kniffliger Fußbodenaufbau

07.04.2013 Matthias



Wir wollen die alte Doppelgarage in Wohnraum/Kinder- und Schlafzimmer umwandeln. Weil es keine intakte gedämmte Bodenplatte gab, wollten wir das Stückwerk herausnehmen und mit Kies/10cmPlatte/g200s4/Dämmung/Estrich neu aufbauen - nur haben wir dabei einen Keller gefunden. ...ist trocken und war 40 Jahre zu -scheinbar keine Lüftung, liegt unter der HÄLFTE der Garage, die andern 20qm sind sandboden. Der Keller hat eine Decke aus Hohlziegeln, die 8cm Estrich haben wir von dieser Decke entfernt, genauso wie di 15 cm Beton vom Sand aus der anderen Hälfte der 45qm großen Garage. Die Kellerdecke läßt sich nicht noch weiter nach unten verlegen. In der Garage soll das Bodenniveau nicht angehoben werden, wird sonst zu niedrig. Für uns folgt daraus, dass wir zwei unterschiedliche Bodenaufbauten in einem Raum brauchen. A über dem Keller: einfach UK, dazwischen Dämmung und Dielen, wäre eine Abdichtung da nötig? B auf dem Sand: ausschachten, Planum, 8cm unbewehrten beton mit 2cm Styropor zur Wand, aber nun... wie abdichten? ? Einen Anschluss einer Bitumenbahn die Wände halte ich nicht für möglich, zum einen ist von der Hoizontalsperre nur nuch wenig übrig und es gibt zuviel Bewegung im Grund, wahrscheinlich weil auf der einen Seite der Garage, der angrenzende Garten 120cm tiefer liegt, deswegen ist es auch leidlich trocken im Garagensand, auf die Abdichtung/oderohne würden wir eine trittfeste styropordämmung offenporig xps legen und darauf am liebsten auch UK und Dielen. Wir würden uns sehr über sachkundige Antworten und Rat freuen
Annika und Matthias



Moin Annika und Mathias,



ist der Keller sauber verfüllt bzw. wollt ihr ihn wieder nutzen (Zugang von wo)?

Gruss, Boris



an Boris



Der Kleller ist top, sauber und trocken, als wäre gestern noch jemand drin gewesen, stehen noch Sachen in den Holzregalen, wir haben 2 kl. Löcher in die Decke gemacht, um die Größe abzuschätzen, soll genutzt werden, ist ca 170 hoch, hat einen estrich, der Eingang ist in einem Flur im Haus, wohl über eine klappe im Boden, - ist im Abstellraum, da liegt noch ein olles Laminat vom vorbesitzer, den kann man nicht mehr fragen,, , eingang suchen wir später wirkt unproblematisch, man sieht die treppe
Lg mattias



Moin Annika und Mathias,



einfach drüberbauen, ohne den Keller inspiziert zu haben - das reicht von "mutig" bis "grob fahrlässig".

Eventuelle Schäden an der Kellerdecke bleiben so unentdeckt und lassen sich nur mit grossem Aufwand nachbessern.

M.E. solltet ihr erstmal den Eingang freilegen, runter da und ein paar Bilder der Kellerdecke von oben und unten hier posten, damit man was Vernünftiges sagen kann.

Uns fehlt hier, wie immer, die Einschätzung vor Ort.....

Gruss, Boris



Keller



Hallo Annika und Matthias ,

Verständnissfragen:
Standen auf der Hohlsteindecke mal Autos?

War der "Estrich" auf der Decke ein Verbundestrich??

Vielleicht haben Sie ja die Druckzone -- Aufbeton-- der Decke entfernt??

Wo liegen die Träger auf und welche Spannweiten haben die ??

Bei einer Teilunterkellerung gibt es immer das Problem mit dem ehem. "Arbeitsraum". "Im Sand" sollten Sie über eine eine Bewehrung der Bodenplatte nachdenken.

Das mit der "Bewegung im Grund" habe ich nicht verstanden.

viele Grüße



an Boris und Hrn Göbel



Kann gut sein, dass es der Aufbeton war...gab keine Trennlage zur Decke. Siehe Fotos. Ja, Autos waren früher in der Garage. Die Ziegel sind 10 cm und spannen über 160 cm soviel ich sehen kann. Sie haben eine Stahlblechbewehrung s. Foto.
Ja, wir werden den Rat befolgen und erst den Keller begehbar machen, dann folgen Fotos von der Decke innen/unten. Ist es möglich, dass die Decke ohne aufbeton dauerhaft ihr eigenes Gewicht trägt?
Bewegung im Grund meinte, dass mehrere Risse in den betonplatten (keine Bewehrung) waren, die Platte im Sand lag teils hohl und sackte 4 cm ab als sie unter den Abruchhammer kam, im Hof davor, der auch die Grenze zum tieferliegenden Garten hat, lagen alle grossen Bodenplatten hohl, die Abstützmauern und Fundamente sind einbahnfrei, ich denke eher dass sich gelände hier insgesamt absetzt, gab vor 60 oder mehr jahren mal eine verlegung eines grossen Baches, diese gräben... nazja spekulativ, aber man sieht setzrisse an anderen Häusern, unser Streifenfundament ist zwischen 100 und 150cm wir haben keine Risse aber die angebaute Garage hat sich über die letzten 40 Jahre ca. Sichtbare 4mm vom Haupthaus weg bewegt
Danke für die Anregungen und würde mich über weiteres natürlich freuen Matthi



Kellerdecke



Das sieht nach einer Klein`schen Stahlsteindecke aus. Ohne Aufbeton wäre die schon nicht mehr voll funktionstüchtig.
Hören Sie erst mal auf mit dem kaputtmachen.
Das sollte sich mal jemand ansehen der Ahnung vom Bauen hat. Der kann nach der Zustandsaufnahme planen, wie Ihr Vorhaben umgesetzt wird.
So wird das nichts, mit Ihren dürftigen Angaben kann man auch keine Fernprojektierung machen. Das ist nur der Anfang an Problemen die zu lösen sind.

Viele Grüße