ca. 250 Jahre alte Holzdecke entlacken

02.01.2008



Hallo zusammen,

habe gerade eine Wohnung in einem doch etwas älteren Haus (1769) gekauft. Ausgestattet ist die Wohnung überwiegend noch mit den orginalen alten Holzdecken.

Die Holzdecke im Wohnzimmer wurde bedauerlicher Weise weiß gestrichen. Nun stellt sich die Frage, wie man den Lack / die Farbe am besten wieder von der Holzdecke abbekommt, da wir diese gerne unlakiert und in natur genießen wollen. Da das Holz auf Grund seines alters sehr strukturiert ist, kommt "abschleifen" eigentlich nicht in Frage.

Allerdings stellt sich jetzt die Frage nach alternativen. Was könnte man denn da noch in Betracht ziehen? Ist es evtl. möglich die Decke Sandzustrahlen?

Ich bin für jede Art von Anregungen dankbar.

Gruß Marc



Such mal unter Forum 78242...



...oder unter "alte Türen aufbereiten". Da ging es um alte Türen und die Gute hatte sich dann zum Schluß auf Lauge und nachschleifen geeinigt. Wie die Lauge dann an der Decke hält, weiß ich nicht. Lies mal durch und/oder schreibe ihr eine Nachricht.
Auf jeden Fall beneide ich dich nicht darum...
Und vergiß sandstrahlen...

Gruß Patrick.



Kannst du



vielleicht mal ein Foto einstellen ?
wenn man wüßte,was für Lack das ist, könnte man vielleicht mit der Heißluftpistole ran gehen (Vorsicht, Späne und Staub aus den Fugen könnte weiterglimmen !! je nachdem was über den Deckenbrettern ist) und dann mit Salmiakgeist nachwaschen oder nachschleifen.



Sandstrahlen auf Nadelholz...



...kommt einem Teilabriss nahe. Vergiss es.

Heißluft und Salmiak ist eine Lösung. Wenn da aber irgendwas nachglimmen sollte, war entschieden zuviel Tinte auf dem Füller. Eine gut regelbare Heißluftpistole (Steinel), passende Düsen und Temperaturen um 150 Grad funktionieren ohne Brandgefahr.

Beim Nachwaschen Schleifvlies verwenden. Häufig waren Bierlasuren die untere Schicht und diese sind allermeistens mit Spiritus gut anlösbar. Mein Gemisch für diesen Fall: 9 Teile Spiritus und 1 Teil Salmiaklösung.

Nach dem Trocknen Feinschliff (220er Korn) und ein Hartöl. Danach je nach Geschmack noch ein Wachs.

Gutes Gelingen wünscht

Thomas