Dampfsperre zwischen 2 Rigipsplatten

10.02.2006



Vor 30 Jahren wurden im ausgebauten Dachgeschoß der darüberliegende Dachboden wie fogt gedämmt (von innen her):

Rigipsplatte 12,5 mm
Dachlatten
Wärmedämmung zwischen der Mittelpfette und den Kehlbalken
Luftzwischenraum ca. 3 cm
Holzspanplatten "V100" mit folgendem Verlegemuster:
1 Platte mit 60 cm
20 cm nicht überdeckt
2 Platten mit 60 cm
20 cm nicht überdeckt
2 Platten mit 60 cm
20 cm nicht überdeckt
1 Platte mit 60 cm

Die "Schlitze" wurden mit Spanplatten und Abstandslatten von 2,5 cm vollständig überdeckt. Dadurch entand eine diffusionsoffene Wärmedämmung.

Da ich die Wohnräume möglichst wenig umkrempeln will, trage ich mich dem Gedanken, die Dampfbremse auf die bestehende Rigipsplatte aufzutackern und eine weitere Rigipsplatte anzubringen.
Daraus ergibt sich die Frage, ob die Rigipsschrauben, die die Dampfbremse durchbohren, bereits "Verletzungen" darstellen, die man ja vermeiden muß.

Wer kann mir helfen?



Welchen



Zweck verfolgen sie mit dieser geplanten Aktion?



Welchen



Zweck verfolgen sie mit dieser geplanten Aktion?



Dampfsperre zwischen 2 Rigipsplatten



Um, wie bereits beschrieben, möglichst wenig "Dreck" machen zu müssen, wäre es meiner Ansicht nach leichter nur neue Gipskartonplatten auf die alten anzubringen.

Sollte durch die Schraubenbefestigung die Dampfbremse "verletzt" werden, muß ich wohl oder übel die alten Gipskartonplatten herunterreißen und zuerst die Folie auf den Holzlatten befestigen und dann die neue Gipskartonplatte anbringen.



Verletzungen der Dampfbremse



Hallo Herr Huber,

ich denke, dass sich Verletzungen der Dampfbremse in gar keinem Fall vermeiden lassen. Auch bei allen anderen Einbauarten, die ich so kenne oder gesehen habe, wird die Folie von Schrauben oder Nägeln durchdrungen. Wie will man auch sonst die weitere Verkleidung der Wände / Dachschrägen / Decken montieren? Ich halte diese "Löcher" allerdings auch nicht für problematisch, da sie ja durch die Schrauben verschlossen sind. Es kommt also zu keinem unkontrollierten Lufteintritt.

Gutes Gelingen!
Th. Mispagel