wie verarbeitet man eine dampfsperre?

02.10.2009



hallo zusammen,
ich habe ein mobilheim gekauft mit flachdach. ich möchte zwischen den Dachsparren dämmen und dann eine Dampfsperre unter die Decke machen.

ich weiß aber nicht, wie sich so eine dampfsperre Verarbeiten lässt. es gibt ja da auch wohl unterschiedliche. welche möglichkeiten gibt es? muss erst die dampfsperre unter die Isolierung und dann die Zimmerdecke darunter oder kommt erst die zimmerdecke (weiß auch noch nicht, wie die aussehen wird) und darauf dann die dampfsperre?

vielen dank für erhellung
von sare





Dampfsperre kommt auf die Dämmung, darauf die Traglattung und zum schluss die Deckenverkleidung. Die Dampfsperre nach möglichkeit nicht auftackern, sondern wenns geht, nur festkleben. Am Randbereich ebenfalls verkleben (z.B. Primur), darauf achten das eine Dehnfuge eingearbeitet wird, also die Folie nicht stramm ziehen sondern "etwas labbrig lassen". Jede Durchdringung der Folie mit Tackerklammern,Nägel oder Schrauben bildet eine Schwachstelle der Luftdichten Ebene.
Die Befestigung der Traglatten sollte so gering wie möglich und so viel wie Nötig sein. Durchdringungen, wie z.B. Kabelleitungen, Kamin, Fenster o.ä. immer sehr gründlich mit der Dampfsperre verkleben (z.B. Risal Klebeband). Es sollte zum Schluss kein Lufthauch durchziehen.

(Ich persönlich bin kein freund davon)



Moin Sare,



die Dampfsperre soll verhindern, dass der Dampf von deinem Teekessel in deinen Dämmstoff eindringt und da bleibt, weil er oben übers Dach nich raus kann = Kondenswasserausfall = Dämmung feucht und dämmt nicht = Dachholz fault von innen.

Deshalb vor Konstruktion und Dämmung, dann die Deckenverkleidung.

Gruss, Boris



Tackern



@ sascha und Sare: geht schon, aber man sollte alle notwendigen Tackerstellen mit einem kleinen Klebefleck (grünes Band z.B), abkleben.

In den Hollraum zwischen Decke und Dampfbremse (Sperre wird ein Laie wohl nicht hinbekommen) kannst Du alle Kabel verlegen.
Meine Empfehlung: eine Lage Traglatten quer zu den Sparren mit lichten Abstand 62 cm, um die Dämmung zu verbessern (5cm) und Wärmebrücken durch querliegende Dämmung zu reduzieren. Schau dir mal die Prospekte von Dämmstoffhersteller an. Da findets Du eigentlich alle Details. Allerdings gibt es zwischen den verschiedenen Dämmungen kleine Abweichungen. Bei Zellulose brauchte man nur eine Windsperre laut Anwender. Also erst einmal deine Dämmung bnennen, um Fehler zu vermeiden.





hallo zusammen,
vielen dank für die antworten. jetzt habe ich eine vorstellung vom aufbau.

@sascha
auch ich bin keine freundin von dampfsperren und all dem plastik-dichtmach-krams. aber ich habe ein flachdach, was nicht hinterlüftet ist und oben drauf ist zur zeit noch diese alte dachpappe, die mit bitumzeugs zugeschmiert wurde. und das ist ja absolut diffusionsdicht. und daher weiß ich wirklich keine andere lösung, als in meine decke dann ne dampfsperre einzuarbeiten, sonst ist der Schimmel doch vorprogrammiert - oder? wenn du eine andere idee hast, immer her damit.
noch eine frage an sascha, du sprichst von der tragelattung, die unter die damfpsperre kommt, wo dann die decke dran fest gemacht wird. und bei meinem häusschen hab ich ein ziemliches problem mit der höhe. sprich: es ist sowieso schon eigentlich zu niedrig. und daher würde ich mir gern eine wietere plazfressende tragelattung sparen.

wär es möglich die decke direkt an den sparren zu befestigen? also quasi direkt unter der dampfsperre? oder ist das ganz unglücklich?



und dann wollte ich gern wissen... ich sollte ja die tackerstellen alle abkleben. scheint sinnvoll, weil ja sonst durch die löcher mit wasser gesättigte Warmluft eindringt, die dann wieder kondensieren kann. aber was ist mit den stellen, wo ich später die tragelattung, bzw. falls möglich direkt meine zimmerdecke dran schraube. das macht dann ja auch wieder löcher in die dampfbremse.


