Wärmedämmung eines Bauernhauses mit Zellulose

24.10.2006



Hallo Forum-Miltglieder,

nach mehrtägigem Lesen in diesem Forum bleiben für mich noch einige Fragen unbeantwortet.
Kurze Einführung in unser Problem:
Bauernhaus Bj 1900 soll unter Erhalt der alten Optik mit Innendämmung versehen werden.
Es ist ein 24er Mauerwerk aus Vollziegeln.

Nach stöbern hier im Forum und Erfahrung meiner Mitmenschen bin ich von Styropor und Mineralwolle mit den entsprechenden Problemen der Anschlussstellen weggekommen, da ich denke, dass eine dampfdichte Abdichtung unmöglich ist.
Auch Porenbeton etc. sollte man nicht verwenden, da sich dieser voll saugt usw.
Zur Dämmung möchte ich gern Zellulosefasern einsetzen, da diese wohl diffusionsoffen sind und folgende Vorteile bieten:
keine Dampfsperre notwendig,
können Feuchtigkeit aufnehme und abgeben ohne den Dämmeffekt zu verschlechtern,
leiten dank des Kapilareffektes Feuchtigkeit ab

Was habt ihr für Erfahrungen mit Zellulose gemacht?
Gibt es Bedenken?
AlternativeHanf?
Wie würde ein bauphysikalisch richtiger Wandaufbau unter Einsatz einer Zellulosedämmung Aussehen.

Gibt es jemand hier in der Nähe von Heide/Schleswig-Holstein, der bereit wäre Tips etc. am lebenden Objekt zu geben?

Viele Grüße

Alex



Moin



Hallo Alex,

ich würde dir als alternative eine Holzweichfaserdämmung empfehlen. Diese wird in eine Lehmputzschicht eingdrückt, und dann kann sie direkt mit max. 2cm Lehmputz versehen werde. Es müssen allerdigs Trocknungszeiten eingehalten werden und es muss ein Gewebe eingezogen werden. Aber dass weiß dann der Lehmbauer vor Ort. Wenn du eine Wandheizung in betracht ziest, währe die auch kein Problem. Ich denke das dieser Aufbau in deinem Fall sinnvoller ist, als ein Aufbau mit einem Dämmstoff für den man eine Unterkonstruktion bauen muss eine Dampfbremse benötigt usw. Die genaue dämmstoffdicke, sollte in jedem von einem Bauphysiker ermittelt werden. Aber bitte von einem der sich auskennt. Dafür benötigt er den genauen Wandaufbau. Auch der alte Innenputz sollte meiner Meinung noch runter. Hier weiß keiner genau was darinn ist und ob er diffusionsoffen ist oder nicht.

MfG aus Karlsruhe
HG



moin, moin



würde auf die Dämmerei ganz verzichten
lieber eine sinnvolle Heizung einbauen:
Stichwort: Strahlungsheizung

Innendämmung macht die Wand kalt - und das ist nicht zu empfehlen!

Im EG Luftkalkputz an die Wände
im OG könnten Sie Lehm nehmen

FK



Das eine



sinnvoll ausgeführte Innendämmung die Wand kalt macht ist neu. Das Gegenteil ist der Fall, die Oberflächentemperatur wird erhöht, vorrausgesetzt der Dämmstoff hat ein hohes Trocknungspotential. Die trifft i.d.R. auf die Naturdämmstoffe zu.

Ich kann Dir Alex empfehlen erst mal zu entscheiden in welchem Maße Eingenleistung integriert werden soll. Mit der Info kann die Dämmmaßnahme einfacher festgelegt werden. Bei der Zellulose ist die Eigenleistung nur in Maßen möglich.

