Das aufregende Gefühl, ein Haus zu bauen

Das Vorhaben, das mit dem Bau des eigenen Hauses verbunden ist, ist an sich schon etwas ganz Besonderes. Schließlich passiert so etwas nicht jeden Tag und manche Leute erleben es niemals. Gerade deswegen ruft meistens der Bau des Eigenheims besondere, manchmal sogar gemischte Gefühle, hervor. Am Anfang ist man meistens verunsichert, ob man es überhaupt schafft, alle Hürden und Probleme alleine zu überwinden. Sicherlich fragen sich viele, die diesen Weg schon angetreten haben, sollten sie sich auf ein solches Abenteuer einlassen. Doch später, besonders wenn die Arbeit vorangeht, kommen ganz andere Gefühle auf – die des Glücks und des Stolzes. Über den emotionalen Hintergrund des gewagten Unterfangens wollen wir Ihnen jetzt berichten.


Das Gefühl der Emotionen

Schon beim Entwurf des Eigenheims bauen viele Menschen eine emotionale Bindung zu ihrem zukünftigen Haus auf. Und das ist gar nicht verwunderlich, denn man plant alles ganz nach den eigenen Wünschen und Vorstellungen. Wie viele Zimmer sollte das eigene Haus haben, wie sollten sie aussehen und welchem Zweck sollten sie dienen? Bei der Mietwohnung hat man diese Freiheit nicht, wichtige Entscheidungen für sein zukünftiges Leben selbst zu treffen. Hier gibt man sich mit einer bereits bestehenden Lage zufrieden. Wenn man aber sein Haus selbst baut, hat man das Mitbestimmungsrecht und trägt auch die Verantwortung. So entsteht eine emotionale Beziehung, die manchmal ein Leben lang dauert.


Das Gefühl von Glück

Wenn die Arbeit am Bau des eigenen Heims voranschreitet, wechselt das Gefühl der anfänglichen Unsicherheit zu dem des Glücks. Man begreift außerdem, dass nicht jeder in seinem Leben das Glück hat, ein eigenes Haus zu bauen. Das Gefühl kann man mit dem eines Spielers vergleichen, der beim Zocken an einem Spielautomaten eventuell mit viel Glück einen fetten Gewinn erzielen kann. Schließlich passiert es nicht jedem und nicht jeden Tag. Man braucht eben Glück. So fühlt man sich früher oder später auch beim Hausbau, als ob man zu den Auserwählten gehört. Andererseits empfindet man auch das Glück, eine richtige Entscheidung im eigenen Leben getroffen zu haben. Für Unsicherheit und Zweifel bleibt somit kein Platz.


Das Gefühl des Stolzes

Dieses Gefühl taucht erst später beim Bau des eigenen Hauses auf. Die eigene Idee hat schon Gestalt angenommen und man bewundert das Endergebnis. Ganz wenige Leute sind mit der Verwirklichung ihres Traums fürs eigene Haus unzufrieden. Besonders, wenn alles nach Plan läuft. Es ist einfach das perfekte Haus, das man immer wollte. Jetzt hat man es geschafft und ist zu Recht stolz darauf. Man will das eigene Haus jedem zeigen und damit richtig angeben. Schließlich hat man mit seinen eigenen Händen und eigener Kraft etwas verwirklicht, was auch noch Kinder und Enkel bewundern können. Seine eigenen Ideen hat man in Form von Ziegeln und Mörtel umgesetzt.


Fazit: Der Bau des eigenen Hauses ist eine emotionale Herausforderung

Das, was wir Ihnen hier vorgestellt haben, gleicht einer Achterbahn der Gefühle. Unsicherheit wird vom Glück und dann später vom Stolz abgelöst. Diese widersprüchlichen Gefühle empfindet man immer, wenn man einen wichtigen Schritt im Leben macht. Deshalb sollte man schon vorher darauf gefasst sein und einen kühlen Kopf bewahren. Denn beim Hausbau hat man nicht nur Emotionen, sondern man muss oft mit unerwarteten Situationen zurechtkommen und vieles bedenken. Wenn man es schafft, Emotionen und nüchterne Gedanken unter ein Dach zu bringen, wird man das gewagte Unterfangen auch erfolgreich zu Ende bringen.