@ olaf
eine anmerkung, so wie ich den unterschied zwischen dampfbremse und -sperre verstanden habe, sind es zwei verschiedene arten von folien: die sperre lässt gar keine Feuchtigkeit durch, während die bremse wohl feuchtigkeit durchlässt, aber etwas langsamer, gebremst eben. ich glaube nicht, dass man bei einer "durchlöcherten" dampfsperre von einer dampfbremse sprechen kann. das problem wird ja sein, dass dann an den stellen, wo sie durchlöchert ist, sich schimmel bildet, weil dort ja weder gesperrt noch gebremst wird. und die mit wasser gesättigte luft wird sich ja nicht großflächig in der dämmung verteilen, sondern direkt dort kondensieren, wo sie eindringt. und dannn gibt es vermutlich schimmel, weil ja diese ebene eigentlich dicht sein sollte. (so hatte ich das jedenfalls verstanden.)

lieben gruß, sare





@sare
zu deinem Flachdach, ... mach dir ein Satteldach drauf :-)

Zum Innenausbau und Traglattung, die Konterlattung gewährt eine genauere Hinterlüftung der Verkleidung und die Traglattung hält die ganze verkleidung, die wird im Abstand von 35-45 cm quer zum Sparren befestigt, je nach dem,ob Decke oder Wand, ob dünne GK-Platten oder dicke.
Die Innenverkleidung direkt auf die Dampfbremse/sperre zu befestigen ist weniger günstig, da ja eine hinterlüftung garnicht mehr stattfindet und der Schimmel vorprogrammiert ist.

Das mit dem Abkleben der Tackerklammern ist gut und schön, aber ne ziemliche Piddelei.
Um sicher zugehen kannst due auf die Rückseite der Konterlattung,oder Traglattung ein sogenanntes Dichtband kleben, gibts im Fachhandel, Abteilung Bedachungszubehör. Das ist eine Art Gummistreifen die das Loch von der Schraube oder dem Nagel selbstständig abdichtet. Ist aber relativ aufwendig und auch nicht ganz billig. Auf Die Konterlatte kann event. auch verzichtet werden, die Traglattung ist unumgänglich, sind aber nur 2-3 cm.

Aber davon abgesehen ist mir persönlich noch kein Fall zu Ohren gekommen das durch Tackerklammern oder Schrauben erheblicher Schaden entstanden ist. Wenn man mal ein paar Jahre zurückdenkt, wurde teilweise ganz auf die Dampfsperre verzichtet, und die Häuser sind heute noch gut gedämmt.



Sparrenabstand normalerweise zu weit für eine Deckenbefestigung



Im Normalfall muß man von einem Sparrensprungmaß von ca. 73 cm ausgehen, bei einem Flachdach fällt dieses Sprungmaß möglicherweise etwas geringer aus, das müßtest Du mal nachmessen. In jedem Fall wird der Abstand zu weit für eine direkte Deckenbefestigung sein. Du wirst also um eine Traglattung nicht herumkommen. Desweiteren ist es wichtig, daß die Befestigungsmittel der Decke (was für eine Decke willst Du eigentlich draufmachen ? Gipskarton, Holzpaneele ?)die Traglattung nicht durchdringen. Wenn Du beispielsweise bei einer Gipskartondecke und einer Traglattung von 20 mm eine 35er Schnellbauschraube verwendest, durchdringt die Schraube die Lattung ganz und beschädigt die Dampfsperre. Und das bei jeder Schraube.
Ansonsten seh ich keinen Grund, jede einzelne Tackerklammer abzukleben, schon gar nicht mit dem "grünen" Band (ich nehme mal an, damit war das Siga Rissan gemeint, daß speziell für Durchdringungen der Folie verwendet wird wie Sanitärleitungen oder Kabeldurchdringungen) und geh da ausnahmsweise mal mit meinem Hausarchitekten konform :-))
Wenn schon unbedingt abgeklebt werden soll, dann mit dem ganz normalen Siga Sigrall (Gelbes Band) oder dem KB 1 von Isover (weißes Band).
Wie Sascha schon richtig erwähnt hat, ist der Folienanschluß an den Wandflächen wohl die heikelste Sache. Diese muß besonders sorgfällig ausgeführt werden, um spätere Schäden zu vermeiden, besonders an Außenecken des Hauses. Bei einer bereits verputzten Fläche ist das jedoch weniger kompliziert und ich nehme an, diese verputzte Fläche ist bei Dir schon vorhanden.

