Dielenboden im Badezimmer




Hallo allerseits
Dies ist mein erster Auftritt hier und ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll. Vor drei Jahren habe ich mir einen unter Denkmalschutz stehenden, ehemaligen Bahnhof gekauft. Das Haus ist um 1900 rum gebaut worden und abgesehen von vielem anderen Arbeiten, musste ich auch den Dielenböden im Badezimmer ausgewechselt. Der Denkmalschutz zwang mich wieder Kieferndielung zu verwenden. Nun stellt sich die Frage nach der besten Holzoberflächenbehandlung für einen Feuchtraum und da werde ich zusehends unsicherer. Schon bei der Verlegung der Dielen habe ich auf eine Feuchtsperre verzichtet, da ich nicht in die Bauphysik eingreifen wollte und der Feuchtigkeit die unweigerlich eindringen wird, die Möglichkeit geben will auch wieder "auszudringen". Von diesem Ansatz aus habe ich mich auch bei anderen Materialien (Putz, Wandfarbe, Fugendichtband, Fensterlack) immer für "Diffusionsoffen" entschieden. Am liebsten würde ich nun das Holz mit Leinölfirnes behandeln, oder sollte es doch besser ein Lack sein. Im Zwischenboden musste ich auch die Quarzsandschüttung erneuern und frage mich jetzt, ob ich nicht mehr Luft zur Dielung hätte lassen sollen. Noch kann ich Sie wieder hochnehmen. Fragen über fragen; wer kennt die Antwort?
MfG, Moritz Müller



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wenn sie sich verrannt haben. Sie scheinen bisher alles richtig gemacht zu haben.

Zum Thema Fußboden im Bad gibt es schon viel im Forum, einfach mal blättern. Fazit dieser Beiträge: Nehmen Sie ein Naturöl ohne Harzanteile und arbeiten Sie es mit der Einscheibenpoliermaschine ein, keinesfalls Lack.

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Grüße

Thomas



Der Denkmalschutz



das gibt es doch wohl nicht! Vorschriften wie es außen aussehen soll ist i.O. Aber innen? Ist das ein Museum oder dein Wohnhaus? Du gehst doch auch nicht zu den Denkmalschützern nach Hause und sagst ihnen was sie für Teppich in ihre Wohnung legen müssen!
Also ich wäre echt zur S.. geworden!

Entschuldigung Moritz das musste aber mal raus!

Marko



@Marko


historische Holzböden (2)

Diese Situationen wird es und gint es sicherlich, sollte es sich um ein sogenanntes "Einzeldenkmal" handel.
Wir haben slbst schon in einem derartigen Objekt gearbeitet, wo sehr viele Innendetails unter strengster Beauflagung der Denkmalpflege nur umgesetzt werden durften. Farbfassungen, Holzböden, Fachwerkwandgestaltungen etc.
In Görlitz z.B. werden die gesamten Bürgerhäuser innerstädtisch(fast sämtlichst unter Denkmalschutz!) nach ganz präzisen und kritischen Beauflagungen saniert und so viel wie möglichen erhaltenswerten Details und Originalen kontrolliert bzw. beauflagt.

Grüße Udo



@Udo



Das wird wohl so im Gesetz stehen. Muss aber deshalb noch lange nicht richtig und schon garnicht sinnvoll sein.
Ich sehe bei der Sache einfach keinen Nutzen für die Allgemeinheit. Weil, dass sieht ja eigentlich nur der darin wohnt und der hätte es vielleicht ganz anders haben wollen. Nur die Leute vom Denkmalschutz sind zufrieden und glücklich. Und der Eigentümer der darin wohnt ärgert sich die ganze Zeit darüber. Musste viel Geld bezahlen für eine Sache die er so nicht wollte. Da brauchen wir uns nicht zu wundern das kaum noch jemand denkmalgeschützte Häuser kaufen will und sie deshalb häufig verfallen.
Außerdem halte ich sowas für ein Eingriff in die Privatsphäre der jeder Verhältnismäßigkeit entbehrt.

Ach und Moritz die Antwort von Thomas halte ich für voll i.O.

Marko