"Zwischendecke" für Beleuchtung

15.03.2013



Hallo!

Ich habe eine Altbauwohnung, Deckenhöhe ca. 3,2m. Nun möchte ich in einem Raum nur am Rand eine Art Zwischendecke einrichten und darin Spots versenken, dh, in ca. 2,90m Höhe ein an der Wand rundumlaufendes Brett, ca. 30cm breit, zu diesem Zweck anbringen. Meine Frage dazu: Aus welchem Material sollte dieses "Brett" sein und wie befestige ich es an der Wand (nicht an der Decke!) Gibt es hiefür fertige Systeme? Gipskarton erscheint mir fast ein wenig schwer für diesen Zweck, die Befestigung mit nach oben angebrachten Winkeleisen wenig professionell - zumal sich die erforderlichen Löcher in Altbauwänden nur schwer präzise setzen lassen. Ich habe keine Erfahrung mit Trockenbau, im Baumarkt konnte man mir - oh Wunder - nicht weiterhelfen...



Unterhangdecke



Genau für solche Zwecke gibt es Trockenbausysteme.
Für die Wände gibt es U-profile aus Blech, die umlaufend als Randprofil angeschraubt werden. Sie sind viel leichter als Bretter und lassen sich einfacher montieren.
Als Abhänger gibt es ein System mit Federklemmen das stufenlos höhenverstellbar ist, damit kann man die Traglattung exakt ausrichten. Auch als Traglattung gibt es spezielle Metallprofile. Die Decke wird dann mit Gipskarton beplankt. Sie kann noch mit einer Dämmlage versehen werden. Damit haben Sie gleichzeiting noch eine verbesserte Schalldämmung erzielt.
Sehen Sie einfach mal in die Internetseiten der Markenhersteller von Trockenbausystemen wie Knauf, Rigips usw. Dort finden Sie umfangreiche Systembeschreibungen und Aufbauanleitungen.

Viele Grüße



Raumgröße?



Hallo,

wie lang/breit ist denn der Raum?

Evtl kann man es so lösen:
Umlaufendes Kantholz an der Wand
an den kurzen Wandseiten im Abstand von der Brettbreite (die erwähnten 30cm) zwei KVH-Latten (als "Hilfslatte") auflegen und verschrauben und Distanzklötzchen (Reststücke vom Kantholz an der Wand) anbringen.
Dann die Bretter von unten an die Kanthölzer und Hilfslatten schrauben.
Auf die Bretter (Deckenseite) noch eine Latte hochkant der Länge verschrauben (zur Stabilisierung, damit sich das Brett im Lauf der Zeit nicht durchbiegt).

Das könnte klappen und an der Decke wird selbst nichts befestigt und Metallwinkel brauchts auch keine

Viel Erfolg!
Andreas (der selbst gerne nach Lösungen tüftelt....)



Lichtleiste



Viel schreien gleich auf weil die Polystyrol grundsätzlich hassen.
Aber für Ihren Zweck hat NMC fertige Lösungen, schauen Sie mal nach.



Mit



Lösungen die nur an den Wänden befestigt sind wäre ich vorsichtig. Ich hab gerade eine fürchterlich durchhängende Holzdecke entfernt, bevor das die Schwerkraft erledigt hat.

Außerdem hat Gipskarton den Vorteil, nicht/schwer brennbar zu sein, was den elektrischen Teil der Sache vereinfacht. Halogenspots - die beliebtesten Einbaulampen - erzeugen ganz gewaltig Hitze nach oben. Auch unbedingt auf die Hitzebeständigkeit der Verkabelung achten! "Normale" Kabel wie YM oder YMM möglichst weit weg von den Lampen halten, NUR Blockklemmen aus Keramik verwenden. Alles andere brennt auf die Dauer ab.

Aus diesem Grund bin ich generell absolut kein Fan von Einbaubeleuchtungen und auch nicht sonderlich von Lampen, die direkt an die Decke geschraubt werden - hab erst vor 2 Wochen völlig knusprig gebratene Drähte in einer alten Holzdecke ersetzt, eine Bewegung (z.B. beim Lampentausch) und die wären blank gewesen.