Holzdecke vibriert und muss gedämpft werden




Hallo Community,

ich habe folgendes Problem mit meinem Mehrfamilien /Geschäftshaus, in dem ich selber wohne.

Im Erdgeschoß ist ein Büro eingerichtet, was meinem Vater gehörte.
Im ersten Geschoß hatte er seine Wohnung.
Dadurch das er entweder im Büro oder in der Wohnung war, hatte er das Problem, dass wenn im ersten Geschoß gegangen wird man das im Büro hört und durch wackelnde Lampen auch sieht, nicht.

Dieses Problem habe ich jetzt, das Büro ist vermietet und ich möchte, wegen der Nutzung des Gartens, vom 2. OG in das 1. OG ziehen.

Das Haus ist, glaube ich, von 1952 und Holzdiehen als Boden. Obwohl die Denke unten im Büro abgehangen und isoliert ist, kommt es trotzdem zu o.g. Problem.

Es nicht der ganze Boden aus Holzdielen, teilweise auch mit Dämmplatten (neuerer Anbau). Der Boden insgesamt hat aber eine gleiche Höhe.

Wie kann ich jetzt den ganzen Boden bearbeiten (lassen) um diese Schwingungen und Geräusche zu unterbinden? Wenn möglich (um keinen Höhenunterschied zu haben) sowohl auf der Holzdecke wie auch auf den Dämmplatten?

Was wäre als Fußboden geeignet? Parkett hatten wir schon im Obergeschoss, dort sah es aber, nach relativ kurzer Zeit, nicht mehr schön aus (Kratzer von Möbeln, Hund Katzen...)
Teppich wollen wir eigentlich nicht und Laminat mag hier wohl keiner.... ? ;))

MfG
Karsten Krüppel



wenn



Du eine Holzbalkendecke hast - kannst Du denn ermitteln, was zwischen den Balken in der Decke als Dämmung eingebaut wurde ?





Hallo,

muss ich mal nachsehen, aber ich meine es wäre Balken (oder Diele) neben Balken (Diele).

MfG
Karsten



Bitte,



schreiben, was zwischen den Balken (Hohlraum) ist!



Moin Karsten,



Hohlräume verfüllen wär das eine, noch Masse aufbringen das nächste - wieviel Aufbauhöhe wäre denn machbar, wie stark sind die Deckenbalken und in welchem Abstand verlegt?

Gruss, Boris



Hallo,



also ich habe jetzt mal ein Stück Teppich abgemacht und gesehen, das wohl auf dem Holzboden solche Platten verlegt wurden (ich weis nicht, wie diese heißen), die an ihrer Unterseite eine Dämung haben, meine es Wäre so etwas wie Stein/Glaswolle.
Dies muss gemacht worden sein, in der Zeit wo ich nicht dort gewohnt habe. Also an Höhe ging noch etwas, da die Räume 3 Meter oder höher sind.
Kann man darauf etwas aufbauen, oder muss die ganze, "alte" Konstruktion runter?
Ein befreundeter Dachdeckermeister meint, da müssten die Deckenbalken erneuert und gegen Leimbinder, Härtegrad 3 (wohl das Härteste) ausgetauscht werden um das problem in den Griff zu bekommen.

Welche Möglichkeit sieht das Forum?

MfG
Karsten Krüppel



Also,



ich habe mich noch mal schlau gemacht und weiß nun, das auf den Holzdielen wohl eine Perlitschüttung zum Ausgleich ist und darauf Fermacellplatten. Es müssten die aus 2 x 10mm plus 10mm Mineralwolle sein.

Was zwischen unter den Dielen ist, kann ich nicht prüfen.

Was kann man machen?

MfG
Karsten



Äh,



wenn tatsächlich die Decke unten wackelt, wenn man oben geht, dann kanns mit deinen Deckenbalken nicht weit her sein. Und die tragen nunmal alles, auch das, was du noch oben draufbaust....da hatte dein Dachdecker wohl nicht ganz unrecht.

Dann gehts nicht mehr um Schall sondern Vibration.

Das mit dem Fermacell-Estrich auf Perlite war schon die schnelle Lösung....ich fürchte da musst du an die Substanz ran, um nachhaltig was zu ändern - oder deutlich abnehmen und auf Zehenspitzen laufen..;-)

Gruss, Boris





Mein Haus ist auch BJ 1952. Die Decke ist auch aus Holzbalken und vibriert auch. Es ist halt so... und ich glaube der Boris hat Recht man muss die Balken wechseln und die sollten nicht direkt auf dem Mauerwerk liegen sondern irgenwie gedämmt von Vibrationen. Ich habe viele Lösungen z.B. Ausgleichmasse) aber auch Fermacell-Estrich auf Perlite überlegt aber das 1.nimmt minimum 3cm 2.wiegt auch, also zusätzliche Belastung für die alte Balken.
Ich würde Balken austauschen oder mit Keramzyt© arbeiten(wie Perlite halt preisgünstiger Perlite 12€/100Liter Keramzyt 45€/1m3) siehe Bild.