Schalldämmung einer alten Holzbalkendecke zw. Wohnungen

19.11.2006



Ich habe Ärger mit den Mietern des 1.OG wegen Lärmbelästigung durch die Kinder der Mieter des Dachgeschosses. Die Decke ist eine alte Holzbalkenkonstruktion aus den 50er Jahren(?). Es wurden rohe Holzbalken verlegt und eine Füllung aus Stroh/Lehm (?) dazwischen eingebracht. Auf die Balken wurden Dielen genagelt. Die Unterdecke ist abgehängt, sicherlich aber nicht isoliert.(Damals fehlte es am Geld, vieles wurde in "Eigenbau" gemacht). Wie kann der erforderliche Schallschutz ohne weitgehenden Eingriff in die Substanz hergestellt werden? Kann eine Schallschutzmatte aufgelegt werden?



Schallentkoppelnde Abhängungen



Es gibt Ausbausysteme mit Schall entkoppelnden Lösungen.
Schwinghölzer, mit zusätzlichen Zwischendämmungen sind denkbar.
Trotzdem sollte mal geklärt werden, ob es wirklich nur die Kinder sein sollen?
Nachwuchs ist doch schön und ein Fortbestand unserer Gesellschaft.
Vielleicht sind auch nur die Untermieter das problem.

Grüße Udo Mühle



Schalldämmung einer alten Holzbalkendecke



Hallo Herr Mühle,
danke für die Info. Sicher ist die Untermieterin das wahre Problem. Das ändert aber nichts an dem objektiv hohen Schallübertrag.
Können Sie mir nähere Info über derartige Ausbausysteme geben? Die Schallschutzmaßnahme müßte auf dem Fußboden des Gachgeschoßes ausgeführt werden. Dabei sollte der zusätzlich erforderliche Aufbau möglichst gerin bleiben.
Vielen Dank.
Ulrich Kalkkuhl



Unter 64mm...



...wird's mit Dielen nichts:

40mm Holzweichfaserplatte 50 oder 60cm breit, dazwischen 35mm hohe Leisten, auf die die Dielen geschraubt werden.

Alternativ (ich persönlich mag's nicht so):

6mm Trittschalldämmung aus Holzweichfaserplatten, darauf Korkfertigparkett schwimmend verlegt(Click und Schnapp oder verleimt).

Das alles hilft nur gegen Trittschall. Die hohle abgehängte Decke könnte als Resonanzkörper den Radau noch verstärken.

Grüße

Thomas