Dicke von Betondecke?

23.06.2010



Hallo, ich habe ne dämliche Frage,

wie dick muß eine Betondecke sein, damit Preis-Leistung noch paßt.

Kurze info zu der Spannweite und Abstützung:

Deckengröße 9 x 6 m
Belastung normaler Standart ca. 200 - 250 qm reicht vollkommen
darunter befindet sich eine Wand in L-form auf der kompletten Länge sozusagen 6 m und 9m, auf der anderen langen Wand sollen 2 oder 3 Stützen sein.

Gruß Gerhard

PS:
Danke im Voraus für euere Mühen...
Es ist mir klar, dass es bei der Decke darauf ankommt mit was gebaut wird. Ich will mich nur nicht beim Architekten plamieren, bzw. eine Decke mit einer Bauhöhe von 2,50 m Dicke aufschwatzen lassen :) Ich habe leider keine Ahnung wie ich sowas berechnen kann und bin anscheinend auch zu Blöd eine dumme Faustformel zu ergoogeln :(





Damit hat dann der Architekt nichts zu tun sondern der Statiker.
Der gibt vor, was, wie, wo muss.

Grüße aus Schönebeck





Eigentor...

Damit habe ich schon das erste Eigentor geschossen.

Kann mir vielleicht jemand sagen was der Statiker vorschlagen würde?

Evtl. hat ein anderer am Bau schon so was ähnliches gemacht, ich hätte nur gerne ne Hausnummer über die Höhe der Decke. (Estrich kommt schließlich auch noch dazu ^^)

Gruß dummi Gerhard





Der rechnet das und legt es dann fest.
Nix Vorschläge.

Der Estrich hat statisch mit der Decke nichts zu tun.
Die Dicke der Rohbetondecke wird erfahrungsgemäß so 20- 25 cm werden.

Grüße aus Schönebeck

Grüße aus Schönebeck





25 cm Beton + 5 cm estrich, geht...

Danke für die Info :)

Wenns nicht stimmt, kommt der Kopf auch nicht ab.

Gruß Gerhard



Eine Deckenplatte,



auf zwei Seiten auf Wänden gelagert, eine Seite mit Stützen und eine Seite frei?
Das ist eine konstruktiv nicht ganz einfache Sache. Ohne Statiker geht da garnichts. Die Deckenplatte als solches ist da kein Problem. Aber die Gesamtkonstruktion zum Stehenbleiben zu überreden, verlangt schon einiges.
MfG
dasMaurer





Das geht in die höchste Honorarzone:

- Rahmenbewehrung ?
- Durchstanzbewehrung ?

Aber 25 cm werden aufgrund des Eigengewichtes unwirtschaftlich.

Es muß abgewogen werden zwischen Wirtschaftlichkeit, Tragfähigkeit und Schallschutz.

Bei 6 m freier Spannweite wird es schon grenzwertig, ob man Ihnen nicht eine Stahlbetonrippendecke vorschlagen wird.
Am Statiker geht aber kein Weg vorbei.
Die Verkehrslast im Wohnungsbau liegt bei 150 kg/m² in alten Einheiten.

Grüße





Danke für die Tips,

das mit dem Statiker ist mir klar. Ich will nur nicht ganz zu blauäugig an die Sache rangehen.

DasMaurer: lange und kurze Seite besteht aus Mauer, die 2. lange Seite soll nur Stützen haben (im Idealfall nur eine am Eck) und die 2. kurze Seite vollkommen frei. Hintergrund: Das Gebäude soll eine Glasfassade bekommen und groszügigen einen Landschaftsblick haben. Die Raumgröße von 50qm wird aufgrund von gesetzlichen Bestimmungen für eine spätere Nutzung vorgegeben.
Mit dem stehenbleiben mach ich mir keinen Kopf, da die Decke durchgängig weiter betoniert werden soll. Es entsteht sozusagen ein Bauwerk mit einem Gang in der Mitte, an dem Wände Richtung fehlender Außenwand gehen.

Herr Beckmann: Gut, sowas hab ich noch nicht so richtig durchdacht, nur frag ich mich, wie die Stahlbetonrippendecke dann aufgelegt wird. Das würde dann bedeuten ich benötige auf den Sützen einen "großen" Träger der die "kleinen" Träger aus der Stahlbetonrippendecke aufnehmen muß.

Es ist mir vollkommen klar, dass ich sowas nicht alleine bauen kann. Ohne Unterstützung von Firmen baue ich ein 2. Sampoong - allerdings nicht in Soul sondern in good old Germany^^

Danke für die Infos.

Gruß Gerhard



Flachdecken



Hallo,

es kommt vor allem darauf an, das Eigengewicht der Decke nicht zu stark dominieren zu lassen.
Wirtschaftlich wären in Ihrem Fall vielleicht auch Stahlbeton-Flachdecken mit Verdrängungskörpern, Dicke ab 24 cm.

Sehen Sie mal hier: ww.corbiax.ch/de

Grüße vom Niederrhein