Dampfsperre unter Fussbodenheizung bei Holsdecke?




Hallo ihr Lieben,

ich habe ein Projekt geerbt, einen alten Bahnhof aus Sandstein. Als ich es übernommen habe waren Fenster schon bestellt (gut gedämmte Schallschutzfenster) und Photovoltaikanlage und Wärmepumpe schon geliefert.
Im Moment bin ich am Fussbodenausgleich.

Das Erdgeschoss ist teilweise unterkellert, ansonsten mit Bitumenschweissbahn versorgt und dann mit einer Perlit-ausgleichsmasse aufgefüllt.

Im ersten stock sind die Balken freigelegt wegen höhenunterschieden von bis zu 16 cm im Fussbaoden. ich habe Dielen entfernt und die kanthölzer darunter entfernet: Höhendifferenz ca 5 cm. Teilweise ist neue Ausgleichsschüttung drin, teilweise die Alte gelassen. Ich habe 18 mm osbplatten darüber verlegt.

Es soll auf beiden stockwerken mit Fussbodenheizung geheizt werden. Und jetzt der teil, der mir Sorgen bereitet:
Die Decke ist von untern mit Glaswolle und Gipsplatten gedämmt und schon fertig. Dazwischer ist eine diche Plastikfolie (mit kleberaupe und montagekleber "dicht" verklebt). Dampfsperre oder Dampfbremse kann ich nicht sagen.

nicht so gut für die Balken, oder?

Habt ihr vorschläge? Ich bin für jeden Tip dankbar!



Deckenaufbau



Wenn beide Etagen beheizt sind ist jegliche Dampfbremse/-Sperre unnötig.
Die Folie hier wird eine Dampfsperre sein.

Sie ist dann negativ, wenn von oben durch Undichtigkeiten, zB der geplanten Fußbodenheizung Wasser in die Konstruktion eindringt und keine Austrocknungsmöglichkeit besteht.
Zudem kann das Wasser unbemerkt auf der Folie stehen ohne daß der Schaden bemerkt wird.
Wenn du an die Folie kommst würde ich die soweit möglich entfernen oder zumindest perforieren.

Bei dicken Wänden, die von außen nicht gedämmt werden können würde ich ohnehin eine Wandheizung mit Innendämmung einer Fußbodenheizung vorziehen.
Diese fühlt sich immer hart und kalt an außer in den paar Monaten der Heizperiode- gerade Übergangszeiten sind unangenehm.

Holzböden mit entsprechender Unterkonstruktion sind angenehmer und einfacher herzustellen und wesentlich ökologischer und ohne Feuchtigkeitseintrag herstellbar.

Andreas Teich