Gruß und schönes WE aus Oberfranken

Andreas



Kinners....



...euer Fachwissen in allen Ehren...wir reden hier von einem Mobilheim - das ist ein grösserer Bauwagen bzw. ne Gartenlaube mit Rädern drunter.......

Dampfsperre (z.B Ölpapier) aufgetackert,Täfelholz drauf - gut is!!! Das hält mehrere Jahrzehnte und das bisschen Feuchte was durch Schraub- und Tackerlöcher durchkommt, trocknet auch wieder ab. Klammern rosten - na und?

Apropos: Auf den Zirkuswagen hatten die früher "atmende Dächer": Holz+Leinen mit Leinöllack gestrichen = wasserdicht aber diffusionsoffen.

Gruss, Boris





hallo zusammen,
vielen dank für eure ausführungen, ganz besonders auch für das fachwissen. ich übersetze es dann schon auf mein mobilheim. ;)

ich denke auch, dass ein kleiner raum sein sollte zwischen dampfsperre und meiner decke, der irgendwie etwas hinterlüftet sein sollte. ich stelle euch hier mal ein paar fotos rein.

bisher war eine dünne beidseitig beschichtete Spanplatte jeweils zwischen den sparren. (der abstand ist übrigens 60cm, von mitte bis mitte gemessen). als ich diese abmachte, entdeckte ich schimmel auf der innenseite. der schimmel war an den stellen, wo die isolierung diese deckenplatten berührten besonders ausgeprägt und auch dort, wo die dampfsperr-beschichtung auf den Mineralwolle dingern fehlte. daher denke ich jetzt auch, dass etwas hinterlüftung wohl sein muss. andererseits frage ich mich, ob das wohl auch geschimmelt hätte, wenn das keine beschichtete spanplatte gewesen wäre, sondern nur ganz normales täfelholz - oder wär dann gleich das ganze Holz mitgeschimmelt....?

btw. ich überlege die mineralwolle ganz da rauszumachen und dann holzflexplatten dort rein zu klemmen.... bin aber dann doch wieder unsicher, ob das überhaupt sinn macht. aber so ganz koscher sieht mir diese mineralwolle eigentlich nicht aus und schimmel war auch dran... habt ihr einen rat für mich? was würdet ihr machen?

ja, was hab ich denn eigentlich für eine decke geplant? ich weiß es noch nicht. an der höchsten stelle, hat (hatte) die decke eine höhe von 220cm, an der niedrigsten 200cm. das ist ja nicht so reichlich, dass man noch locker 5cm verschenken könnte. daher würde ich gern wieder die decke so zwischen den sparren haben, wie es bisher auch war. aber mir fällt nichts gescheites ein, wie ich das bewerkstelligen könnte. ich möchte auch in keinem fall wieder so ein beschichtetes spanplattenzeug da rein haben. was könnte ich an stelle dessen nehmen? am liebsten würde ich ja dünnes sperrholz nehmen und dann mit Rauhfaser tapezieren und dann weiß streichen. ich habs gern weiß.

aber dann bin ihc mir wieder nicht sicher, dass nicht wegen der Tapete dann auch was schimmelt....

mit anderen worten: her mit ideen und erfahrungen und allem, was ihr so zu sagen habt.

vielen dank
sare

ps. es geht leider hier nur ein bild einzustellen. ihr könnt die anderen dann in meiner galerie sehen. ich hoffe, das ist möglich.



