Kuhsch... in Gold verwandelt.
Ich muss mich im Alltag schon mit genug Frustrierten rumschlagen...



Dielenboden verlegen



Charakterliche Einschätzungen und Beurteilungen gleich jeder Art sind in diesem Forum doch nicht so unbedingt passend-(außer vielleicht die positiven)

Letztlich gehts doch darum, in fachlichen Fragen weiterzuhelfen, gute alte Bausubstanz zu bewahren und ökologische,schadstofffreie, sinnvolle Sanierungsmöglichkeiten darzustellen.

Für psychologische Lebensberatung gibts doch sicher passendere Foren-

außer wenn jemand beim Sanieren, Baupfusch, Fehlversuchen etc verzweifelt,findet der/die hier vielleicht auch jemand der weiterhelfen kann.

Und weil wir ja gar nicht erst den möglichen Schaden abwarten wollen:

Schüsselung von verklebten Dielen ließe sich vermeiden durch Überprüfung der korrekten Holzfeuchte vor dem Einbau, Einhaltung der korrekten Raum- und Bodenfeuchte nach dem Einbau und Verwendung von wasserfreiem Kleber.
Und dann noch die Oberfläche ölen, um die Feuchtigkeitsdiffusion evt noch eingedrungener Restfeuchte zu ermöglichen- was bei Lack kaum möglich ist.

Schönen Gruß an Alle

Andreas Teich



Interessant:



"Ich muss mich im Alltag schon mit genug Frustrierten rumschlagen..."

Wenn Sie denen genauso forsch über den Mund fahren wie oben aus der Kalten heraus Georg Böttcher (was mich geärgert hat, da ich seine Sachkenntnis sehr schätze) , dann kann ich Ihnen versichern, daß die Frustrierten wesentlich weniger frustriert sind, wenn Sie als (als Frustrateur) außer Sichtweite sind. Aber das können Sie ja nicht wissen...

denn, um mit Brecht zu sprechen: "Der Furz hat keine Nase".

Betrachten Sie das bitte nur als eine Metapher. Ganz gewiss sind Sie nicht übelriechend.

Im übrigen: Wenn das Parkett so leicht entfernbar war, deutet das auf Probleme mit der Verklebung oder aber eben mit den Verlegebedingungen hin. Diese werden sich bei einer Dielung potenziert darstellen. Ich kann Ihnen nur raten, davon die Finger zu lassen und einen Fachbetrieb zu beauftragen. Auch deshalb halte ich konkrete Ausführungshinweise hier für sinnlos.

Grüße

Thomas



Herr Teich,



Sie sind kein Parkettleger. Ihre Kenntnisse dazu sind offenbar rudimentär. Es ist Ihr gutes Recht, über alles zu reden, worüber Sie halt reden wollen. Hier aber erzeugen Sie 'mal wieder den für den fragenden Laien trügerischen Eindruck, das Thema vollständig abgearbeitet zu haben.

"Und weil wir ja gar nicht erst den möglichen Schaden abwarten wollen:

Schüsselung von verklebten Dielen ließe sich vermeiden durch Überprüfung der korrekten Holzfeuchte vor dem Einbau, Einhaltung der korrekten Raum- und Bodenfeuchte nach dem Einbau und Verwendung von wasserfreiem Kleber."

Kein Wort über die Prüfung und Bewertung des Untergrundes (die der Laie gar nicht vornehmen kann), maximale Dielenbreiten, geeignete Holzarten, geeignete Kleberarten (es gibt da noch mehr als mit und ohne Wasser) usw.

Das bezeichne ich als gefährliches (für die Baukasse) Halbwissen, daß sich als Zusammenfassung und Bauanleitung tarnt.

Grüße

Thomas





Der Meister der Provokation ist wieder am geistigen Onanieren.



Au weh....Thomas



das sind genau die beliebten Äußerungen, weshalb mir manche
Forumsmitglieder lieber private mails schreiben um aus diesem Sumpf an Animositäten herauszukommen.

Vielleicht hilft ein komplettes Lesen meiner Antworten weiter, dann würdest du darauf kommen, daß die meisten deiner vermissten Antworten bereits enthalten sind.

Soll das heißen, man kann deiner Meinung nach nur dann auf eine Frage antworten, wenn absolut ALLE Bedingungen genau aufgezählt werden unter denen eine Konstruktion ausgeführt werden kann ???
Und wer dies nicht versucht wird mit Aussagen wie 'Halbwissen' etc belohnt ?

