Die laufenden Kosten eines Fachwerkhauses


Wer sich für ein Fachwerkhaus entscheidet, der sollte sich über die laufenden Kosten informieren, bevor der Kaufvertrag unterschrieben wird. Denn es gibt viele verschiedene Stellen, an denen es bei einem Fachwerkhaus teuer werden kann. Doch mit einem guten Überblick über die laufenden Kosten und möglicherweise anstehende Investitionen, kann man diese Ausgaben ziemlich gut planen. In diesem Artikel wollen wir zeigen, welche besonderen Kosten man bei einem Fachwerkhaus unbedingt beachten sollte.


Die Kosten für die Heizung

Finnischer Speicherofen

In der Regel sind Fachwerkhäuser nur relativ schlecht gedämmt und die Energiebilanz fällt dementsprechend aus. Denn nur mit einer umfangreichen energetischen Sanierung gelingt es, die Bilanz signifikant aufzubessern. Die schlechte Energiebilanz führt gerade in Verbindung mit einer Elektroheizung zu relativ hohen Kosten. Vor allem bei Fachwerkhäusern, die vor einigen Jahrzehnten saniert wurden, sind Elektroheizungen relativ weit verbreitet. Wer sich solch ein Haus kauft, der möchte nicht unbedingt sofort viel Geld für eine neue Heizanlage ausgeben. Deshalb gilt es sich mit der Elektroheizung zu arrangieren. Bereits durch das eigene Verhalten kann man die Heizkosten spürbar reduzieren. Allerdings gibt es noch eine weitere Möglichkeit, um die Kosten niedrig zu halten. Denn ohne Einschränkungen der eigenen Heizgewohnheiten lässt sich Geld sparen, indem man einen Wechsel des Stromanbieters prüft. Häufig kann man als Neukunde Geld sparen, da viele Stromanbieter attraktive Rabatte gewähren. Und glücklicherweise muss man nicht selbst die Angebote der verschiedenen Stromanbieter überprüfen. Die Seite tarife.de bietet einen Stromvergleich, mit dem man in wenigen Minuten den preiswertesten Stromanbieter finden kann.

Holz lässt sich zur Fertigung von verschiedenen Haustypen verwenden. Blockhäuser, Fertighäuser und Holzhäuser werden aus dem nachwachsenden Rohstoff gebaut. Bei der Verarbeitung ist weniger Energie aufzuwenden, zudem ist Holz biologisch abbaubar, wiederverwertbar und sehr lange haltbar.

Die Kosten für Sanierungen des Fachwerkhauses

Wer ein Fachwerkhaus gekauft hat, muss von Zeit zu Zeit Geld für Sanierungen aufbringen. Zwar ist das auch bei einem Haus in einer anderen Bauweise der Fall. Doch bei Fachwerkhäusern gibt es noch ein paar mehr Stellen, an denen eine umfangreiche Sanierung notwendig sein kann. Denn bei alten Fachwerkhäusern kommt typischerweise irgendwann der Zeitpunkt, um viel Geld zu investieren. Häufig wird ein Fachwerkhaus beim Kauf umfangreich saniert. Dann kann man die Sanierungskosten zusammen mit dem Kaufpreis finanzieren und hat das Haus direkt im gewünschten Zustand. Doch nach einigen Jahren werden möglicherweise noch weitere Sanierungsmaßnahmen anfallen. Das kann die eigene Finanzplanung durchaus gefährden, falls man damit nicht gerechnet hat. Doch glücklicherweise kann man in solch einer Situation ein Förderprogramm der KFW nutzen. Das gilt zumindest dann, wenn es bei der Sanierungsmaßnahme nicht um eine Reparatur geht, sondern auch die Energiebilanz verbessert wird. Gerade bei Fachwerkhäusern lässt sich das oft miteinander verbinden.

Übrigens können solche Förderprogramme nicht nur genutzt werden, wenn eine Bestandsimmobilie saniert werden soll. Auch für den Kauf eines Hauses kann man sich von der KFW unterstützen lassen, wenn im Anschluss energetisch saniert wird. Allerdings kommt es bei den Programmen der KFW auf sehr viele verschiedene Faktoren an. Es lohnt sich also, die Bedingungen sehr genau zu lesen und sich im Zweifelsfall professionell beraten zu lassen. Denn es gibt einige Berater, die Immobilieneigentümer oder potentielle Käufer begleiten und mit ihrer Expertise unterstützen.

Hat ein Fachwerkhaus höhere Kosten?

Oft stellt sich die Frage, ob ein Fachwerkhaus wirklich höhere laufende Kosten hat, als ein Haus in einer anderen Bauweise. Pauschal lässt sich das nicht vermeiden, denn es kommt sehr stark auf den Einzelfall an. Wer ein unsaniertes Fachwerkhaus kauft, der muss natürlich mit relativ hohen Kosten rechnen. Denn entweder muss man erst einmal relativ viel Geld für die Sanierung ausgeben oder mit den hohen Heizkosten und der in die Jahre gekommenen Bausubstanz leben.

Darüber hinaus lassen sich die Kosten für die Instandhaltungsarbeiten nicht wegdiskutieren und es muss eine ausreichend große Reserve geben, um im Zweifelsfall abgesichert zu sein. Bei der Gebäudeversicherung kann es mit einem Fachwerkhaus ebenfalls problematisch werden. Zwar ist es nicht besonders schwer, eine Gebäudeversicherung für ein Fachwerkhaus zu finden. Doch falls es wirklich mal zu einem Schadensfall kommen sollte, kann die Abrechnung mit der Versicherung durchaus problematisch werden. Die Versicherungen versuchen in der Regel die Schadenssumme niedrig zu rechnen und ignorieren deshalb die höheren Kosten.

Auch für solch einen Fall, sollten also ausreichend Reserven vorhanden sein.