Grüße Gerd



Wärmedämmung eines Bauernhauses mit Zellulose



Hallo,

vielen Dank erst einmal für die Antworten.
Also eine Dämmung muß schon sein, denn sonst könnte ich im Winter auch gleich die Fenster auflassen, oder?
Soweit ich weiß, sind die Wände mit Lehm gemauert, der allerdings keinerlei bindende Wirkung mehr hat, d.h. ich kann die Fugen ohne Probleme auskratzen. Auf Wandheizung wollte ich verzichten und stattdessen eine Fußbodenheizung installieren, also auch eine Strahlenheizung.
Da das ganze Haus in den nächsten Jahren saniert werden soll, möchte ich die Baustoffe einigermaßen aufeinander abstimmem und eigentlich Schritt für Schritt ein ganzheitliches Sanierungskonzept aufstellen. Der Anteil an Eigenleistung soll dabei schon recht hoch sein, da die Arbeit am eignen Heim eine andere Motivation bringt und dann auch Spaß macht.

Grundsätzlich finde ich den Gedanken mit Lehm gut und denke, dass passt auch besser zu einem solchen Haus. wie sieht denn da der konkrete Wandaufbau bzw. welche Dammschichtdicke bringt welchen k- oder u-Wert? Gibt’s da nicht auch Leichtlehmbauplatten oder so?
Die in meiner Frage angedachte Idee mit Isofloc, oder wie das Zeug heißt, könnte doch aber auch mit einer Lehmschale versehen werden. Da hätte ich dann eine gute Dämmung durch die Zellulose und eine temperaturträge Wand, welche als Wärme- bzw. Kältespeicher dient???
Eigentlich verstehe ich das ganze Prinzip der Zellulose noch nicht:
Ist ja organisches Material, müsste daher eher anfangen feucht zu werden und zu gammeln, bringen diese Salze wirklich soviel?
Warum kann man bei Einsatz von Zellulose auf eine Dampfsperre verzichten? Kapillareffekt?
Kennt ihr jemand der in Norddeutschland Erfahrungen mit Lehmbau hat?
Fragen über Fragen

Vielen Dank schon mal im Voraus für eure Geduld



Innendämmung



Hallo,
ich halte eine Innenschale mit einer Dämmwolle für sehr riskant, egal ob Mineralwolle oder Isolfoc. Bei beiden Materialien wird es Kondensat im Bereich zwischen Dämmung und der vorhandenen Außenwand geben und die Konstruktion wird sich im ungünstigen Fall vollsaugen. Daß die Zellulose die Feuchte kapillar wegtransportiert, halte ich für ein Gerücht. Dann schon eher eine sparsame Innenschale, die mit Mörtel an die Außenwand geklebt wird. Z.B. wie bereits beschrieben Holzweichfaser mit Lehmmörtel oder mineralische Platten mit Kalk- oder Lehmmörtel. Hier kann ein Kapillartransport stattfinden. Wenn Sie sich sonnen möchten, halten Sie dann die Breitseite hin, oder nur die Fußsohlen? Viele Grüße, Johannes Prickarz



die Wahrheit, Herr Meurer,



... erschliesst sich den Sehenden ...
Ich sprach von der Wand und nicht von der Innenwandoberflächentemperatur!
Lesen ist oft hilfreich!
Auch wenn Sie auf das Fachwerk eine diffoffene und kapillaraktive Blablaplatte draufmachen trennen Sie die AUSSENWAND vom Innenraum, der im Winter warm ist!
Also geht "Wärme" nicht ins Fachwerk ....
Wir lernten aber doch, dass es das Holzzerstörende Ungeziefer und Gespinst gerade in kalten Wänden aktiv wird ... oder wie war das mit den 20°C .... ?

Ich empfehle immer das Gesamptpaket zu betrachten und nicht nur die EINE Seite!!!!

Aber was ich mach ist ja irrelevant!
Machens Sie es so - ich machs so!

Kalte Wand - feuchte Wand

gerade wieder eine Hütte zu sanieren mit ehemaliger Innendämmung .....

Die wurde halt auch von Handwerkern vergewaltigt, die als Leitspruch auf dem Firmenlogo folgenden Satz stehen haben:
"Wir brauchen ja auch in 5 Jahren wieder was zu tun!

Wohl bekomms!

... und zitieren Sie bitte jetzt nicht den Satz:
... "so oder so machen wir das schon seit Jahren und es ist alles in Ordnung ..."

