Fachwerkhaus unter Denkmalschutz/Denkmalpfleger fragen?




Hallo allerseits,

meine Mutter hat ein 20 Jahre altes Fachwerkhaus, dessen Keller feucht ist, da gibt es rötliche Ausblühungen, pelzigen weissen, bräunlichen Flaum an einem Balken, der auf die Erde führt im Keller und Putzabbröcklelungen und braune Feuchtigkeitsstellen.

Der Denkmalpfleger ist Bauingeneur und würde sich das mal kostenlos ansehen und hätte dann auch Adressen parat, an wen man sich da mit der Sanierung wenden könnte, wenn man wollte.

Aber, ist es so sinnvoll, sich den Denkmalpfleger ins Haus zuholen? Wegen irgendwelcher Auflagen etc.?

Viele Grüsse von Nicole



Ja, mach datt!



Hallo Nicole,

wenn das Haus unter Denkmalschutz steht und der Denkmalpfleger bereits angeboten hat sich das Ganze mal anzuschauen, solltest du das "Angebot" annehmen.
So etwas gehört zu seinen behörtlichen Aufgaben und ist natürlich kostenlos.

Der wird dir mit Sicherheit nicht seine Auflagen beim Betreten des Hauses um die Ohren hauen.

Wenn es denn um die Schadensbeseitigung geht, müsste der Denkmalschutz eh eingeschaltet werden.

Und je früher man das macht umso besser ist das. Auch hier ist das ein "Nehmen und Geben".

Der frühe Dialog erleichtert da vieles.

Grüße
Martin



Vielen Dank für Deine Antwort Martin!



Meine Mutter denkt wohl, wenn der Denkmalpfleger ins Haus kommt, dann bemängelt er noch andere Sachen, die sie instandsetzen sollte...



Ab wann tritt Denkmalschutz in Kraft?



Ich denke das Haus ist erst 20 Jahre?
Liegt da bereits Denkmalschutzrichtlinie darauf?


Nachdenkliche Grüße
Udo



Sorry



Hallo Udo,

sorry, ich meinte natürlich, dass meine Mutter dieses Haus seit 20 Jahren hat und es ist aber 400 Jahre alt..

lg Nicole



Na bei so einer "alten Dame"...



...sollte man die behördlichen Hände sicherlich dankend schütteln und akzeptieren.
Hier ist Sorgfaltspflicht und sensibles Handeln von Vorteil.

Grüße Udo Mühle