Zimmerdecke schalldämmen

20.08.2011



Hi,

also bei uns ist es jetzt einmal andershersherum als sonst. Wir wollen nicht den störenden Nachbarn von oben wegdämmen, sondern sorgen uns um ein wenig Schallabdichtung für unseren gemeinschaftsraum. Der liegt im Souterrain und hat bisher eine beplankte Decke mit furchtbarer Holzvertäfelung. Dazwischen sitzt bisher Glaswolle. Dazu frage ich mich allerdings ob die irgendeinen Sinn erfüllt, da es sich sowohl oben als auch unten um Wohnräume handelt(e). Wir fragen uns nun also ob wir alles runterreissen oder ob man die Konstruktion nic für eine Schalldämmung nutzen könnte. Was sollte man dann da verbauen? Ich hab da leider noch nichts im Inet gefunden, glaube nur das Glaswolle nicht grade zuverlässig diesen Sinn erfüllt...

Gruß





keiner eine Idee zu dieser Dämmsache?



Moin Sam,



die Glaswolle dämpft sicher ein wenig den Luftschall, mehr auch nicht.

Von unten Masse einzubringen ist recht mühsam, was hilft ist eine nicht-glatte Oberfläche z.B. Sauerkrautplatten, die den Schall wenigstens brechen. Wunder wird's aber nicht bewirken.

Am besten benehmt ihr euch einfach...;-))

Gruss, Boris





na aber es muss doch irgendwelche dämmmöglichkeiten geben für eine Decke?!



Moin Sam,



bischen dabeibleiben hilft manchmal.....guckst du mal da:



---Forenreferenz-----------
Schallschutz für Holzbalkendecke von unten -
Hallo zusammen,

wir sanieren gerade ein (bald ;-) schönes Backsteinhaus von ca. 1890. Jetzt haben wir ein Problem mit der Schalldämmung unserer Holzbalkendecke. Ich hoffe, dass die Altbau-Experten hier uns weiterhelfen können :-)

Der bisherige Deckenaufbau war von oben nach unten wie folgt:

- Holzdielen
- Holzlattung mit Lehm
- Luft
- Spalierlattung unter den Deckenbalken
- Putz

Da die Deckenbalken zwischen den Geschossen teilweise verstärkt werden mussten und wir die Dielenböden erhalten wollen, mussten wir die Spalierlattung von unten abnehmen. Der Zimmerer hat jetzt bei den zu verstärkenden Balken auch noch die oberen Hölzer entfernt.

Jetzt ist die Frage, wie wir wenigstens ein bisschen Schallschutz zurück in die Zimmerdecken bekommen. Momentan ist folgender Aufbau vorgesehen:

- Dielen
- teilweise Holzlatten, teilweise nicht
- Luft
- Gipskartonplatten unter den Deckenbalken

Wie können wir die "Luft" noch zum Schalldämmen (Geräusche, z.B. Sprechen (hohe Töne) und Trittschall (tiefe Töne)) verwenden? Es fehlt der Decke wohl jetzt u.a. an Masse, um wenigstens ein wenig Trittschall abzuhalten.

Unser Architekt hatte die Idee, Trennwandplatten aus Steinwolle (nur für die hohen Töne) oder Bimsdielen (auch für tiefe Töne, aber aufwändig) einzubauen. Von beiden Ideen waren wir alle nicht wirklich überzeugt.

Jetzt habe ich nochmal gegoogelt und Schilf als Dämmstoff gefunden. Schilf ist wohl deutlich schwerer als Steinwolle und sollte dann ja auch gegen den Trittschall helfen. Außerdem ist es preislich wohl auch noch im Rahmen.

Hat jemand damit Erfahrung (Einbau, Gewicht und Statik, tatsächliche Schallreduktion) oder eine andere Idee?

Vielen Dank für eure Hilfe und viele Grüße

maja192 mehr ...
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Gruss, Boris





hallo, danke aber da ging es ja auch eigentlich wieder eher um das schallproblem von oben nach unten, wir wollen aber eher das es oben ruhig bleibt wenn man unten nicht flüstern und ein wenig musik hören will. ritschall ist also egal zum Beispiel. Momentan sind wie gesagt holzplanken in die Tragebalken geschraubt auf denen dann oben Dielen befestigt sind. Also aufbau von oben nach unten:

PVC
Bodenplatte
evtl Fliesen
Dielen
Tragebalken - dazwischen luft
strohputz
ständerwerk mit glasfaser
holzpaneele

oben pvc, bodenplatten und Fliesen sollen auch irgendwann raus und meinem eindruck nach sind Ständerwerk mit glaswolle auch vllig unpassen da durch di verschraubung des ständerwerks der schall eher nach oben durchgeht als wenn wir das abmachen würden und nur den strohputz an der decke hätten, oder irr ich mich da und man sollte das besser dran lassen

Gruß