Spachtelmasse selber herstellen aus Sägemehl und ....?

19.01.2007



Zwischen zwei Kieferdielenböden besteht eine Lücke wo früher mal ne Mauer war. Die Lücke ist sehr unregelmässig: 3 teilig, insgesamt ca. 3 m lang, 5 - 20 cm breit und 1 - 5 cm tief. Daher wäre das Einpassen einer Diele extrem aufwändig und da der Spalt quer zu den Dielen liegt, würde es den Raum optisch und energetisch unangenehm trenne. Ich verfüge aber über ausreichende Mengen an Schleifstaub, das ich gerne zu einer Spachtelmasse Verarbeiten würde.

Zwar ist es im Innenbereich, die Lücke wird aber durch Betreten relativ viel strapaziert werden.

Kann mir jemand Tipps geben für die Herstellung eines robusten Spachtels? (Genaues Rezept, etc.)

Vielen Dank schon im Voraus.



Diele drauf?



Wie ist es denn mit Schüttung rein und eine schöne breite Querdiele drüber?
Oder wie bei Freunden, die sich eine Steinplatte zerlegt und die Splitter als Naturmosaik in zwei solcher Zwischenräume verbaut haben, ist auch nicht schlecht.

Alles Gute



optisch und energetisch unangenehm=:-)



Das bewährte ist immer noch ein Friesbrett:-)
Die Sache mit dem selbstgerührten Spachtel ist was für'n Soap!



Diele geht nicht...



Danke für die Antworten. Eigentlich habe ich ja gewusst, dass es einen Kommentar in der Richtung gibt, selbst wenn ich es im Voraus versucht habe dies abzuwehren. Na ja, dann halt nochmals: Eine Diele, die quer zu den anderen verläuft kommt aus verschiedenen Gründen nicht in Frage.

Das mit dem Mosaik kommt der Sache schon näher. Gibt's für das einen natürlichen Leim bzw. Fugenmasse, die gut halten? Am liebesten würde ich aber immer noch mit möglichst natürlichen Materialien eine Spachtelmasse in der Farbe der Dielen mischen, die auch hält, wenn wenn sie oft betreten wird. Kann mir da jemand weiterhelfen?

Danke im Voraus!



warum



wollen sie die fehlstelle verstecken? sie ist doch teil der geschichte ihres hauses. gelingen wird es eh nicht.
wenn ihnen die idee mit dem mosaik gefällt, können sie ihrer kreativität doch freien lauf lassen: von Glas über flußkiesel aus ihrem heimischen bach bis zu ziegel, die sie vorher vom Balkon geworfen haben. verlegt im mörtelbett. (zement ist ein natürliches Material :-))) ) sie müssen natürlich fugen im anschluß an die dielen belassen, weil diese ja arbeiten.



Kitt



in diesen Stärken und Breiten funktioniert nicht. Die Dielenelemente arbeiten und sind auch mimimal beweglich, der Kitt wird sich lösen und bröseln.

Nicht empfehlenswert, aber im Handel vorhanden, sind spezielle Parkettsilikone bzw. -acrylate. Die bleiben zumindest elastisch.

Ebenfalls eher nicht zu empfehlen ist ein 2Komponenten-Epoxydhatz nahmens Ponal Duo, das relativ elastisch bleibt, überhobelt und geschliffen werden kann. Es ist eigentlich hellgelb, kann aber mit natürlichen Pigmenten farblich angepasst werden.

Bei Ihren Breiten sind beide Mittel aber fehl am Platz und außerdem zu teuer. Wenn Sie sich keine überflüssige Chemie in's Haus zu holen wollen und zu der fachlich guten Lösung von Micha nicht durchringen können, gäbe es noch Folgendes: Schneiden Sie die Hirnkanten mit einer Handkreissäge (Tauchsäge) gerade und passen Sie kurze Dielenstücke in den Breiten der Bretter in die Fugen ein. Das ist nicht die schönste Variante, aber mit alter Dielung vielleicht doch brauchbar. Sie sollten aber vorher einen tragfähigen Untergrund Unterdielung herstellen und diese denn doch quer legen und mit dem Untergrund befestigen.

