Holz Beton Verbund Decke Fragen über Fragen

14.04.2012



Guten Tag

Nach langem hin und her bin ich auf die Balkendecken Sanierung durch HBV gestoßen da es dort aber nur wenige Anbieter für gibt und auch die Informationen sehr dürftig zu finden sind im Netz bleiben bei mir noch viele Fragen offen und ich hoffe das mir hier geholfen werden kann.

Ich bin über alle Infos dankbar und wäre Froh wenn noch die ein oder andere Frage die Ich habe beantwortet werden könnte.

Fragen wären:

1. Gibt es Firmen die das alles in ein durchziehen oder muss man für jeden Schritt eine andere Firma beauftragen ?
2. Mit was für Kosten pro qm kann man ungefähr rechnen ?
3. Wie viel Zeit müsste man einplanen von der Planung bis zur Fertigstellung ?
4. Ist es nach Sanierung möglich Trennwände Trockenbau oder auch aus Stein auf die HBV Decke zu stellen ?

Ich wäre auch über Erfahrungen dankbar die User hier Posten die Sich auch für diesen Weg entschieden haben.

MFG



Sie haben da,



entgegen der Werbung, einen nicht unerheblichen Eingriff in die Substanz.

Problematisch ist im Altbau oft die Erhöhung des Fußbodenniveaus der Bauteilanbindungen (besonders Treppen und Türen) und Brüstungshöhen wegen. Was soll denn als Endbelag kommen? Bei massiver Dielung käme nicht nur die Dielenhöhe, sondern auch die 40-50mm der Lagerhölzer dazu.

Grüße

Thomas



Holz Beton Verbund Decke



erstmal zu den Fragen,

zu 1. Es gibt mit Sicherheit Firmen die alles in einem anbieten (ein HBV Sytem ist bei einem laufendem Projekt von uns auch in der engeren Wahl daher kennen wir Ihre Fragen)

zu 2. Die Kosten gehen von bis, hier sind zu Kostenermittlung die Gegebenheiten auf der Baustelle sowie die statische Berechung ausschlaggebend.

zu 3. Der Faktor Zeit ergibt sich wiederum aus den Gegebenheiten auf der Baustelle und dem dementsprechenden Aufwand der Sanierungsmassnahme sowie der Trocknungszeit des Betons. Dieser kann nur vor Ort in etwa ermittelt werden.

zu 4. beides ist möglich uns sollte in der statischen Berechnung mit berücksichtigt werden.

Als weitere Alternative bietet sich eine sog.Fischbauchdecke an. Sie ist ähnlich aufgebaut, kann unter Umständen unkomplizierter realisiert werden und kommt, je nach Belastung, mit geringeren Betonhöhen aus.

Trennwände könnten auch mit Stausswänden realisiert werden, diese sind ähnlich wie Massivwände, haben aber wesentlich weniger Gewicht und sehr gute Schallwerte.

Bei Fragen dürfen Sie sich gerne melden.

Grüsse Thomas



HolzBetonVerbundDecke



ist eien gute Alternative bei sonst ungenügenden statischen Verhältnissen , auch ggfls für Brand- und Schallschutzverbesserung das Richtige .
Aufbauhöhen wurden schon vorbesprochen , aber : Immer eine ganze Stufenhöhe einplanen , dann klappt's auch mit der Treppe ! Türstürze hingegen kann man oft höhersetzen .

Es gibt auch eine Variante als Feldeinschubdecke .
wir haben grundsätzlich beste Erfahrungen mit HBV-Decken gemacht , ist halt nix für Bauen im Bewohnten und auch nicht schnell und billig ( aber : günstig zB. bei Dachstockausbau ).

idR führt man die HBV-Decke dann so aus ,das auch (Leicht-/Holzbau)Innenwände aufgesetzt werden können ,.

Zu Kosten , Einhandausführung und Bauzeitplanung gibt es sicher nur regionale Antworten .
Jürgen Kube
FensterEcke Brüggemann + Kube
www.fensterecke-minden.de





Ich dachte an etwa 40-50mm Beton Zwischen und dann 30mm Beton auf denn Balken. Vorher natürlich Dielung raus das währen dann knapp 10mm höher wie jetzt mit Dielen also nicht wirklich Tragisch wegen der Türen und denn Treppen.

Als Belag dachte ich einfach an Fliesen, Teppich oder Laminat je nach Raum.



Wozu HolzBetonVerbundDecke ?



Den Aufwand einer HBV-DEcke treibt man wohl nur bei fehlenden statischen Eigenschaften der vorhandenen Deckenkonstruktion , wie in Sachen Durchbiegung oder Spannweite , auch Schwingungsverhalten .

Mit ist hier noch nicht sinnfällig was denn eigentlich der Sanierungsbedarf ist ?

