Innenisolierung, Dach, Heizung, Fussboden - 120 Jahre altes Fachwerk

09.01.2009



Hallo zusammen,

ich habe hier schon viel gelesen, und teilweise schon recht gute Hinweise bekommen.
Wir haben ein 120 Jahre altes "Stöckli" in der Schweiz gekauft. Das Erdgeschoss steht zur Hälfte (ca) über einem alten Gewölbekeller und ist (vermutlich Bruchstein) gemauert (Dicke ca. 30-40 cm). Auf den Aussenwänden liegen Balken zum ersten Stock, ab da ist Fachwerk. Darüber ein bisher ungenutzter Dachboden, der irgendwann zu Wohnraum umgebaut werden soll.
Folgende Dinge wollen wir, teils in Eigenarbeit, durchführen:
- Dach wird erneuert(Normale Ziegel, Unterdach Eternit Meteo). Wir wollen später innen isolieren.
- Heizsystem soll vermutlich eine Heizleistenvariante werden.
- Die Aussenwände unten möchte ich möglichst einfach und naturnah isolieren
- Der Fussboden im EG sollte nach unten ebenfalls isoliert werden.

Ich habe schon mit verschiedenen Architekten gesprochen, aber fast immer 0815 Varianten zu hören bekommen: Mineralwolle, Dampfbremse etc.

Nun bin ich mir sicher, dass das niemals dicht wird. Wer hat schon ähnliche Unterfangen hinter sich gebracht und kann mir aus seinem breiten Erfahrungsschatz einige Hinweise geben?

Vielen Dank im Vorraus.

Stefan



Dämmung



Hallo Schweiz,

wenn ihr selbst darin Wohnt würde ich auch nícht am Material sparen.
Als Zwischensparrendämmung würde ich Steinwolle nehmen.
Als Dampfbremse evt.DELTA Reflex.
Gewissenhaftes abkleben der Nähte ,Stösse und Anschlüsse bringt auch die gewollte Dichtigkeit.
Wenn ihr von aussen dämmt dann mit DELTA Novaflexx als Bremse in die Sparrenfelder.
Meteo ist nicht übel.Aber lasst euch mal die Cofort von DELTA zeigen.Meine Kunden sind bei diesem Frost mehr als zufrieden.Klar ich empfehle nur Delta einige stört das genauso wie die Anwendung einer Dampfbremsen.Müßt ihr selbst entscheiden.
Gewölbe dämmen ist natürlich nicht so einfach.


Viele Meinungen viele Ansichten Viel Glück