Zeigen Sie mir "Eine" antike Innenwanddämmung!

Danke!

FK



Tja, wir leben halt auch nicht mehr wie in der Antike.



Aus diesem Grund sind hier alle Vergleiche erst mal sehr problematisch. Andere Lebensweisen verlangen andere Lösungen am Bau.
Alle Dämmstoffe und Wandaufbauten über einen Kamm scheren ist mit Sicherheit nicht in Ordnung.
Ich halte das dämmen der Wände für wichtig, tendiere aber auch zu den Holzweichfaserplatten mit Lehmputz. Die Dicke und die Diffusion sollte rechnerisch ermittelt werden.
Eine Fußbodenheizung ist keine Strahlungsheizung sondern führt zu starker Luftbewegung. Hier gibt es schon einige Diskussionen zur Fußbodenheizung. Einfach mal ein bischen suchen.



Antwort und Antwort



"Andere Lebensweisen verlangen andere Lösungen am Bau."

Das denke ich nicht!
... denn eigentlich ALLE modernen Bauweisen und Baustoffe, so zeigt sich bringen mehr Schäden als Nutzen - wohlgemerkt nur für den Bauherrn!

Die, welche das Zeug verkaufen und überzeugend an den Mann bringen leben fürstlich davon!

Legen Sie Fakten auf den Tisch:
Zeigen Sie auf welche modernen Baustoffe oder Bauweisen mängelfrei und nachhaltig sind?

Ich bin gespannt!
Allerdings will ich Ihren, und Ihren und auch nicht Ihren Glauben in Frage stellen! Rechnen Sie, handeln Sie DIN, Norm und sonstwas gerecht ....
Bitte!
Ich habe damit keine Probleme!
... eher dann die Bauherrn ....
es gibt derer einige, die modernistisch gebrannt sind - und ich bat diese, hier im Forum Ihre Erfahrungen zu posten --- einhellig: Nijet! ... die anderen werden auch drauf kommen ... !

Na ja - jeder, wie er will!

'nen schönen Abend noch und ne schöne Zeit mit dem Bauen!

ich geh dann mal wieder ...

FK



Wärmedämmung eines Bauernhauses mit Zellulose



Guten Abend,

Ziel aller Sanierungsaktionen ist es doch, nach Aufnahme des Ist-Zustand diesen unter Beschließen von Kompromissen entsprechend dem Ziel zu optimieren.
Ich denke, Wärmedämmung und Erhalt des ursprünglichen sowie Nachhaltigkeit der Maßnahmen sind doch, ohne einer Wertung dieser bas. auf der Reihenfolge zu geben, unser aller Ziele.
Wenn wir einen Pfusch haben wollen würden wir ihn sicher schnell und günstig bekommen, was für den ersten Augblick ein gutes Geschäft sein kann, wobei aber die Freude am gesparten nicht lange wären wird.
Verschiedene Leute-verschiedene Ideen und Ansätze.
Ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass man bei Isofloc auf eine Dampfsperrre verzichten kann, wollte aber mal hören wer was für Erfahrungen mit dem Zeug gemacht hat.
Vielleicht ist das ganze auch nicht ganz gesundheitsunbedenklich, wenn ich an die Druckerschwärze denke.
Dann wohl doch Natur, also Lehm:
Wenn ich direkt an die mit Lehm aufgemauerte Wand wieder Lehm aufbringe und darin dann die Holzweichfaserplatte bette habe ich doch trotzdem wieder unterschiedliche Materialien drin, damit auch wieder unbekannte Temp. Gefälle in den Übergangsbereichen-Tauwassserausfall?
Wäre es daher nicht besser nur eine weitere Wand aus Lehmsteinen direkt und in Verbindung mit der alten davorzusetzen?
Was sagt dann aber der Dämmwert?
Was ist von einer Schüttung aus Blähton zu halten? In diesem Fall würde ich wieder eine Lehmschale davor setzen und den Zwischenraum mit Blähton ausfüllen.