Jürgen Kube
FensterEcke Brüggemann + Kube
www.fensterecke-minden.de



Dann wäre



in diesem Fall die Ausführung als Fischbauchdecke eine gute Alternative.

Das Stauss Fassadegewebe wird über die Balken gespannt, mit Rundstahl fixiert und dann betoniert.
Das Ziegelgewebe ist Bewehrung und Schalung zugleich.
Eine 7 cm dicke Platte kann z.B. bei einem Balkenabstand von ca. 60 cm - 70 cm eine Auflast von 1100-800 kg/m² aufnehmen, statische Tragfähigkeit der Balken vorrausgesetzt.

Grüsse





Nun ich möchte mir ein Kleines 2 Famillien Haus kaufen nun ist zwischen denn Stockwerken eine Balkendecke bei denn Bisherigen Begehungen des Hauses stellte sich in 3 Räumen die mit der Größten Raumfläche und somit auch der größten Spannweite relativ große Schwingungen da. Und da auch im 2 Stock ein Bad eingebaut werden soll und somit der Fusboden abgedichtet werden müsste dachte ich bevor man einzieht macht man die Decke ordendlich.

es gibt ja mehere Möglichkeiten diesen Bodenaufbau im Bad zu realisieren mit trockenestrichplatten zb wo der Aufbau aber sehr hoch wäre und da fand ich im Internet eben diese Möglichkeit. Und fand sie eben auch Interessant.



Ich bezweifle,



daß 30mm Überdeckung eines Balkens dauerhaft rissfrei bleiben.

Das Schwingen der Decke kann auch klassisch durch mehr Masse im Einschub reduziert werden. Da kommen Sie in Größenordnungen billiger. Nur wegen dem Bad brauchen Sie noch keine Betondecke im ganzen OG.

Aber vielleicht erst 'mal kaufen, Planer und Statiker ranlassen, und dann mit Detailfragen kommen? Die vorgenannten Herrschaften kosten idR weit weniger, als sie sparen. Mit dem punktuellen "Rumwurschteln" ohne Generalplan wird sinnlos Geld verschossen.

Grüße

Thomas



an Herr Bohme und ich bezweifle, dass Sie keine Ahnung haben



was der Fragesteller will. Ich finde ihre Antwort nicht sehr galant, um es etwas höflicher Auszudrücken.
Woher wollen Sie dass der Fragensteller das nicht braucht?
Es ist sher auffallen wie pampig, pardon gereizt Sie in letzter Zeit reagieren.
Sie kommen so rüber, als wären Sie "der" Fachmann schlechthin und das in allen Bereichen
Bitte halten Sie sich etwas zuruck mit ihren ungeeigneten Kommentaren, Danke im vorraus.

Gruß Dimitri



Da ist wohl wer...



...zu tief in's Glas gefallen? Oder LRS? Oder eine oberstänkrige Zweitidentität gar?

Sei's drum. Es sind wohlbestätigte Erfahrungen und ein Grundtenor im Forum, daß eine komplexe Baumaßnahme gut geplant werden muß - und das leisten Laien idR nicht.

Pampig war das im übrigen weder geschrieben noch gemeint.

Wenn einer überall ein bisschen was anfängt ohne Plan, dann nennt man das in Sachsen "rumwurschteln". Das hat nix mit Stuhlgang zu tun, falls das nicht allgemein bekannt sein sollte :-)

Grüße

Thomas



Hallo,



hab selber vor fast 3 Jahren wegen Schwingungen der Holzbalkendecke eine Beton-Verbundvariante in betracht gezogen (s. Beitrag 118774). Habe allerdings den Aufwand gescheut. Man kann sich eine Planung incl. Ausführungsanleitung erstellen lassen und kauft nur das Material (Schrauben um 1,- je Stck./ Folien, Stahlmatten/ etc.) hinzu. Evtl. kann der Beton auch von einem Estrichleger eingebracht werden.

Es gibt auch eine Slim-Variante, die nur zwischen den Balken eingebaut wird und so keine zusätzliche Anpassungen an Stufen, Türen, etc. erfordet.

Ein Statiker sollte das Ganze begutachten und mit der Firma, die die Technik anbietet, koordinieren. Die Versprechungen sind groß, ob sie alle halten ? Evtl. mal Referenz oder aktuelle Bauprojekte ansehen.

Ob man das als Laie wirklich so gut hinbekommt, dass nachher alles stimmt?

Man muß einiges beachten:
u.a.: Auswirkung des Gewichts auf Statik, Betonzusammensetzung und -konsistenz, Trocknungsprozess des Betons beobachten und ggf. eingreifen, Einschraubwinkel und Einschraubtiefe je nach Lage beachten, Abfangungen, Evtl. Wand zwischen Balken als Zusatzlager aufstemmen, Stahlmatten ausreichend mit Beton umschließen (rütteln ??),...

Grüsse
Gerry