Grüße

Thomas



Selbstgerührter Spachtel



Grüß Gott Herr Hochstrasser, könnten Sie bitte ein Photo einstellen, dann fällt eine Beurteilung einfacher.

Gru



...immer noch Vorschläge gesucht...



Danke für die weiteren Tipps, dieses Forum lebt ja richtig (*positiv überrascht*:o).
Ich bin grundsätzlich um jeden Lösungsvorschlag dankbar, aber in Frage kommt nur etwas, dass optisch und energetisch die Böden nicht zu sehr trennt, also z. B. kein Friesbrett. Das hat eminente Gründe! Im Notfall werde ich einfach Holzstücke einsetzen, die die Dielen stirnseitig quasi verlängern. Aber vielleicht habt Ihr ja noch ein paar andere Vorschläge?

Also, hier zur Verdeutlichung mal noch ein Photo von einer der betroffenen 3 Stellen. (Ich bin jetzt auch communitymember und kann Bildchen einpflanzen).

Danke schon jetzt und liebe Grüsse



Meine Empfehlung ist : ---



---- den unregelmäßigen Zwischenraum der beiden alten
Dielenböden mit unterschiedlichen Holzarten zu schließen.
Zu diesem Zweck würde ich mir möglichst Altholzabschnitte
aus einheimischen, unterschiedlichen Holzarten besorgen und diese Stück für Stück sauber einpassen. Die einzelnen Teile dürfen dabei ruhig unregelmäßig und auch keilförmig sein.
Jedoch sollte die Wachstumsrichtung ( der Faserverlauf )
unbedingt in einer Linie mit den alten Dielen liegen.
-
Mittels einer Handoberfräse, in der ein Scheiben - Nutfräser mit einem Anlaufring eingespannt ist, kann man sowohl die liegenden Altdielen stirnseitig - wie auch die
einzupassenden Holzstücken rundum nuten , um lose Federn
einschieben zu können. --
Diese Federn bilden die Verbindung zwischen den einzelnen
Bauteilen und werden aus Hartholz - Reststücken gewonnen
und NICHT eingeleimt.
Die Fixierung der einzelnen Teilchen kann durch schräg eingeschlagene , versenkte Stauchkopfnägel(chen) hergestellt
werden. --- Da auch durch größte Sorgfalt bei der Ausführung keine bündige Fläche zwischen den beiden Altböden
und der " Intarsienarbeit " hergestellt werden kann, ist ein durchgängiges Schleifen dringend erforderlich , zumal
Nagellöcher und kleine Bearbeitungstoleranzen unvermeidbar
sind , welche vor dem Schleifen ausgekittet werden müssen.
- Eiche, Rüster ( Ulme ), Esche , Rotbuche , Robinie , Ahorn-- sind Harthölzer, welche ich mir für diesen angedachten " Brückenschlag " gut vorstellen kann. ---
Als Oberfächenbehandlung stelle ich mir Naturöle vor, wie sie Thomas W. Böhme stets empfiehlt und auch ich sie verwenden würde.
Durch die Verwendung von Naturölen ergibt sich auch eine
" Anfeuerung " ( Betonung ) der natürlichen Holzfarbe ----
so daß man praktisch in das Holz " hineinschauen " kann.
- Kurz noch eine Empfehlung zur Erreichung von starken Farbkontrasten der unterschiedlichen genannten Holzarten:
-
!!! Vor dem Einbau der einzelnen Stücke experimentieren !!!
( und auch einzeln anwenden )
Ammoniaklösung direkt auf Eiche gestrichen ergibt einen
dunkelbraunen bis schwarzen Farbton ---- Auf Robinie gestrichen entsteht ein tolles Olivgrün.
- Angaben ohne Gewähr ! Es kommt auf die Konzentration der
Lösung und den guten Willen des Holzes an ( ehrlich ! )--
-- Weiterhin sind die Einwirkdauer und der Abtrag beim Schleifen entscheidend für den resultierenden Endfarbton . --
Mit alchimistischen Grüßen aus Nordsachsen ----
--
Andreas Milling



