Decke, weitestgehend, Schlafzimmer

15.10.2014



Wir haben gerade eine uralte Holzdecke in unserem Fachwerkaus freigelegt. Die Decke ist weitestgehend in Ordung. Später soll sie mit Pigmenten versehen gewachst werden.
Nun haben wir das Problem, dass sich im Laufe der Jahrhunderte einige Bretter der Decke verzogen haben. Die
obenliegende Schüttung rieselt nun langsam durch.
Für den Einsatz von Leisten sind die Spalten zu klein.
Fussboden im darüber liegenden Schlafzimmer öffnen geht nicht. Dort liegen ebenso alte Dielen, die teiweise auch in den Wandputz eingelassen sind.

Holzkitt, Acryl - wie hier schon im Forum empfohlen -.
ist sicher nur eine 2. und 3 Option.
Hat jemand von Euch eine super Idee?
VG Matze



Decke abdichten



Hallo, Herr Putscher,
also - ur-alt ist diese Decke noch nicht. Ich kann sie aber zeitlich nicht einordnen. Freilich schön anzusehen. Wie alt ist das Haus.?
Lassen sich dünne Pappstreifen in offene Fugen drücken? Mit Kunststoffen würde ich auch nicht herangehen.



Moin Matze,



Hanf oder Filz mit einem feinen Spachtel eindrücken bzw. dir mit dem Zusatz von Bienenwachs eine Art Dichtwerg herstellen, wäre auch noch eine Möglichkeit.
Ritzen vorher gut absaugen und das ganze meditativ betrachten.......

Gruss, Boris



Decke abdichten



Vielen Dank für Eure Anregungen.
Wir werden es mal mit Hanf (vom Klempner) und Bienenwachs probieren.
Die Decke müsste so 18. Jahrhundert sein.
Die Holzdecke wurde wahrscheinlich ziemlich früh mit einer Lehmdecke verkleidet. Später kam durch unseren Vorbesitzer noch mal Gibskarton drauf.

Viele Grüße Matze