Deckendämmung mit Schüttung..,Alternative zu Perlite???

19.09.2008



Da die Decken meines alten Fachwerkshauses sanierungsbedürftig sind möchte ich diese jetzt erneuern!Der Deckenzwischenraums ist derzeitig mit Dreck gefüllt(kein Lehm)aber auch teilweise hohl.
Am besten hat mir die Variante mit Blindboden und Deckenschüttung(Perlite) zugesagt. Leider bin ich beim groben Mengen-(ca.40kubik) und Kostenüberschlag auf enorme Summen gestoßen und wollte nun gern die Frage in den Raum werfen welche günstigere Alternative es geben könnte.



bei dieser Menge könnten Leichtlehm-Mischungen



interessant werden. Z.B. Holzhackschnitzel +Holzspäne mit Lehm gemischt. Alternativ Hanfschäben gemischt mit Lehm. Zu beachten ist das Trocknungsproblem. bei Deckenfüllungen braucht es bei Leichtlehm viel Zeit zum trocknen.



Wenn die Statik stimmt geht sicher auch



Blähschiefer. Diesen bevorzugen wir nicht nur wegen den Kosten.

Grüße

Frank



Einbauhöhe???



..nach langem googlen hab ich leider nix gefunden in Punkto nötige,sinnvolle Aufbauhöhe von Perlit!Meine Kosten sprengenden Berechnungen hab ich mich einer Schichtdicke von 12cm Durschnitt gemacht. Nun weis ich aber nicht ob diese Höhe überhaupt sinnvoll ist oder ob geringere Dämmstärken auch ausreichen???

Übrigens hab ich auch schon an Blähschiefer gedacht.Leider gefallen an dieser Variante die Rohdichten nicht!



Decken sanieren



Was ist eigentlich über der zu sanierenden Decke?
Ein kalter Dachraum oder Aufenthaltsräume?
Gehören die zu einer gemeinsamen oder einer anderen Wohnung?
Wie sieht denn der jetzige Zustand der Decke konkret aus, was gibt es für Schäden?


Viele Grüße



Oh ja,das hab ich wohl vergessen!



Um genau zu sein handelt es sich um die Sanierung von 2 Decken.Die erste liegt zwischen Erdgeschoss und 1.OG.
Hierzu ist zu sagen das 1/2 der Fläche des EG unbeheizter Nutzraum(Heizraum,Garage) ist.Über diesem Nutzraum befinden Sie jedoch bewohnter Raum der vor Kälte von unten gedämmt werden soll.
Das 1.OG ist komplett bewohnt und soll zum darüber liegenden Kaltdach diffusionsoffen gedämmt werden.
Bei beiden Decken handelt es sich um Holzbalkendecken mit einer Balkenstärke von 15cm.
Am Zustand der Decken ist zur Zeit nicht wirklich schlecht.Ok,hier und da biegen sich die Dielen und quitschen und knarren etwas.
Im Zuge der Komplettsanierung möchten wir aber nicht am falschen Ende sparen und die Decken gleich mit machen.



Decke sanieren



Das sieht schon mal ganz anders aus, da hier verschiedene Anforderungen an die Decken vorliegen und deshalb auch ein unterschiedlicher Aufbau erforderlich ist.

1. Decke über Heizungsraum und Garage

Das Wichtigste ist die Feuerbeständigkeit und Rauchdichtigkeit dieser Decke nach unten zu sichern, bei einer Holzbalkendecke ein schwieriger Fall.
Ich will mich hier nicht in die Nesseln setzen und schlage vor, das über einen Planer lösen zu lassen, der auch eventuelle baurechtliche Probleme mit klärt.
Man kann z.B. mit Trockenbauplatten auf Gipsbasis die Bedingungen erfüllen, die Planung und Ausführung ist m.E. nach aber nichts für Laien.
In dem Zusammenhang löst sich dann das Problem der Wärmedämmung nach unten gleich mit.
Am sichersten ist, eine neue Massivdecke einzubauen.

2. Decke zum Dachboden

Hier genügt es, auf die Decke von Oben eine entsprechend bemessene winddichte Dämmlage aufzubringen, z.B. 2 x 100 mm Mineralwolle, winddicht abgedeckt mit einer diffusionsoffenen Unterspannbahn, einem Geotextil o.ä.
Falls der Dachboden begehbar bleiben soll, Laufstraßen aus Bohlen, OSB o.ä. aufständern.
Deckenfüllung und vorhandene Dielung verbleiben.
Wichtig:
In den vorhandenen Deckenzwischenraum darf keine kalte Außenluft über den Traufbereich einströmen, hier für Winddichtheit sorgen.

Viele Grüße