Dämmungsvorhaben- Wärmebrücken wirklich so dramatisch?

28.02.2017 1988 KyrPh


Hallo an alle, wir sind stolze Besitzer eines Fachwerkhauses von 1920. :)
Bei der Renovierung ist uns als wir die Tapete abgezogen haben der ganze Putz entgegen gekommen. Einige Stellen haften noch ganz gut, andere kann man mit der Hand einfach abschlagen. Wir haben über eine Dämmung mit Holzfaserplatten und Lehm oder Heraklithplatten an den Außenwänden und Rigips an den Innenwänden nachgedacht. Allerdings machen mir diese Wärmebrücken an Fensterlaibungen etc sorgen. Ist das wirklich so gravierend? Wie habt ihr das gelöst oder allgemein: welche Materialien sind zum dämmen am besten für Fachwerk? Habe auch die Woche einen Putzer bestellt, hätte aber gerne ein paar Meinungen mehr. Danke



Innendämmung



Für Innendämmungen gibt es durchkonstruierte und bewährte Systemlösungen, mit Laibungsdämmplatten, Dämmkeilen für einbindende Bundwände, Decken usw. Dazu Simulationsprogramme für die Einschätzung der Bauteilfeuchte bzw. die Bemessung.
Innendämmungen sollten am besten als ganzheitlich zu lösende Aufgabe in der Sanierung betrachtet werden.



So



pauschal ist das nicht zu sagen. Es gibt da einige Möglichkeiten.

In den Aufbau der Dämmung lässt sich auch kostengünstig eine Wandheizung integrieren. Das reduziert auch die Problematik der Wärmebrücken.

Grüße



Wärmebrücken bei Fensterlaibungen



Wieweit sich diese auswirken hängen auch von der Holzart des Fachwerks ab, Eiche zB ist dämmtechnisch ungünstiger als Nadelholz.
Die Laibungen können außen und innen verkleidet und ggf gedämmt werden.
Heraklith hat keinen guten Dämmwert-besser sind zB Holzfaserplatten.

Fotos oder Skizzen der Einbausituation ermöglichen genauere Hinweise

Andreas Teich



Und es wäre



gut wenn die Laibung gedämmt wird, hier gibt es spezielle Laibungsdämmplatten.

Grüße