Deckenaufbau Schalldämmung

24.05.2016 tschortsch



Hallo!

Bei mir soll das Dachgeschoß ausgebaut werden und die oberster Geschoßdecke muß dazu verstärkt werden.
Laut Statiker um Schwingungen (Trittschall?) zu vermeiden.
Deshalb wir die Decke von oben geöffnet und die Balken verstärkt.

Der aktuelle rohe Deckenaufbau von oben nach unten

Rauschalung ohne Nut und Feder, zwischend en Brettern Schlitze bis zu 5 mm
Balken 18/22cm + 20cm Mineralwolle, MiWo in PVC Folie gelegt dass nichts durchrieselt.
Schalung geholbelt ohne Nut und Feder, zwischen den Brettern Schlitze bis zu 5 mm
Deckenbhängung
Lattung
Konterlatung
Rigips

Oben soll später eine gebundene Trittschalldämmschüttung kommen + Zementestrich mit Fußbodenheizung

Momentan ist die gannze Decke ziemlich hellhörig (Stimmen, Tritte)
Der Trittschall soll durch den Zementestrich verbessert werden.
Nun der entscheidnen Punkt:
Die neuen Zwischenwändewände stehen auf der "löchrigen" Rauschalung. Zwischen Estrich und Wand kommt ein Dämmstriefen.
Wird dadurch die "löchrige" Rauschalung oben zusätzlich Luftschall nach unten übertragen?
Wäre es sinnvoll statt den Rauschalungsbrettern eine geschlossene Fläche mit NF OSB Platten zu schaffen?



Deckenaufbau



Zum allgemeinen Verständenis:
WIE
soll der Deckenaufbau ausshen wenn er fertig ist- bitte die genaue Schichtenfolge angeben, wenn möglich mit Höhe.



Für



mich passt Balkendecke und Zementestrich nur bedingt zusammen.

Wie wäre denn eine Trittschallentkoppelung und Massivholzdiele?

Grüße aus Koblenz



Fußbodenaufbau



wäre wie folgt:
Parkett (Laminat)
7cm Zementestrich oder Fließestrich mit Fußbodenheizung
3-5cm Styropoestrich oder "thermotec BEPS T 90 R" (kunststoffgebunden für besserne Schallschutz)
darin müßen auch alle Elektroinstalationsleitungen untergebracht werden
Rieselschutz?
2-3cm Rauschalung (beidseitig ungehobelt) mit teils 5mm Luft zwischen den Brettern oder alternative 22mm NF OSB
22cm Balken 18/22cm bestehende + KVH Aufdopplung 6/20cm neu (Sparrenabstand der alten Balken beträgt im Mittel 98cm)
2cm Schalung gehobelt mit 5mm Luft
darunter 15cm abgehängte Decke, teils vorhanden, teils noch zu machen:
Lattung aufgehängt auf Metallfederprofilen
Konterlattung
Rigips

Der Fußbodenaufbau oberhalb der Rauhschalung darf maximal 14cm Betragen.

Geheizt soll das gan0z über den Fußboden werden da zu wenig Wandflächen (Wandheizung ja aber nur um Oberflächentemperatur zu erhöhen)



Fußbodenaufbau



Der das geplant hat heißt anscheinend mit Vornamen "pack alles rein irgendwas wird schon funktionieren" und sein Nachname lautet "muß ich nich bezahlen".
Ich halte diesen Aufbau für eine wahllose Anhäufung von Baumaterialien und nicht für eine geplante Konstruktion.





Bezahlen muss ich, richtig. ;)

Was ist die bessere Alternative?

Im prinzip kann alles was auf die bestandsdecke kommt noch variiert werden.
Die teilweise fertige untersicht (abgehängte decke) muss bleiben da bewohnt, kann aber teil bei den verstarkungsarbeiten von oben erreicht werden.



Oder



sowas!





Danke erstmals.

Herr Böttcher haben Sie auch einen konkreten Vorschlag?


Herr Meurer wie wäre dann so ein konkreter Aufbau, insbesordere unter den Holzfaserplatten?
Wie schnell oder langsam ist diese Heizung im Vergleich zur Zementestrich?
Können Sie mir da einen Produknamen, Hersteller oder Lieferanten in Österreich nennen?



Deckenaufbau



Ist zwar ein bisschen viel Text aber Sie finden schon das passende:

http://ingenieurbüro-böttcher-asl.de/fussboeden.html



Schalldämmender Bodenaufbau



Die Zwischenwände sollten auch auf Schalldämmstreifen stehen.

Wenn die jetzt eingebaute Mineralwolle die dichtere Sorte für besseren Schallschutz ist sollten zumindest Gespräche stark gedämpft werden.

Auf die Rauhschalung können 60 mm schwere Holzfaserplatte verlegt werden, darauf ggf noch solche mit eingelegten Fußbodenheizungsrohren wie auf dem Foto.
Darauf zB Creoton-Trockenestrichplatten verlegen- die als fertiger Belag dienen oder zusätzlich mit Parkett belegt werden könnten.
Dann genügt allerdings auch Trockenestrich.

Statt den Rauhspunddielen wären ggf Lewisplatten mit Estrich verwendbar,
wobei ich nach Möglichkeit immer Trockenbausysteme verwenden würde, um Feuchigkeitseinträge zu minimieren.

Laminat würde ich nie verwenden- schon aus Schallschutzgründen überhaupt nicht empfehlenswert.

Andreas Teich