Hallo Herr Hochstrasser ,



ich weiss nun nicht so ganz genau, was Sie unter "energetisch trennen" verstehen, aber wenn ich das Foto so sehe, sind da Bretter verschiedener Optik aus sicherlich auch verschiedenen Zeiten - die sind eh getrennt wie Baum und Borke - mit angeklebten Stückelein wird's weder optisch noch energetisch besser. Das war früher kein ungetrennter Raum und kann's auch mit Kunststückchen nicht werden. Vielleicht denken Sie noch einmal mehr darüber nach,ob sie das Problem nicht zu sehr theoretisieren.

Grüße

Thomas W. Böhme



Noch ein Vorschlag



ich weiß nicht wie groß Ihr Raum ist und wie die Dielen befestigt sind, und ob Ihnen der Aufwand zu groß wäre ...

Aber eine weitere Möglichkeit wäre:

Auf einer der Raumseiten die Dielen hochzunehmen und wieder so zu verlegen, dass die Lücke "gefüllt" ist. Dann ist das Problem an den Rand des Raumes verlagert. Das ließe sich evtl. unproblematischer mit Querdiele oder einem der oberen Vorschläge verschließen.
Das ist evtl. die Variante mit der unauffälligsten Verbindung. Macht aber sicherlich viel Arbeit ...

Viel Erfolg!



Danke, Vorschlag gefällt :o)... und noch ein bisschen Habakuk...



Danke Herr Klocke und Herr Böhme für die konkreten und realisierbaren Vorschläge! Mir gefällt die Lösung mit den Zwischenstücken in der Verlaufsrichtung der bestehenden Dielen am besten. Da ich jedoch über keine Oberfräse für das stirnseitige Anbringen von Nuten verfüge, werde ich nur an den Seiten der Einlagestücken Nutfedern anbringen. Dafür wird aber der Untergrund etwas tiefer ausgspitzt um quer zwei Holzleisten als Stützen einzulassen.

Kann sein, dass das einigen unplausibel oder zu theoretisch erscheinen mag. Doch mir ist es sehr wichtig und ich renoviere ja aus Freude etwas so zu verbessern, wie ich es für richtig halte. Die Räume bilden den Eingangsbereich und Empfang. Weil ich meine Kunden nicht vom Empfang fernhalten möchte, ist es mir also wichtig, genau an dieser Stelle keine zusätzliche energetische Barriere mit einem Querstück zu schaffen.

Dem einen mag solcherlei zu theoretisch klingen oder es wird in die ominöse Eso-Ecke abgetan. Andere können es aber aus dem Gefühl heraus nachvollziehen. Feng Shui ist kein Hokuspokus, sondern ganz einfach die Erfassung und die logische Weiterführung dessen, was die Menschen von Natur aus tun. Wir gestalten und richten alles aus bestimmten Gründen so ein, dass wir uns wohlfühlen.

Hier noch ein weiteres Beispiel von der Umsetzung dieses Habakucks und Eso-Krams ;o)
Der Türgriff des Praxiseingangs wird einige cm nach oben, und die Angeln in den linken Rahmen verlegt. Damit werden eintretende Kunden in den Raum (rechter Hand) und nicht gegen die Wand empfangen. Physiologisch (westlich und nach TCM) bewirkt das Ausstrecken besonders des linken Armes, eine Aktivierung des Herzmerdians. Die Bewegung beim Türöffnen ist ähnlich wie beim Empfangen eines geliebten Menschen. Den entstehenden Bogen der Arme dient übrigens gleich als Massstab für die Form der Empfangstrese. Eingang und Empfang der Praxis sind also ganz auf eine Herz-öffnende und einladende Funktion getrimmt.



