Feuchtigkeite Keller




Hallo zusammen,

ich möchte mir ein Haus aus dem Jahr 1923 kaufen nun das problem, auf der Wetterseite des Hauses ist der Kellerfeucht, sodass der Balken im Erdgeschoss (Holzdecke) morsch geworden ist sodass nun die Decke einzustürzen droht. Wir gehen davon aus, dass das Wasser über das Pflaster nicht richtig ablaufen konnte und so in die Hauswand lief nun unsere Überlegung wir "sägen" immer stücken vom Haus raus und Mauern diese wieder Neue und Verlegen das Pflaster so dass kein Wasser mehr richtung Haus laufen kann?

Hab auch schon Verfahren wie Harzinjektionen oder Eisenplatten in die Mauer zu hauen aber die konventionelle Art kommt mir am geschicktestens vor meint ihr das ich so das problem in den Griff bekomm?

gruß

Fritz

PS: Die im Erdgeschoss muss natürlich erneuert werden.



Kellerdecke



Einen Altbau-Keller trocken zu legen ist nicht so einfach. Erst einmal muss klar sein, woher das WAsser überhapt kommt. Hat sich das Ganze schon einmal jemand mit Ahnung angesehen? Vor allem: wer hat da so an der Decke genagt? Anobien? Pilze oder gar der böse Schwamm?

Natürlich kann man die Decke tauschen, aber das ist nicht ganz ohne (und wird vermutlich einen Bauantrag brauchen). Und eine einsturzgefährdete Kellerdecke lässt auch im Rest des Hauses Probleme erwarten.

Ich würde zumindest eingehend darüber nachdenken, ob es wirklich dieses Haus sein soll.

Gruß,
Tina (seit kurzem stolze Besitzerin einer heilen Kellerdecke)



ich würde das nicht machen



Ich würde erst die Quellen versiegen lassen, dann der Mauer Zeit zum Austrocknen geben. Investiere das Geld dann lieber in die Sanierung der Decken.
Wenn es wirklich nicht trockener wird, kann man immer noch eine Horizontalsperre einziehen.
Wie schon Tina schrieb, der Grund für die morschen Balken sollte gefunden und bekämpft werden.
Ich habe bei meinem Sockel nur den Zementputz abgeschlagen und werde den Ziegeln jetzt paar Jahre zum Austrocknen geben.