Denkmalzone?

30.05.2006



Hallo,

ich beabsichtige den Kauf eines Fachwerkhauses von 1800. Da Makler und Eigentümer etwas unwissend scheinen, habe ich mich bei der Unteren Denkmalbehörde nach dem Objekt erkundigt. Dort sagte man mir, dass das Haus zwar nicht unter Denkmalschutz steht, sich jedoch in einer Denkmalzone befindet und deshalb, was das äußere Erscheinungsbild angeht, bestimmte Auflagen einzuhalten sind. Z.B. muss der Einbau neuer Fenster etc. mit der Denkmalbehörde abgestimmt werden.
Nun meine Frage: Habe ich auch Möglichkeiten in steuerlicher Hinsicht etwas Geld zu sparen, wenn das Haus "nur" in einer Denkmalzone steht? Was bedeutet das überhaupt?
Für Antworten wäre ich sehr Dankbar.



Denkmalzone



Das ist Ländersache. Neuwied ist glaub ich Rheinland-Pfalz.
In NRW braucht ein sogenannter Denkmalbereich eine Satzung, da steht alles drin. In den meisten aber nur der Erlaubnisvorbehalt für Maßnahmen, die man sehen kann.
Steuerlich hat das keine Auswirkungen. Sie können aber jederzeit den Antrag auf Eintragung in die Denkmalliste stellen und dann sieht alles ganz anders aus.
Grüße vom Niederrhein



die ausführungen



sind teilweise nicht richtig: maßnahmen, die einer satzung denkmalbereich entsprechen und mit dem denkmalschutz abgesprochen sind, sind steuerlich begünstigt nach den regeln für denkmäler/sanierungsgebiete. gleiche Behandlung für gleiche aufwendungen - die Mehrkosten für ein nach historischem vorbild profiliertes Holzfenster zu 0-8-15-pvc sind ja auch nicht unbeträchtlich
jedoch eben nur diese maßnahmen und nicht jedes krümel Putz wie bei einem echten denkmal.
wichtig ist, dass sie den formalienkram einhalten - ihre denkmalbehörde berät sie (hoffentlich) gern.





Vielen Dank für die zügigen Antworten. Das ermutigt mich, das Haus trotz der nicht unerheblichen Instandsetzungsarbeiten im Außenbereich, doch zu kaufen.