Faxe, woca oder osmo - Kieferndielen

09.08.2008



Hallo!

Wir haben im DG ca. 90 m2 Kieferndielen verlegt. Wir haben ein Blockbohlenhaus und wollen gern, dass der Fußboden einen schönen, hellen Farbton erhält. Die Wände lassen wir natur. Da wir aber im EG helle Fliesen haben, würde das im OG bestimmt gut aussehen. Ich habe jetzt aber schon mehrfach gelesen, dass ein hellerer Farbton schnell Laufspuren bekommt oder nach einiger Zeit einfach nicht gut aussieht.

Eigentlich wollten wir erst TripTrap (Woca) nehmen, sind aber hin und her gerissen. Dann osmo, aber irgendwie liest man da auch nicht nur Positives.

Bald holen wir eine Maschine zum Schleifen des Bodens, dann soll es losgehen. Was sollen wir machen? Welches Öl ist das Beste? Problem ist ja auch, das Kieferndielen sehr weich sind.

Noch eine Frage: wenn wir den Boden jetzt schleifen, muss man ihn noch laugen vor der Öl-Behandlung? Ich bin da total ratlos, möchte nicht etwas falsches verwenden und mich dann am Ende ärgern.

Freue mich auf Eure Nachrichten.



NATURAL Heiß-Öl-Verfahren



Mit NATURAL Heiß-Öl-Verfahren sind Sie unschlagbar.
Nähere Auskünfte dazu holen Sie sich bitte bei Community-Mitglied:

Restauratio GmbH
Thomas W. Böhme
Pillnitzer Landstraße 124
01326 Dresden
Tel.: 0351 2685949
Fax : 0351 2685948
eMail: mail@restauratio.com

Unterstützende Grüße

Udo Mühle
WWW: Homepage



Die 3 aufgeführten Anbieter...



...sind keine Naturfarbenhersteller. Wenn Sie also auf Testbenzin als Verdünnung, synthetische Öl- oder Wachszusätze verzichten wollen, dann lassen Sie die Produkte da, wo sie hingehören, im Baumarktregal.

Gerade auf Kiefer (mit reichem Harzanteil) hebt sich das Heißverfahren von Natural aus dem Naturfarbenangebot heraus. Gern dazu später ausführlicher, muß jetzt auf eine Messe ("Lebens-t-räume) in Dresden, Schloß Albrechtsberg.

Grüße

Thomas



Nun ist sie vorbei, die Messe.



Es gab viel Resonanz hinsichtlich maßgeschneiderter Dielenböden. Besucherlieblinge waren Kirsche und Eiche, der Dauerbrenner Douglasie und, neu, Olivesche.

Der Trend geht weiter weg vom Lack auf den Dielen, der wird kaum noch nachgefragt.

Zu den Vorteilen des Heißverfahrens speziell auf harzreichen Hölzern wie Kiefer noch soviel:

Durch die Einarbeitungstemperatur von bis zu 80 Grad werden auch die harzreicheren Partien etwas angelöst, die Verteilung zwischen Splint und Kern ist gleichmäßiger. Trocknungsverzögerungen kommen kaum vor.

Grüße

Thomas



Ach ja, vergessen:



Laugen müssen Sie, gerade beim Heißverfahren, nicht.

Heißöl gibt es auch leicht weiß pigmentiert, ohne daß Sie Laufstraßen fürchten müssen. Das Holz wirkt nur heller.

Grüße

Thomas





Aber das mit Heißverfahren hört sich für uns als Laien ziemlich kompliziert an. Geht das nicht anders?





Wir benötigen doch dann so eine Maschine. Wie läuft das dann ab? Das Problem ist, dass wir einfach Bedanken haben, dass wir es nicht richtig machen und es hinterher schlimmer aussieht, als vorher. Wir haben bisher alles selber gemacht und trauen uns auch viel zu, aber

Bekommt man diese Maschine überall?

Das Parkettöl gibt es doch auch kalt. Ist das Ergebnis so unterschielich? Wieviele Liter beötigt man denn für 80 m2?

Und um eine helleres Ergebnis zu bekommen, wäre es da nicht sinnvoll, vielleicht den Boden doch vorher zu laugen?

Ich freue mich sehr auf Ihre Nachricht und bedanke mich für Ihre Mühe.



Vom Laugen wird der Boden...



...einen etwas graueren Ton bekommen, Öl wird diesen Ton eher verstärken. Je nach Lauge wirds auch etwas heller werden.

Diesen Effekt wird man auch (ohne Graustich) mit einem leicht weiß pigmentiertem Öl hinbekommen. Eine Fichte wird's deshalb nicht.

Grüße

Thomas



So sieht sie aus,...



...die Maschine von unten.
Wenn man mit dem Heißölen fertig ist.
Herr Böhme verleiht auch und die Beratungen kommen stets auf den Punkt.

Grüße Udo



Ölauftrag



In einem gemeinsamen BV führte die Fa. Restauratio die Heißölbehandlung eines Holzbodens aus.
So wird das Öl aufgetragen.