Maroder Dielenboden

09.05.2005


Hallo!
Wir haben uns ein ca. 120 Jahre altes Bauernhaus gekauft, bei dem wir das Obergeschoss komplett neu ausbauen. Der vorhandene Ausbau war von kurz nach dem Krieg, und das OG wurde von den Vorbesitzern in den letzten 10 Jahren nicht mehr genutzt. Den vorhandenen Dielenboden wollten wir eigentlich behalten, aber bei den Renovierungsarbeiten (die immer mehr zur Entkernung wurden) erwies er sich als stellenweise marode und die Dielen brachen z.T. sogar ein. Jetzt haben wir folgendes vor: Die alten Dielen liegen lassen, obendrauf Spanverlegeplatten 22mm, verschrauben (in welchem Raster?), und da drauf einen Boden aus massiven Fichte/Tanne Dielen. Mache ich da was falsch?
Hinweis: Wir möchten die alten Dielen gerne drunter lassen, weil die Zwischendecke mit Torf (!) gedämmt ist und die alten Dielen dazu noch teilweise schweinisch vernagelt sind.



Sanierung empfohlen



Hallo,
wenn die Sanierung sowieso schon zur "Entkernung" geworden ist - was im Übrigen oftmals sehr vernünftig ist - würde ich jetzt nicht "auf halben Weg stehenbleiben". Wenn die Dielen sowieso schon teilweise marode sind (Ursache: Pilz, Fäulnis, Insekten -> unbedingt klären!!) sollte man richtig sanieren, sonst wird daraus in wenigen Jahren ein richtiger "Brennpunkt" und man fängt dann im renovierten und bewohnten Haus von vorne an. Auch wenn es saumäßig Arbeit macht, am Ende rentiert es sich garantiert, und man wird für die Mühen belohnt.



nichts verdecken



Hallo
So wie der Vorschreiber geschrieben hat, seh ich das auch.
Lieber richtig untersuchen, was die Ursache war oder ist für den oder die Mängel / Mangel und dann vernünftig aufbauen.
Die Spanplatten noch nicht kaufen ...!!
Gut Ding will Weile haben!

Gruß aus Nürnberg

Florian Kurz