dampfbremse ja oder nein!

06.12.2013 petta



hallo!

altbau von 1880 Ziegel massiv
oberste Geschossdecke voriges jahr geöffnet u quer über Balken 5/8er Staffeln gezogen um mehr dämmhöhe zu bekommen. dann mit 26cm Perlite Schüttung gedämmt u darauf rauhschalung mit Abstand von 3cm!
der Dachboden ist unbeheizt u ungenützt.
in meinem Aufbau sollte laut berechnungen kein kondensat entstehen. im ersten Winter fiel mir auf, dass es am dachboden etwas feucht roch. da der aufbau so diffusionsoffen ist, kann sobald es wärmer wird alles rasch austrocknen....

ich überlege jetzt im nachhinein von innen eine Dampfbremse mit niedrigen sd wert anzubringen (um auf der ganz sicheren seite zu sein) und danach einen abgehängte rigipsdecke.

meine Frage:
macht das sinn?
oder ist die feuchte, die sich in grenzen hält mit meinem aufbau unbedenklich?
wohin geht die warm Feuchte luft wenn eine dampfbremse vorhanden ist? die luft muss dann verstärkt durch die mauern wo ja dann auch verstärkt kondensat evtl auch im auflagerbereich entstehen kann.meine außenwände sind nicht isoliert und 35cm stark. und wie lange halten die bänder zum verkleben....niemand weiß das in wirklichkeit!!?
ich stehe dem sehr skeptisch gegenüber.
vielleicht kann mir jemand weiterhelfen.

danke



Lüftung



Wenn für ausreichende Belüftung des Dachbodens gesorgt ist, sollte der bisherige IST-Stand ausreichend sein und ergo eine zusätzliche Dampfsperre unnötig.
Wenn ohnehin jedoch die raumseitige Deckenbekleidung "angefasst" werden soll, macht eine feuchtevariable Dampfbremse durchaus Sinn...

MfG,
Sebastian Hausleithner