Also bei jeder Antwort sämtliche möglicherweise geeigneten Holzarten, Kleberarten, chemischen Zusammenhänge, Bauphysikalischen Bedingungen, Konstruktionsarten, Untergründe, Prüfungen etc aufführen- und das nur um, seine Fachkompetenz dir gegenüber zu beweisen ????

Zum Glück bist du fast der Einzige, der eine solche Forderung stellt- ich wäre sicher schon lange gesperrt worden oder mit Nichtbeachtung gestraft, wenn ich mich derart ausufernd bei jeder Frage betätigen würde und das nur um sein Ego zu befriedigen??

Es geht hier wohl eher darum, die wesentlichen Anhaltspunkte und Hinweise zu liefern, aber kaum ALLE Bedingungen, um absolut jeden zu befähigen jede Art handwerklicher Betätigung nachzugehen, was bei mir schon Jahrzehnte inkl.ständiger weiterbildung gebraucht hat.

Und das habe ich primär aus Interesse an der Sache als aus wirtschaftlicher Notwendigkeit heraus gemacht... soweit zur Motivation.

Zum Glück hat's manchem weitergeholfen- dafür mache ich das und verzichte aufs Fernsehen oder andere Aktivitäten.

Andreas Teich





Haha Meister der Provokation wäre er wohl gerne.

Wenn man sich schon versucht durchs Einstreuen von Fremdworten und Zitaten (wahrscheinlich aus dem großen BILD Zitate Band "Die 100 besten deutschen Zitate und Klugscheißersprüche" ) zu profilieren weiß ich genau woher der Wind weht. Achja, Englisch kann es offenbar auch.

Ausserdem scheint es ja nicht so doll zu laufen mit der Firma wenn er stündlich Zeit findet hier seinen Senf abzulassen.

So long Mr. Böhme
Infantile Grüße



Also,



wenn ich sehr ehrlich bin, gibt es einen kleinen, infantilen Mann in meinem Ohr, der die wilden, frechen und zuweilen nachgerade ehrabschneidenden Diskussionen an diesem unstillen Örtchen irgendwie unterhaltsam findet. Menschlich, allzu menschlich.

Aber vom Salz in der Suppe zu den eigentlich nahrhaften Anteilen, sprich dem Fachlichen:

Ich vermute, Herbert, Sie sind inzwischen von der Dielen-auf-Estrich-Lösung weg. Falls nicht, spricht auch folgendes dagegen: Einer der Vorzüge einer schönen, altmodischen raumlangen Dielung ist, dass so ein Boden ein gewisses Schwingverhalten hat. Er federt ein klein wenig und das ist gesund für Knochen und Gelenke und fühlt sich - ertrecht barfuß - einfach schön an. Das geht nur bei einer entsprechenden Unterkonstruktion und die besteht im Idealfall aus Lagerhölzern im richtigen Abstand und mit Zwischendämmung. Wenn man nur wenig Aufbauhöhe zur Verfügung hat, sollte wenigstens eine Lattenkonstruktion unter die Dielen.

Bei der Holzauswahl kommt es nicht bloß auf die Holzart an, sondern auch auf die jeweilige Qualität. Nadelholz, wie Doublasie, Kiefer, Fichte, kann einen erstaunlich robusten Fußboden abgeben, wenn das Holz langsam gewachsen und damit verhältnismäßig hart ist.

Einbau in Bad oder Küche verträgt jedes Holz im Prinzip gut. Es darf, bei guter Oberflächenbehandlung, ruhig nass werden. Wichtig ist, dass es bald und gut wieder trocken werden kann, also keine stehende oder bleibende Feucht abbekommt.

Alles Gute beim Bauen!



Ein Jeder...



...schreibt halt bis zu seinem Horizont.

Amüsant, das zu beobachten - sonst wäre ich schon weg. Unterhaltet mich!

Grüße

Thomas





Es nimmt Dir keiner ab Thomas, sorry.

"Troll" heisst das was Du bist. Google doch mal und erweitere Deinen Horizont ;-)



Na,



immerhin bin ich, wie auch Georg, ein langjährig hier aktiver Mitschreiber mit fundierten fachlichen Kenntnissen und, soweit die teilweise anonymen Beitragschreiber das vermuten lassen, der Einzige in diesem Thread mit tatsächlicher Praxis im angefragten Thema. Deshalb kann ich durchaus mein Mißfallen kundtun, auch mehrfach, wenn ein vorlauter Bauspatz tschilpt. Es gibt hier nämlich keines Rechtsanspruch auf permanente Harmonie. Besonders dann nicht, wenn man selbst diese eingangs stört. Wer das nicht aushält, sollte in einer handverlesenen "Anonymen Gruppe der Baumimosen" sein Glück versuchen. Lässt sich sicher als facebook - Gruppe gründen.