Mobilheim



Ich geb zu, daß ich die Tatsache, daß es sich um einen größeren Wohnwagen handelt (der Begriff Mobilheim war mir so nicht geläufig), beim Lesen völlig übersehen habe. Ganz so unrecht hast Du da also nicht, Boris. Irgendwie haben (habe) wir (ich) da wohl mit Kanonen auf Spatzen geschossen :-)
@Sare:
Die "angeschimmelte" Mineralwolle würde ich auf jeden Fall austauschen. Es könnte tatsächlich so sein, daß die beschichtete Holzplatte ein Austrocknen der entweder durch eine Leckage oder durch Tauwasserbildung eingetretenen Feuchtigkeit verhindert hat. Deshalb wäre evtl. der Einbau einer intelligenten Diffusionsfolie mit flexiblem Sd-Wert anzuraten. Wenn die Sparren tatsächlich nur ca. 60 cm auseinanderliegen (was bei so einem Wohnwagen ja auch auf der Hand liegt), könntest Du im Prinzip auch auf die Sparren nach dem Anbringen der Folie ein 18 mm starkes Brett schrauben bzw. schießen, welches Du alle 50 cm unterbrichst und dabei jeweils ca. 1 cm Luft läßt. Darauf widerum schraubst Du dann eine 12 mm Gipskartonplatte (beispielsweise die neue Knauf Diamant, die ist stabiler als herkömmliche Gipskartonplatten), verspachtelst die Platten und streichst es dann weiß.
Falls Du vorhast, in dem Mobilheim öfters Damen zu empfangen, wäre evtl. eine Feuchtraumplatte anzuraten :-)

Gruß aus Oberfranken

Andreas



Hi Sare,



mach u n b e d i n g t alle Ecken auf und guck unter die Miwo drunter!!!
Kann sein deine Dachbretter sind schon von innen angegammelt, oder es verbirgt sich noch eine alter Dachschaden, der nur von oben zugepappt wurde...

Ist die alte Dämmung wirklich durchgetrocknet?

Klar, am besten raus mit dem Mist und ökologisch dämmen - kost halt, macht aber auch wenns verkleidet is ein besseres Wohngefühl. Ist natürlich auch ne Frage, wie lang du da bleiben willst/darfst - verglichen mit ner normalen Wohnungsmiete aber immer noch spuckebillig.
Kompromiss wär noch Styropor, nicht so teuer, einfach zuzuschneiden und keine krebserregenden Fasern beim Einbau. Dafür gast es halt noch eine Weile aus......einen Tod musst du halt sterben.

Sperrholz ist teurer als Täfelholz, weiss streichen bei so ner niedrigen Decke auf jeden Fall zu empfehlen. Tapete würd ich insgesamt weglassen, lieber direkt streichen, spart einen Arbeitsgang.

Wenn ich das richtig sehe, wird dein Dach von einer Metallkonstruktion getragen...? Da wo die auf den Seitenwänden aufliegt, auch mal nachschauen. Is ne Kältebrücke und evtl. auch renovierungsbedürftig.

Du kannst übrigens pro "Antwort" ein Foto einstellen - die sind nicht begrenzt.....

Frohes schaffen, Boris





hallo ihr beiden,
ich hab mich auch entschieden das ganze zeugs raus. hab ich einfach ein besseres gefühl damit.

@andreas
deine deckenkonstruktion hat schon was.... aber es sind auch 3cm, die mir dann noch zusätzlich fehlen und das finde ich einfach zu viel. ich werde den fussboden schon um 6 cm höher machen, wegen dämmung und dielen, da möchte ich die decke nicht noch so weit runterziehen. ich möchte am liebsten die dampfsperre und auch die neue decke wieder jeweils zwischen die einzelnen sparren haben. und auch wieder so, dass die sparren noch 4cm rausgucken. also genauso wie sie jetzt auch ist. die sparren werden dann natrülich auch weiß gestrichen. oder meint ihr, das dann die verarbeitung der dampfsperre (es wären ja viele, viele dampfsperrchen) zu aufwendig wird. ich hab nicht so die vorstellung davon.....

sag mal, was hast du denn für ne vorstellung von "damen"-besuch, das erschließt sich mir nicht ganz. na klar werde ich weiber empfangen.

gruß sare (selber weib)




@boris
ja, die miwo ist trocken. dennoch kommt sie nun raus.

ja, die tapete weglassen, ist ne ganz gute idee, spart auch einen arbeitsgang. und die sache mit dem täfelholz.... mich stört daran, dass es keine glatte fläche wird, sondern dass immer die federn als Stufe zu sehen sind. das kann ich überhaupt nicht leiden. hab mal in frankreich täfelholtz gesehen, das war genau wie rauhspund, da passten die federn komplett in die nuten und so was würd ich wohl nehmen wollen, aber hier hab ich noch nie solches gesehen. und daher meine idee mit dem sperrholz.... aber so weit bin ich ja noch nicht.

