Frage zu Trockenestrich

21.09.2010



Geplante Trockenestrichverlegung mit Fermacellplatten bereiten mir etwas Kopfschmerzen. Ich habe einen Altbau ca.100 Jahre alt erworben. In diesem Altbau sind die Holzdielenböden etwas durchgehangen und ich möchte diese Unebenheiten mit Ausgleichsschüttung und Trockenestrich ausgleichen. Dann entsteht zwangsläufig eine Anhebung bis zum Treppenhaus.
Gleiche ich diese auch aus, um in andere Räume zu gelangen, die nach gleichem Verfahren angehoben sind ist das noch kein Problem. Allerdings an der Treppe selbst würde doch dann eine Kante entstehen.
Heißt das, dass ich die Treppenstufen dann auch noch anheben sollte?



wenn



die Dielen etwas "durchhängen", dann sollte man prüfen, ob die Balkenabstände zu weit für die vorhandene Dielenstärke ist. Die Verlegung von Fermacellplatten bringt auch Probleme bei Türen und Haustechnik. Wäre es eine Option, nur neue Dielen zu Verlegen ? Wenn Du alles mit Platten auslegst, mußt Du im eigenen Haus nicht noch die Treppe umbauen - bist Du selber 2x hingefallen bist und Dich selber dazu entschließt....



Holz ein schöner Baustoff



Ich persönlich finde Dielen wunderschön. Würde auch gerne neue verlegen. Aber...
Geplant ist, auf gleicher Etage, ein noch nicht vorhandenes Badezimmer. Habe hier auch schon gelesen, dass es möglich sein soll Dielen im "Nassbereich" zu verwenden. Ich habe bislang auch noch keine alten Dielen entfernt um zu sehen, wie und warum sich der Boden so durchbiegt. Ich dachte, es sei bei dem Alter des Hauses völlig normal. Wenn es dann nur die Dielen sind, ist es ja noch ok. Sind es die Balken, habe ich erst einmal ein weiteres Problem. Und ich dachte zuerst Deckel drauf und nichts mehr davon sehen, wenn ich Trockenestrich verlege. So hätte ich schnell eine gerade Fläche. Wenn ich aber Preise vergleiche (Trockenestrich + anfallende Schüttung) kann man pro m² schon so viel ausgeben wie ein vergleichbarer Dielenboden. Nur das mit dem Ausgleichen des Höhenunterschiedes habe ich noch nicht ganz verstanden.



für



Dein Bad würde ich dann einen Zement- oder Gußasphaltestrich auf Schwalbenschwanzplatten (verzinktes Blech, LEVIS)empfehlen, da bekomst Du kein Problem mit dem Fliesen kleben.
Sollten Deine Balken das Problem sein (Biegung mittig Zimmer am größten), dann würdest Du mit der Trockenschüttung nur noch mehr Schaden anrichten durch die zusätzliche Auflasten.



Moin Roger,



wir haben Trockenestrich im 1.OG auf OSB-Platten verlegt, aber nur weil darunter die ELW liegt und wir mehr Schalldämmung brauchten. Dielen wären allemal günstiger gewesen!

Bei deiner Methode müsstest du ja letztendlich auch rund ums Haus anheben, damit du nicht immer beim reinkommen auf die Schnauze fällst.....wat dat kost.....

;-), Boris



Wurde denn Ausgleichsschüttung



verwendet? Wenn ich das richtig verstehe, habt Ihr alte Dielen runter, OSB-Platten verlegt, daruf Trockenestrich.
Oder: Dielung belassen, Ausgleichsschüttung drauf, dann Trockenestrich?

Von Schwalbenschwanzplatte habe ich ja schon gelesen, kenne diese aber noch nicht. Und was ein Gußasphaltestrich ist weiß ich auch noch nicht. Ein Estrichleger kommt vorbei um mir die Unebenheiten vom Erdgeschoss auszugleichen. Den werde ich mal genauer fragen. Neue Dielen im Bad, im Obergeschoss, fände ich ganz toll. Muss nur meine Frau davon überzeugen.
Danke für Eure Tipps
Gruß Roger



Dein



Plan -- Dielen im Bad - war in der DDR durch Verordungen der Staatlichen Bauaufsicht verboten - zu groß ist das Risiko für Feuchteschäden. Du sollts Dich erst einmal über die vorgeschlagenen Alternativen informieren - geht auchhier m Forum unter "suchen"....