Viel Spaß weiterhin

Thomas





Ja, ihr könnt so viel Erfahrung haben wie Ihr wollt, das glaube ich Euch gerne. Nur um es abzukürzen wer sich hier wie ein A....loch gebärdet, ist es auch im wirklichen Leben. Und genau wie im wirklichen Leben will niemand hier mit solchen Leute etwas zu tun haben. Darüber hinaus hege ich sehr wohl einen Anspruch auf Harmonie. Wenn man soweit gehen und normale, freundliche Umgangsformen als Harmonie bezeichnen will. Daher tu mir doch den Gefallen und nerv nicht weiter.

Vielleicht sollten Georg und Du eine Gruppe gründen und Euch gegenseitig von der Seite anmachen von morgens bis abends? "Die überheblichen Handwerker" oder "Besserwisser am Bau" Das würde doch alle entlasten. :-D

Ich gehe mal davon aus, dass Du NOCHMAL was anzumerken hast. Sei Dir gewiss, ich nehme es mir zu Herzen auch wenn ich nicht mehr darauf eingehe.

Dir auch noch viel Spaß weiterhin bei deiner Selbstinszenierung

Grüße



Ein schönes Schlusswort:



"wer sich hier wie ein A....loch gebärdet, ist es auch im wirklichen Leben."

Und jetzt lesen Sie sich bitte noch einmal Ihr zweites Posting in diesem Thread durch.

Völlig überflüssig und wahrlich rektal animiert.

Ich bin nicht, wie Sie, von rudelweise Frustrierten umgeben. Seit 2006 bin ich dabei, mein Profil wurde mehr als 42.000 mal besucht. Und Vielen (auch völlig Blauäugigen) habe ich mit Engelsgeduld zu einer Lösung helfen können. Für sowas wie Sie habe ich aber gar kein Verständnis. Holen Sie sich Ihre Lösungen beim Architekten - den bezahlen Sie und dafür lässt er sich vieleicht ja vollblödeln.

Und damit wünsche ich allseits eine Gute Nacht.

Thomas





Man kann sich alles schönreden...



Ja, wie gehts denn nun weiter?



Guten Abend! Ich bin hier neu im Forum und die Ausgangsfrage fand ich ganz interessant, die weiteren Nachrichten nur teilweise...... Auch auf die Gefahr hin, dass ich störe: Ich habe ein ähnliches Problem......Bei mir ist es ein übel zugerichteter Terrazzo (übergefliest, unter dem Terrazzo vermutlich Ziegelsteine, dann Sand und Marschboden). Sollte es mir nicht gelingen, ihn wieder herzurichten, würde ich ggf. gerne Dielen verlegen.

(Wie vermutlich alle interessierten Laien, die sich in diesem Forum angemeldet haben, kann ich übrigens mit der Auskunft, man solle Fachleute beauftragen, nicht wirklich was anfangen. Würde ich das wollen, würde ich meine Freizeit ja nicht in diesem Forum verbringen. Auch um die Anwendbarkeit des Bauordnungsrechts auf meinen Fußboden geht es mir nicht)

Grüße aus dem Norden



Dielen verkleben



Stimmt-
nur die Auskunft 'Fachmann fragen' hilft tatsächlich niemand weiter.
bei schwierigeren Sachverhalten kann man aber besser nur die Problematik schildern und Vorschläge machen.

Bei manchem brauchts eben auch Meßgeräte wie CM o.ä. und alle örtlichen Verhältnisse sind in einem Forum nur schwer darstellbar bzw werden möglicherweise nicht richtig erkannt.

Persönliche Angriffe erleuchten dann auch nicht gerade das Problem und nur zur Unterhaltung soll das Forum nicht dienen.
Gerade weil womöglich erhebliche Kosten anfallen, die im Falle von Falschberatung verloren sind- von dem Frust ganz abgesehen.

Frage doch wenn du etwas konkretes hast und Bilder helfen auch in den meisten Fällen weiter.

Andreas Teich



Warum denn einfach...



Wenn der Boden in Eigenleistung verlegt werden soll, würde ich von der Kleberei absehen und ein Fertigparkett schwimmend verlegen. So wird auch der Uebergang zu den Fliesen in der Küche höhenmässig passen. Dampfsperre nicht vergessen.

