Holzdecke mit Laminatboden

19.06.2009



Hallo Alle Zusammen,

habe ein 100 Jahre altes Fachwerkhaus gekauft und bin am ausbauen. Ausgemauertes Fachwerk. Holzbinder und Dielenboden (leider sehr kaputt). Habe aus wärme- und schallschutzgründen Gipsplatten mit 8 cm Styropor an die Decken gehangen. Habe jetzt aber Angst, wenn ich den Boden mit Laminat verlege, dass ich die Decke zupacke und diese nicht mehr atmen kann und eventl. wegmodert. Kann mir sowas passieren, oder ist das im Deckenbereich kein Problem. Wände habe ich übrigens lediglich Innen geputzt (Kalkputz) mehr nicht.

Bitte um Tipps
Danke
Martin



Ohne die Styro-Gips-Decke zu kommentieren....



.... Deine Bedenken sind gerechtfertigt.

Grüße aus Frangn

Frank von Natural-Farben.de



Wärmedämmung...



...zwischen 2 beheizten Etagen (so verstehe ich Dein Posting) ist völlig überflüssig. Schallschutztechnisch macht sich das Styropor auch nur untergeordnet bemerkbar. Über Laminat als minderwertigen Ersatzbustoff wurde sich im Forum schon hinreichend geäußert.

Erst denken, dann bauen!

Ich rate zum Rückbau. Der kommt sowieso, aber in ein paar Jahren vermutlich mit zusätzlichen Bauschäden.

Grüße

Thomas



Holzdecke mit Lainatboden



Hallo,

obwohl ich beiden Vorschreibern im Prinzip zustimme (im Prinzip eben), kann es sein, daß die Sache folgenlos bleibt.
Der Grund ist der, daß alte Holzbalkendecken so viele Undichtigkeiten aufweisen, daß es auf den Laminatboden oben drauf auch nicht mehr ankommt. Tausende fehlerhaft ausgeführte Böden beweisen die Fehlertoleranz gegenüber solchem Baumurks.
Genauso überflüssig ist das Styro: schallschutztechnisch wirkungslos und im Brandfall ausgasend und abtropfend. Die richtige Unterdecke besteht aus Steinwolle (jawohl) und 2 Lagen Feuerschutzplatte an Federschienen. Das ist das akustisch beste, und obendrauf gehört ein Aufbau nach dem Prinzip Mass-Feder-Masse. Grafik dazu gibt es bei mir unter > Bilder.

Grüße vom Niederrhein