Die häufigsten Fehler bei der Mauerwerkstrocknung – das sollten Sie vermeiden

Wer ein eigenes Haus hat, genießt einige Vorzüge. Allerdings muss er sich auch darum kümmern, dass es keine Probleme mit dem Wohnraum gibt. Das lässt sich langfristig jedoch nur schwer vermeiden. Unter anderem Feuchtigkeit in den Wänden ist ein häufiges Problem, das bei vielen Häusern vorkommt. Es gilt also, dagegen vorzugehen.

Wasser steht im Haus

Im Falle von feuchten Wänden sollte eine Mauerentfeuchtung die erste Wahl sein. Schließlich ist es wichtig, die Bildung von Schimmel möglichst zu vermeiden. Mit den Gefahren von Schimmel ist nämlich nicht zu spaßen. Doch wie geht man bei einer Mauerwerkstrocknung eigentlich vor? Eine berechtigte Frage. Wir möchten Ihnen daher schon mal zeigen, was Sie auf jeden Fall nicht tun sollten.


Das falsche Verfahren aussuchen

Es gibt mehrere Verfahren, die zur Trockenlegung von Mauerwerk beziehungsweise einer Kellerwand Trockenlegung infrage kommen. Es ist daher wichtig, ein Verfahren auszusuchen, das sich für den individuellen Fall anbietet. Viele Menschen machen diesbezüglich Fehler und wenden beispielsweise ein Mauertauschverfahren bei Bruchsteinmauerwerk an. So etwas kann zu erheblichen Schäden führen und verfehlt oft den gewünschten Effekt. Wer sich nicht gut mit der Materie auskennt, sollte eine elektrophysikalische Mauerwerkstrocknung in Erwägung ziehen. Eine solche kann praktisch immer angewendet werden und ist mit der Ö-Norm 3355 klar definiert. Sogar die Trockenlegung der Erimitage in St. Petersburg erfolgte auf diese Weise.


Unnötige Sanierungsmethoden nutzen

Bei einer Mauerwerkstrocknung geht es um das Ergebnis. Daher sollte auf unnötige Sanierungsmethoden im Vornherein verzichtet werden. Und zwar unabhängig davon, ob es sich um die Sanierung einer Lehmwand oder die Sanierung einer anderen Art von Mauerwerk handelt. Unnötig sind beispielsweise Absperrungen von innen und außen sowie oberhalb der Gründung. Die Absperrungen verhindern zwar das Eindringen von Feuchtigkeit, helfen allerdings nicht bei der eigentlichen Mauerentfeuchtung. Daher sollten Sie lieber direkt auf ein anerkanntes Verfahren zurückgreifen. Das kann Arbeit, Kosten und Zeit ersparen.


Sich nicht ausreichend Gedanken machen

Eine Mauerwerksentfeuchtung sollte nie auf die leichte Schulter genommen werden. Es ist wichtig, die Situation richtig zu analysieren. Andernfalls kann es schnell passieren, dass mehrere tausend Euro umsonst rausgeschmissen werden. Das ist natürlich etwas, was Sie mit Sicherheit nicht möchten. Eine gründliche Analyse kann jedoch vermeiden, dass es überhaupt soweit kommt. Daher ist es wichtig, eine solche durchzuführen. Zum einen sollten Sie die Ursache für die Feuchtigkeit herausfinden. Zum anderen sollten Sie sich für ein Verfahren entscheiden, um das jeweilige Problem anzugehen. Was letztendlich die beste Methode ist, hängt schließlich immer noch stark von dem individuellen Fall ab. Es ist daher unabdingbar, dass Sie viel über das Thema nachdenken, um schwere Fehler zu vermeiden.


Ohne Fachwissen an die Trocknung rangehen

Wer über hinreichendes Fachwissen verfügt, kann eine Mauerentfeuchtung eigenständig durchführen. Sollte das bei Ihnen jedoch nicht der Fall sein, sollten Sie die Arbeit unbedingt den Profis überlassen. Viele Laien wagen sich auf eigene Faust an eine Mauertrocknung ran und machen dabei schwerwiegende Fehler. Nicht selten läuft das darauf hinaus, dass zusätzliche Kosten entstehen und am Ende doch die Bauprofis beauftragt werden. Da ist es doch wesentlich besser, die Arbeit lieber gleich den Profis zu überlassen und sich den Ärger zu sparen.