Ich bezweifle, dass die Enev bei einem einfachen Ersatz des Bodenbelags eine Dämmung erfordert. Ich würde aber im Interesse von warmen Füssen trotzdem die Kellerdecke von unten dämmen. Damit noch etwas Stehhöhe übrigbleibt, wahrscheinlich eher mit einem Hochleistungsdämmstoff.



Das sind zwei ganz unterschiedliche Geschichten,



einmal, bei Herbert, unterkellertes EG mit wenig Platz zur Aufbauhöhe. Da würde ich bei sagen wir mal 60-70 mm Platz etwa folgendes vorschlagen: Feuchtesperre (PE) auf den Estrich, an den Wänden hochlegen, Lattung (Konterlatten unbehandelt, 30 mm) wegen der Schwingung (s.o.), dazwischen Dämmung, in diesem Falle Holzfaserplatten (es gibt auch fertige Systeme Lattung/Holzfaserplatten, aber nicht ganz billig), darauf Filzstreifen tackern, darauf quer raumlange Dielen schrauben (Spezial-Dielenschrauben, vorbohrend). Falls es dan noch nicht warm genug am Fuß sein sollte, evtl. über Dämmung kellerseits nachdenken (aber bei Kellerdämmung wäre ich immer skeptisch).

Bei Dachshund ist die Frage zu klären, inwieweit der Terrazo tragfähig ist und noch etwas Aufbauhöhe zulässt. Vermutlich ist es besser, alles komplett herauszunehmen, einen Estrich einzuziehen und dann klassisch, wie hier im Forum auch schon häufig beschrieben: Feuchtesperre, Traghölzer 8 x 10, Zwischendämmung mit Schüttung - Blähton, Perlinte, Hanf-Lehm -, auf die Kanthölzer Filzstreifen, Dielen.

So eine einfache Kostruktuion ist für klassische, raumlange Dielen ideal und gut machbar, außerdem relativ preiswert. Für Parkett oder Dielenstückwerk müsste wegen der wechselnden Stöße mit Spanplatten o.ä. gearbeitet werden, i.d.R. zwei überlappende Lagen.

Schöne Grüße nach Nord und Süd!



Neuigkeiten



Hallo zusammen,

da es ja so aussieht als kämen wir um die Entfernung des Estrichs nicht herum habe ich mal eine "Probebohrung" gemacht. ;-) Andreas hatte recht, der Estrich ist schwimmend verlegt und geht erstaunlich gut raus!

Der Boden ist momentan wie folgt aufgebaut:

Innenraum
- 5cm Estrich
- Kunststofffolie
- 2cm Styropor
- Betondecke
Keller

Wenn ich den Estrich raushaue und das Styropor entferne hätte ich so ca. 7,5 -9 cm für den Aufbau.

Haltet Ihr den folgenden Aufbau für sinnvoll bzw. welchen Dämmstoff und welche Dichtbahn würdet ihr verwenden?

Innenraum
- 2,5 cm Eichendielen
- Trittschalldämmung
- Dämmstoff / Lattung
- Dampfbremse
- Betondecke
Keller

Ist eine Kontergattung zwingend notwendig?

Bei dem genannten Aufbau im u-Wert-Rechner bleibt leider, auch bei verschiedenen Variationen immer eine Taupunktüberschneidung sprich Tauwasser um die Folie herum.

neuer Aufbau im u-Wert Rechner

Dem alten Aufbau nach müsste die Betondecke die letzten 35 Jahre allerdings auch feucht gewesen sein! Oder ist dieser u-Wert Rechner nicht ganz zuverlässig?

alter Aufbau im u-Wert Rechner

Viele Grüße



Der Taupunktrechner...



ist für den Fußboden ungeeignet.

Der Unterbeton wäre, so erforderlich, zu begradigen. Danach eine Schweißbahn, bis UK Dielung an der Wand hochgeführt.

Ich empfehle darauf HWPl DOSER DHD 25N in 2 Lagen überlappend gelegt mit eingelegten Lagerhölzern 40X 60. Darauf die Dielung.

Ein bombenfester Aufbau, da die Dielung vollflächig aufliegt. Ferner hohlraumfrei unds sehr gut schalldämpfend.

Grüße

Thomas



Fußbodenaufbau über Keller



Hallo Herbert ( et al)
In der Hinsicht kommt der U-Wert-Rechner erst einmal zu irritierenden Ergebnissen.
Allerdings schreibt Ralf Plag auch, daß kapillare Eigenschaften von Dämmstoffen in seinem Rechner nicht berücksichtigt werden,
die zu einer Feuchtigkeitsverteilung und erheblichen Entspannung der Situation beitragen-
d.h. der Rechner kommt bei diesen Berechnungen zu viel höheren Feuchtewerten als sie in der Praxis auftreten.
Günstig sind auf jeden Fall gut kapillare Dämmstoffe- daher eben auch meine Empfehlung für Zellulose, Holzfaser u.a. nachwachsende Dämmstoffe, die solche Eigenschaften haben.

