Bitte um Infos zur Dachdeckung!!

28.12.2005


Sehr geehrte Forumsteilnehmer!

Vielleicht können Sie mir weiterhelfen. Wir haben vor etwa 3 Monaten ein Haus bezogen (gekauft). Baujahr 1975 - aus Ytong. Das Haus selber ist in einem sehr guten Zustand nur das Dach gehört neu gedeckt (Eternitplatten - haben teilweise risse).
Wir möchten gerne Prefa verwenden (wegen der Haltbarkeit - und für normale Dachziegel ist der Dachstuhl nicht geeignet)
Unser Haus hat eine Grundfläche von 130 qm. Es ist ein Bungalow mit einem Dach mit sehr leichter Neigung d.h. man kann am Dachboden an der höchsten Stelle nicht stehen.

Wir wissen, dass wir das Haus mit Sicherheit werder jemals aufstocken noch den Dachboden ausbauen werden.
Wir haben schon Angebote von Dachdeckerein eingeholt, die meiner Meinung nach alle nur ein zusätzliches Geschäft machen wollten (..." sie wissen ja nicht was sie nicht vielleicht doch mal machen wollen (Ausbauen) usw.)

Durch den Kauf des Hauses sind wir finanziell jetzt sehr knapp bemessen sprich das Dach sollte nicht zuviel kosten.
Ich wäre sehr dankbar wenn mir jemand verständlich erklären könnte was "wirklich" bei der Dachdeckung nötig ist, ich meine das haus steht jetzt seit 35 Jahren mit einem einfachen Dachstuhl und Eternitplatten da und es hält dicht. Ist es da wirklich nötig lauter Unterkonstruktionen anzubringen mit gott weis was für zwischendingern (Kaltdach usw. verzeihung ich bin ein Laie und kenne mich wirlich nicht aus).
Ich wüsste gerne ehrlich was nötig ist um das kostengünstiger neu zu Decken, wenn ich weiß, dass ich nie ausbauen werde.
Ich habe auch schon von Möglichkeiten gehört, ein neues Dach auf das alte anzubringen.. wie sieht´s damit aus geht das wirklich.
Ich weiß, dass wir Prefa brauchen, das Dach ca. 150 qm groß ist, auf den Dachstuhl(ist in ordnung) müssen zusätzliche latten aufgebracht werden, und wir sicher nieee ausbauen werden, Wärmedämmung wollen wir am Dachboden auflegen.

Ich wäre ihnen sehr dankbar wenn sie mir weiterhelfen könnten.



was ist Prefa?



Ihre Hausbeschreibung klingt einleuchtend. Prefa kenne ich hier in Hessen nicht. Was ist das? Eigentlich könnten Sie Ihr Dach mit großformatigem Welleternit-heutzutage ohne Asbest- auf die vhd. Lattung decken lassen.



Dachdeckung



Notwendig ist Unterspannbahn, Konterlattung, Lattung, Eindeckung. Der Mindestwärmeschutz nach EnEv ist einzuhalten. So wie Sie es beschrieben haben kann es auf der Decke erfolgen. Auch für Prefa (Blechpfanne) gilt eine Mindestdachneigung - bei Unterschreitung sind zusätzliche Maßnahmen erforderlich



Neue Deckung für (Walmdach)Bungalow



Die meisten Ihrer Fragen haben Sie sich schon selbst beantwortet!

Handelt es sich bei dem Dachstuhl um eine Studiobinderkonstruktion?
Bei einer Neudeckung mit den Produkt Ihrer festen Wahl ist eine Verstärkung der vorhandenen Dachstuhlkonstruktion normalerweise nicht zwingend, angesichts von nur ca. 3,00 kg pro m².

Würde mich zur Klärung der konstruktiven Fragen und für eine Empfehlung für eine auszuführende Firma an den Hersteller ihrer Wahl wenden!

Viel Erfolg bei der richtigen Wahl der Dachdeckung und der ausführenden

Michael Eckardt



Internetnutzung für Unwissende



unter: www.prefa.de/ findet man sämtliche Details zu diesem Material.
Wenn Sie sich für eine derartige Eindeckung interessieren, sollten Sie wissen und beachten, daß Sie eine trägfähige Schalung auf Ihr Dachgestühl aufbringen müssen, worauf danach die Aluminiumplatten (Tafeln) mechanisch befestigt werden.
Aus unserer Sicht würden Sie aber wesentlich günstiger kommen, wenn Sie eine Holzweichfaserunterdeckplatte aufbringen lassen und darauf eine trocken eingehangene Eindeckung. Tragfähigkeit Dachkonstruktion beachten bzw. prüfen lassen.

Jahresendgrüße
Udo



Gucks Du Für Unwissende



Bei der Produktpallette ist aber auch eine Vernagelung auf Lattung gegeben! Siehe Dachplatte!

p.s. Was ist bitte eine "Holzweichfaserunterdeckplatte"?

Gruß vom Dachläufer



@Ecki



Hast Recht, ich hatte nicht komplett bis nach unter geskrollt (oder so ähnlich!)

Holzweichfaserunterdeckplatte ist Holzweichfaserunterdeckplatte. Dies gibt es als Nut/Feder-Variante in den Stärken 18/22/36 bitumenfrei und regensicher oder als bituminierte 18/22 mm oder auch als regensichere Unterdeckplatte mit hohem Dämmwert 50/60/80 mm.

Grüße nach Berlin
von den Lehmleuten



PTMM



... werde meinem Lieferanten mal auf Holzweichfaserunterdeckplatte ansprechen!
Das mit Nut und Feder reißt alles..

Unterdeckplatte und Holzfaserdämmplatte ist uns ein Begriff, der auch geläufig ist!

Nichts für Ungut Udo...

p.s. nichs scrolllen, stand bei Sanierung!

Lernende Grüße



@hmmmmm



...und da macht man sich zum Abend dann noch so 'ne Arbeit!!!!!

Jahresendgrüße
Udo



@UDO



Alles ausreden;-)

Hab nix in der Post gehabt:-o

Grüße vom Heimkehrer



neues Dach



Recht herzlichen Dank für die Antworten.
Bin zwar nicht viel schlauer aber einige Antworten haben mir doch weitergeholfen.
Wegen dieser Spezialplatten werde ich mich mal erkundigen. Habe davon in Österreich noch nichts gehört.
Vielen Dank
lg
Karin



@Rückinfo



Unser Lieferant (Hersteller) sitzt genau an der österreichischen Grenze.
Wenn Du (Sie) genauere Info's benötigst und auch kongretere Details, dann kannst Du uns auch gern persönlich eine Mail zuarbeiten.

Grüße zum Feierabend
Udo




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