Empfehlung!



http://www.kidlane.de/georg-kreisler/80_geb/09/lied09.html
Gru



Hallo Raphael,



jetzt hab'ich auch begriffen, was Dich an einem Querbrett stört: Dir erscheint das so ähnlich wie der aufgeklebte Stoppstrich in der Sparkasse ("Diskretion").

Viel Erfolg bei Bau und Arbeit wünscht

Thomas



Jetzt bin ich aber völlig verunsichert --------



------ weil Raphael in seiner ursprüglichen Frage nach einem
Rezept für eine Spachtelmasse suchte.
Das Einbringen einer solchen Spachtelmasse hätte doch
auch gewisse Gemeinsamkeiten mit der Haltelinie vor einem Stoppschild.
Jedenfalls freue ich mich stets darüber, wenn ich an die Haustür eines fremden Menschen trete und ich eine Türklinke
( Türdrücker ) sehe und keinen so abweisenden Türknauf oder
Stoßbügel oder gar eine Stoßplatte --- Einladend oder abweisend ???? ---
Ist das Feng Shui - konform gedacht ?
-
Grüße in die Schweiz -- A. Milling



Spachtelmasse kommt immer noch in Frage



Ja, anfangs dachte ich an eine Spachtelmasse aus dem Schleifmehl der Dielen, da ich Säckeweise davon habe (ächz). Hier wurde mir aber mehrfach von diesem Vorhaben abgeraten, wegen der Elastizität und dem Schaffen der Dielen, etc. Aber natürlich bin ich immer noch für eine vernünftige Spachtelmassen-Lösung offen. Die sollte dann aber eben möglichst aus dem Schleistaub der Dielen hergestellt werden können, um eine gewisse Material- und Farbverwandtschaft zu erreichen.

Ja, das mit der Wartelinie ist ein guter Vergleich. Im Unterbewusstsein läuft, wenn dort "Stopp" steht, ein anderer Mechansimus ab, als bei "Herzlich Willkommen" oder "Treten Sie ein", etc. Und auch bei einem Türknauf besteht eine Unsicherheit, ob dieser sich betätigen lässt oder nicht. Wenn die Form dann noch einem Schild (Schutz), etc. gleicht, könnte dies zudem eine Abwehrhaltung signalisieren. Nach Feng Shui sollte in solchen Bereichen jedoch alles vermieden werden, dass abweisend wirkt oder ein Zögern des Gastes verursachen würde.

Nun denn, jetzt ist da schon eine riesen Angelegenheit draus entstanden. Macht Spass ein bisschen zu fachsimpeln. Aber auch geradezu gefährlich hier, denn die Renovationsarbeit soll ja zwischendurch auch mal vorwärts kommen... ;-) Danke jedenfalls allen! Und falls ich im Gegenzug mal n'Feng Shui Tipp geben kann, habe ich ein offenes Ohr.





Hallo

ch kann deine Argumente gut nachvollziehen. Aber ich würde in diesem Fall dann sagen mach doch eine komplett neue durchlaufende dielung in den eingangsbereich. Alles andere wird immer angestückelt aussehen und auch so wirken. Auf dem Foto sieht es auch so aus als ob die dielen auf der einen Seite breiter als auf der anderen sind, die können gar nicht als Einheit wirken. Spar das Geld für die Mehrkosten vielleicht lieber an anderer, nicht so prominenter Stelle ein, die man evt. noch später aufwerten kann. Sonst sparst du, glaube ich, an der falschen Stelle.
Gruß
Dorothée



Wirklich lange Dielen



(jetzt geht's nicht ohne Werbung) bis 15m lang und bis 45cm breit liefert und verlegt z.B.:

Thomas W. Böhme



Wirklich ---- ?



---- wir verlegen Dielen in der besagten Länge
erst ab über 45 cm Breite !
-
Holz ist unser Stolz ! ( bei jedem Wetter )
- Grüße nach Dräsdn ( schmunzelnd ! )
- A. Milling