Nabend zusammen & Frohe Rest-Weihnachten!
zur Sanierung des Souterrain meines Altbaus von 1900 habe ich ein paar Detailfragen, die ich trotz der Lektüre der PDF-Dateien im Bereich "Lesestoff" für mich nicht klären konnte.
Daher möchte ich hier nachfragen, wie ihr mein Vorhaben konkret angehen würdet bzw. wie ihr die Unterschiede im Dämmstoff bewertet.
Ziel: neuer Holzfußboden im Souterrain
gemacht wurde:
- Alter Abflusskanal raus. neuer Kanal rein. Erdreich war lehmartig.
- neuer Estrich circa 8cm. Haus steht auf Streifenfundament.
- Katja Sprint Absperrbahn im Kaltklebeverfahren bis OKFF.
es soll folgen: Dafür verfügbar sind 15 cm.
- Dämmung
- Holz Unterkonstruktion
- Eiche Massivholzdielen
Dazu habe ich den U-Wert Rechner bemüht, um herauszufinden, welche Unterschiede sich bei unterschiedlichen Dämmstoffen ergeben. Grundsätzlich lieber wäre mir eine Holzfaserdämmplatte, habe aber die Befürchtung, dass hier im Gegensatz zu einer XPS Platte Feuchtigkeit aus dem Wohnraum im Dämmstoff auskondensieren könnte. Auch der U-Wert Rechner zeigt in den Berechnungen (siehe Grafik) bei der Holzfaserdämmplatte im Vergleich zur XPS Platte ein größeres Tauwasser Problem.
Auch bin ich mir unsicher ob ich tatsächlich 2 Lagen Dämmstoff (z.B. 2x6cm) benötige.
Laut U-Wert Rechner würde sich die Oberflächentemperatur mit einer 2. Lage Dämmstoff quasi nicht verändern. (Siehe Grafiken)
Eine zweite Lage (zwischen der Holz-Unterkonstruktion) würde jedoch einiges an zusätzlichen Geld kosten und wäre von der Verarbeitung komplexer als die erste Lage. Zudem plane ich zwischen der Holz-Unterkonstruktion noch Heizungsrohre sowie Stromkabel zu verlegen.
Die von mir überlegten Optionen könnt ihr anhand der Grafiken (vermutlich) am besten beurteilen.
Jedem konstruktiven Hinweis wäre ich dankbar!
Grafik 2
Grafik 3
verstehe ich nicht, in der Sondersammlung Georg Böttcher Teil 1( Fußboden gegen Erdreich) auf den Seiten 18-20 ist eine konkrete Schritt für Schrittanleitung von Dielenfußboden gegen Erdreich, sogar mit Fotos. Gutes Gelingen - und ich glaube U-wert. net ist hier gegen Erdreich nicht so gut geeignet, es sind ja auch nicht 100% rF bei 10 Grad auf der kalten Seite.
...sind im Fußbodenbereich nicht besonders hilfreich. Zudem ist da der kapillare Feuchtetransport nicht berücksichtigt. Was nämlich unter der XPS-Platte auskondensiert, das bleibt auch da. Und kann Basis für Schimmel sein. Ausserdem: Hohlräume würden eine Kondensation eher fördern.
Möglich wäre z.B. Auffüllen im Leitungsbereich mit einer Hohlraumschüttung. Die wird so auf den Lagerhölzern abgezogen (geht mit Lehre wunderbar) daß Platz für eine Lage Holzweichfaser bleibt.
Grüße
Thomas