Welche Wärmedämmung an einenZweischaligen Mauerwerk?




Hallo
Meine Situation.
Ich habe durch Zufall diese Seite gefunden und bin begeistert von Ihrem Forum!
Wie gesagt haben wir ein 2 Fam.-Haus mit Keller und zweischaligen Wänden. Außer in bestimmten Bereichen befindet sich nur einschaliges Mauerwerk. Vor einpaar Tage war eine Firma bei uns wegen Elinblassdämmung. Als er Löcher in die Wände gebohrt hat, haben wir festgestellt, dass sich in unteren Bereich teilweise kein Hohlraum befindet. Wir vermuten, als das Haus gebaut wurde, dass die Mitarbeiter den restlichen Stein und Mörtel einfach in den Hohlraum geworfen haben. Wir sind zu zeit sehr planlos.
Meine Frage:
1. Hat Jemand schon mal ähnliche Erfahrung gemacht?
2. Welche Dämmungsmethode ist für unser Haus geeignet? Außendämmung oder Einblassdämmung?
3. Kennen Sie die Bauweise eines zweischaligen Mauerwerks aus dem Jahr 1948?

Mit freundlichen Grüßen

Behrendt





Hallo Behrendt,
wie groß ist die Luftschicht und wo sind die einschaligen Mauerwerksbereiche?

Ich persönlich halte wenig von der zusätzlichen Dämmung eines zweischaligen Mauerwerkes.
Die Kosten-Nutzenrechnung geht nämlich nicht auf und oftmals kann aufgrund von Mörtelüberständen und oder wie in ihrem Fall Steinschutt in der Luftschicht eine vollflächige Isolierung nicht gewährleistet werden. Es bleiben reichlich Kältebrücken. Hinzu kommt das sich das Isoliermaterial über die Jahre hinweg setzt und sich so zusätzliche Fehlstellen bilden.

Sie sollten sich die grundsätzliche Frage stellen, macht eine Dämmung in meinem Fall überhaupt Sinn?!

gruß jens





Die Luftschicht von Hohlraum ist ca 9cm. Eine Dämmung muss aufjedenfall gemacht werden. In Innenraum haben manchel Stelle angefangt zu Schimmeln. Besonders an den Kältebrücken.



Die Hohlschicht



einfach in Ruhe lassen. Das ganze physikalische System wird umgeschmissen. Für solche Wände eigentlich nur eine Aussendämmung.
MfG
dasMaurer



Oder



man läßt sich den Hohlraum ausblasen z.B. mit Perlite.

Grüße



Hohlwände



kenne ich reichlich aus Baujahren von 1900 bis ca. 1950. Die Vorsatzschale ist hierbei mit 5 bis 7 einbindenden Köpfen in die Hintermauerschale eingemauert. Diese Köpfe sind Wärmebrücken, das heißt, Ausblasen, womit auch immer, ist im Ergebnis von geringer Wirkung.
Ich habe in solchen Fällen immer eine Außendämmung anbringen lassen. In windstarken Lagen oder an Gebäudeecken sollten Sie aber immer einen Statiker hinzunehmen, weil nicht ausgeschlossen ist, daß Ihnen bei 200 km/h Windgeswchindigkeit nicht nur die Platten um die Ohren fliegen sondern auch noch die Außenschale aufbricht.

Grüße vom Niederrhein



Hohlschichtdämmung



Der Wärmebrückeneffekt der durchbindenen Steine, sofern 1948 überhaupt so gebaut wurde, ist in der Regel verbachlässigbar, sofern es sich um einzelne Steine handelt. Da die Steine von Dämmstof "umspült" werden verringert sich der Wärmebrückeneffekt. Das lässt sich sehr schön mit einer Thermographie zeigen. Selbt bei einer außen davor geklebten Dämmschicht sollte die Hohlschicht verfüllt werden, um eine Hinterlüftung der Dämmung zu vermeiden.





Hallo als wen schon mal jemand dar war und sich die Luftschicht angesehen hat muss er doch sehen ob es sich um Mörtelrest handelt oder durchgehendes Mauerwerg .Wen das Mörtelreste sind müssen die entfernen werden wen er das nicht kann Finger weg das ist dann keine Fachbetrieb. Bei teilweise alten vorhandenen Vollmauerwerg und Luftschicht Gemisch kein Kerndämmung machen dar sonst Schimmel entstehen kann. Wenn noch fragen sind einfach anrufen unter 01702043644

Mit freundlichen Grüßen

Thomas