Deckendämmung

04.05.2014 Häuslebauer



Hallo,

Haben uns für ein Fachwerkhaus aus dem Ende 17jh. entschieden und haben mit einem Rückbau an der EG-Decke begonnen. Der Erdgeschossbereich wurde damals wohl als Kellerraum sowie auch Stallung usw. genutzt, nachträglich wurde der EG-Boden auch mit Beton verfüllt teils aber noch eine Art Kopfsteinpflaster. Am gestrigen Samstag entfernten wir also Schalungsbretter zwischen den Sparren Schlage und Getreideartige Dämmung. Hervor kamen ca. 25cm hohe und 20cm breite Eichebalken. Die Decke wurde zurückgebaut bis zu Unterseite Dielenboden im Obergeschoss.

Nun ist meine Frage mit welcher Dämmung man hier am Besten arbeiten sollte ?
Dampfsperre Ja? Nein?. Klemm-oder Eiinblasdämmung?



OG



beheizt? Wenn ja ,warum reist ihr eine historische Decke raus?

Grüße Martin





Hallo Martin,

Die Decke sowie mehrere Abschnitte im Haus wurden Anfang 1990 meines Erachtens nach falsch saniert. U.a auch die Decke mit Alukaschierter Glaswolle und PE_Folie als Dampfsperre ziemlich dubios. Erst unter der Alukaschierten Glaswolle kam noch ein kleiner Teil schlage hervor. Im Oberen Teil wurde auch beton auf Die Dielen geleert wohl als Estrich. Aber zurück zum Thema die unteren Räumlichkeiten werden später als Kellerräume genutzt.

Mit freundlichen Grüßen

Simon



Hallo Simon



hab halt gelesen ,FH 17.Jahrhundert, Einschub ,Schüttung und Dämmung ausgebaut,da frag ich mich dann schon warum machen die das...

Wenn das EG unbeheizt bleibt,ist die Dampfsperre wohl auf der warmen Seite am sinnvollsten.
Welcher Dämmstoff du nimmst unterliegt doch auch deinen Kriterien...was ist der beste Dämmstoff?Außer meiner Sicht der nachhaltigste und ökologischste.

Grüße Martin





Ja meines Erachtens wurde an diesem Haus leider viel falsch gemacht. möchte jetzt über einen gezielten Rückbau das Haus wieder anständig aufbauen. Immer gern auch mit vorhanden Original Materialien wie Original Türen, Holzdielen auch beim Rückbau erhalten wir soviel wie nur möglich. Bei den Dämmstoffen im Innenbereich tendiere ich derzeit zu Holzfaser und Zellulose.
Jetzt sagst du Die Dampfsperre auf der warmen Seite! würde aber oben gern den originalen Dielenboden abschrauben und aufarbeiten. Wo wäre es dann am sinnvollsten die Dampfsperre einzubauen ?

Grüsse Simon

Danke für die rasche Antwort!





Wenn das EG unbeheizt bleibt ,du die Dampfsperre/Bremse unten anbringst,kann die Feuchtwarme Luft von oben nicht aus der Dämmung raus,von daher sollte der Aufbau von Oben dichter und nach Unten hin offener sein.
Wie sollen die Räume genutzt werden?

Grüße Martin





Also EG bleibt ungeheizt bzw. leicht überschlagen im EG wird es Waschküche und Darüberliegend eine 2-ZimmerWohnung.
Also Wäre es vorteilhafter wenn ich den Dielenboden entferne 25mm OSB-Platten dient ja meines Wissens auch als Dampfsperre und darauf dann wieder die Dielen anbringen ?





Hallo,
habe mich dazu entschlossen den Dielenboden mit meinem Parkettlleger
so auszubauen das man ihn wieder einsetzten kann. Dann auf die Sparren eine 20mm OSB als Dampfsperre einzubauen. Und Darauf dann wieder den Dielenboden anzubringen. Von Unten würde ich dann gerne eine Zellulose Dämmung einblasen lassen.