ich hab vor die nächsten 30 jahre dort zu wohnen. daher werde ich, soweit möglich auch ökozeugs verbauen. als dämmung auf das dach kommt allerdings dann doch styro. mein Dachdecker könnte sicher nix ökologisches verarbeiten. er liebt diesen pu-schaum, den er überall zwischenpanscht.

nein, glücklicherweise kein Eisenträger an der decke. der braune streifen an der wand ist eine holzleiste. die dachsparren liegen auf diesem Gerüst auch dachlatten (dachlättchen trifft es besser) und den daran getackerten sperrholzwänden. (dennoch ausgesprochen stabil)

besten gruß aus dem pott,
sare



Glückwunsch,



immer rut mit den Schiet......

Na klar, "Saunaholz" ist Geschmackssache, Rauhspund zu schwer und OSB ist nicht glatt, dann ist Sperrholz die richtige Wahl. Kleiner Tipp: Grundierung und Voranstrich nach dem Zuschnitt noch am Boden streichen - dann hast du nur einen Arbeitsgang über Kopf.

Gruss, Boris





wie wäre es mit einer Spanndecke? Wenn du den rest deines Lebens da wohnen willst lohnt sich die Investition.



Klar wird das aufwendiger



wenn Du die Sparren sichtbar lassen willst. Du mußt die Sparrenfelder dann separat mit Folie auskleiden und abkleben. Ist halt mehr Arbeitsaufwand, aber durchaus machbar.
OSB geschliffen fänd ich auch nicht schlecht, denn diese Platten sind ab einer Stärke von 15 mm schon einigermassen stabil, relativ schnell eingebaut und passen mit einem Rastermaß von 62,5 cm x 250 cm auch schön zwischen Deine "Sparren", Du hättest also keine Stöße, es sei denn, Dein Mobilheim (kann mir immer noch nix Genaues drunter vorstellen) ist breiter als 250 cm. Dann hättest Du eben einen Stoß an der Stirnseite. Streichen kann man die auch und verklebt würden die sogar als Dampfsperre funktionieren.
Wenn ich gewußt hätte, daß Sare ein Frauenname ist, hätte ich natürlich die Feuchtraumplatten nur bei ständigem Männerbesuch empfohlen. Man möge mir meine völlige Namensunkenntnis nachsehen :))


Schönen Gruß und viel Spaß beim Abkleben

Andreas





spanndecke???? - ich musste erst mal googlen. scheint ja der neuste schrei zu sein.... aber nein, ich hätte lieber was alt hergebrachtes und auch nicht so einen plastikkram.


mal ne kurze erklärung zu mobilheimen:
mobilheime wurden von den holländern erfunden, dort gibt es reichlich davon. in wirklichkeit sind sie gar nicht so mobil, wie ihr name vermuten lässt. nicht zu vergleichen mit wohnwägen. sie werden eigentlich mit einem tieflader an ihren bestimmungsort gebracht. dort können sie auf ihrer eigenen achse noch ein bisschen hin und her rangiert werden, das wars dann aber auch schon. danach werden die rädchen meist abmontiert. nun hast du eine blockhütte. der große vorteil liegt darin, dass dadurch, dass sie theoretisch mobil sind, sie keine feste bauten sind und somit auch nicht unter irgendeine Bauordnung fallen. vom gesetzt her zählen sie wie wohnwägen.

meines hat innen eine breite von 3,15 m. sieht ungefähr so aus, nur etwas ungepflegter:
http://www.immobilien-kleinanzeigen.com/export/65f1d21cf263872e9a7a366db0096.JPG

die neueren sind heute außen bis zu 4,20m breit. denn bis zu einer breite von 4,20m können sie als begleiteter überbreitetransport auf der straße fahren....

gruß, sare



Na, Hauptsache



du machst da nachher auch so hübsche Blümchen davor.....

:-) Boris



schreck....



bunte plastikblümchen.... ich gebe zu, sie wirken im ersten moment sehr spießig. nein, ich gebe noch mehr zu: sie sind eigentlich spießig........
nur meins natürlich nicht, warts nur ab....