Der Standardaufbau wie auch schon öfters beschrieben wäre:
Feuchtigkeitssperre gegen kapillar (oder sonstwie) aufsteigende Feuchte
aus dem Untergrund- in deinem Fall Beton, es kann aber auch der Erdboden, Lehm , Holzdecke etc sein.
Die Feuchtigkeitssperre kann
- im simpelsten Fall und am billigsten PE/PP Folie ab 0,2 mm dick
(zumindest relativ umweltfreundlich, wenig Materialeinsatzes, leicht zu entsorgen aber nicht stabil weder gegen UV- noch mechanische Belastungen, daher besser immer zusätzlich Schutzvlies darunter legen, Geotextil o.ä.)

- Bitumenbahn in div Ausführungen und Verlegearten, zumindest mechanisch stabil und zuverlässig aber schwer, kaum flexibel, bei Ecken und Hochzügen daher schwieriger zu verlegen, schwierig zu entfernen wenn verklebt und nicht sonderlich umweltfreundlich, Brenneranwendung im Altbau nur mit Vorsicht, Feuer- und Verschmutzungsgefahr, aber dafür überall erhältlich.

Von mir favorisierte Lösung:
EPDM Folie ab ca 1 mm Stärke, im Fußboden wäre auch die aus dem Teichbau verwendbar, möglichst in Raumgröße nehmen, da die dann keinerlei Fugen/Nähte hat und am Rand bis Oberkante Fußboden oder besser bis Oberkante Fußleiste hochziehen und ggf. mit dieser später zusätzlich befestigen.
An senkrechten Flächen mechanisch befestigen mit Breitkopfnägeln oder Schrauben mit Unterlegscheibe oder verkleben.

Vorteil: Bei allen Temperaturen äußerst flexibel und fast ewig haltbar, umweltfreundlich, stabil, nahtfrei, Ecken einfach umfaltbar,
Auch von jedem Laien sehr einfach zu verlegen.
Nachteil: evt schwieriger zu bekommen, kann aber problemlos verschickt werden
(ggf bei mir nachfragen- auch wenn es für Flachdächer/Balkone/Terrassen verwendet werden soll-dafür ist es die günstigste und dauerhafteste Lösung)
Bei rauen Betonuntergründen ist ein Schutzvlies darunter sinnvoll.
Bei Änderungen kann sie problemlos entfernt und anderweitig verwendet werden.

Als weiterer Aufbau:
Wenn der Untergrund absolut eben ist können entweder direkt druckstabile Holzfaserplatten mit zwischengelegter Holzlatte zum Verschrauben der Dielen verwendet werden oder vorher Untergrund durch Schüttung- Mörtel, etc ausgleichen.

Ich nehme meistens Kanthölzer (KVH) Breite 6 oder 8 cm, Höhe je nach Möglichkeit 4 cm als Minimum, üblicher ca 6-12 cm,darüber hinaus besser als Kreuzlage.
Die Kanthölzer in der Höhe ausrichten, dazwischen sorptionsfähigen Dämmstoff einbringen (kein Styropor oder hydrophobierte Stoffe)

Bei Zellulose o.ä. braucht normalerweise keine oberseitige Dampfbremse verwendet werden-
wer aber ganz sicher gehen will und auch rechenmäßig keinen Tauwasserausfall haben will kann eine Dampfbremse direkt unter die Dielen legen.Diese dann bis unter die Fußleiste hochziehen, jedoch im Eckbereich etwas Luft lassen- also nicht strammziehen- damit die Folie ggf Bewegungen mitmachen kann.

Bei einem 10 m Sd- Wert der Dampfbremse zeigen auch Rechenverfahren keine übermäßige Feuchtebelastung mehr an.

Dies wäre dann der Aufbau analog zu Wandaufbauten, d.h.
zur warmen Seite-die mit der höherer Lufteuchtigkeit-
kommt die Dampfbremse.

In der Praxis ist eine Dampfbremse bei üblichen Verhältnissen und sorptionsfähigen Dämmstoffen
aber nicht nötig.

Noch weitergehende Fragen besser per Email an meine Adresse

Andreas Teich



Eine Dampfbremse...



hat in Ihrem Fußboden gar nichts verloren, weder über noch unter der Dämmung.

Grüße

Thomas