Viele Grüße
Alex



ihnen zu libe ...



noch einen Satz:

Fachwerk mit Lehmsteinen aussen Luftkalkputz und innen Luftkalk- oder Lehmputz (alles dick und schwer) evtl auch Feldbrandsteine als Gefachausfüllung dann mit Luftkalkmörtel die Holzteile mit Waid aus Neudietendorf behandeln und dann Wandheizung oder Temperierung

Wie Sie schon schreiben: homogener Aufbau!!!

less is more!

ima owari!

FK



Hätte ich wohl



nochmal schreiben sollen:
Es ist kein Fachwerk, sondern ein 24er Massivmauerwerk.



Ihnen zu Liebe...



noch einen Satz. Das liest sich ja gerade so, als ob der große Oberbwana sich gnädigerweise von seinem Thron herabläßt, um seinen unwissenden und sowieso ahnungslosen Untertanen etwas kund zu tun ! Find ich schon sehr herablassend !
Mir machts auf jeden Fall keinen Spaß mehr die Beiträge von F.K.,auch wenn richtiges drin vorkommt, zu lesen!
Owari ? Könnte Ende heißen.



Hallo Alex,



tut mir leid das anscheinend einige Mitglieder vergessen haben, wofür diese Seiten eigentlich gedacht sind. Auf jeden fall nicht dafür, dass sich angebliche Fachleute aufgrund einer Frage gegenseitig die Köpfe einschlagen.
Das Fechigkeit zwischen der Dämmung und der Außenwand entsthet ist klar und wenn das ganze nach Glaser (bauphysikalisches Berechnungsverfahren für die Taupunktberechnug)berechnet wird, müßet jeder Bauphysiker hergehen und sagen das der Aufbau nicht DIN-gerecht ist. Aber das sollte eigentlich bekannt sein. Und es bedarf keiner sinnlosen Diskusion darüber. Es kommt halt darauf an mit welchen Materialien gearbeitet wir. Können diese Materialien mit der anfallenden Feuchtikeit umgehen. Und glauben sie das Firmen die Holzweichfaserplatten als Innendämmung mit Lehmputz verkaufen das nicht vorher ausgibig getestet haben.
Natürlich bedarf es einer Berchung im Einzelfall. Und es kann Aufbauten geben bei denen eine Innendämung nicht funktioniet. Meinetwegen weil die Diffusion nicht gewärleister ist oder nicht hergestellt werden kann.
Das sind aber die ausnahmen. Suchen sie sich einen Bauphysiker der Erahrung auf diesem Gebiet hat, lasssen sie sich Ihern Wandaufbau berechnen und lassen diesen von eine Lehmbauer ausführen. Ich kann Ihnen die Firma Inthermo empfehlen, der Hauseigene Bauphysiker ist sehr gut.

MfG
HG



Ja, der angeschlagene Ton in diesem Forum,



insbesondere von zwei Herren, welche mit der Materie scheinbar vertraut sind, ist echt hart an der Grenze zur Unverschämtheit. Ob diese Herren auch den selben Ton bei einem Kundengespräch vor Ort ans Tageslicht bringen?
Oder halt so „business as usal“ hier gibts ja eh kein Geld und die meisten „Blödies“ wollen einfach nur eine kurzes ja/nein hören.
Meine bisherigen Fragen sehe ich noch nicht beantwortet, aber dafür so ein Ton, danke!
Dennoch habe ich noch weitere Fragen:
Ich habe mal gelesen, dass die Dampfdurchlässigkeit einer Außenwand von innen nach außen abnehmen soll. Macht ja eigentlich auch Sinn soweit.
Ist aber Lehm nicht ein sehr diff.offenes Material und lässt daher zu, das Feuchtigkeit direkt bis in das Mauerwerk kommt? Sind dann noch die Fugen von außen mit Zementputz versiegelt kommt es doch zu einem Feuchtestau innerhalb der Mauer,oder?

Viele Grüße aus dem sonnigen Norden



Genau das ist das Problem!



Die Dampfdurchlässigkeit soll von innen nach außen abnehmen. