Dichtungen in alte Zimmertüren einsetzen




Moin,

für das neue Jahr habe ich mir vorgenommen, unsere alten Zimmertüren mit Dichtungen zu versehen, um Zugluft und Klappern zu verhindern.

Da der Spalt zwischen Pfalz und Türblatt leicht unterschiedlich und überwiegend auch zu schmal ist, muss die Pfalz vertieft werden. Da ich keine Klebedichtungen verwenden möchte, muss zudem eine Nut eingefräst werden.

Meine ersten Lösungsansätze:

Pfalz mit der Oberfräse oder mit einem Dremel mit entsprechenden Aufsatz vertiefen. An den Ecken und der Türaufhängung mit dem Stecheisen nacharbeiten.

Die Dichtungsnut dann mit dem Dremel oder der Oberfräse einfräsen, unter Verwendung eines Schlitzfräsers.

Fragen:

Ist der Lösungsansatz so der richtige oder sollte ich es anders angehen?

Gibt es Oberfräsen, mit denen man gut in die Türecken kommt, insbesondere unten, um die Pfalz zu vertiefen?

Welches ist das ideale Maß zwischen Pfalz und Türblatt, um Dichtungen einzusetzen (Toleranz ca. 2mm)?

Wo bekommt man günstig ca. 80m Dichtungen und welche sollten es sein?

Vielen Dank.





Ich hab für die Wohnungseingangstür die Holzleisten von
http://www.dollex.de/Katalog/Altbautuer-abdichten.html
verbaut.
Dazu noch unten in die Tür einen Zugluftstopper, der sich beim Schließen absenkt, eingebaut.





Vielen Dank.

Habe mir das System von Dollex mal angeschaut. Klingt interessant, habe mal um Preise angefragt.

Primär interessiert mich allerdings das Einsetzen von Dichtungen in die Pfalz. Hat da noch jemand ein paar Tipps für mich?





Also bei mir waren die unterschiedliche Fugenbreite auch das Problem. Von dem riesen Aufwand den du da betreiben willst hab ich da lieber abgesehen. Zudem sind die Dichtungen nicht wirklich preiswert.
Korrekterweise müsste man ja die Zarge bearbeiten. Da kannst du dir schnell ne sichtbare Öffnung produzieren. Ich war mir nicht sicher wie groß die Überdeckung zwischen Futter und Bekleidung sind.
Die Holzleisten konnte ich einfach passend anlegen und verschrauben.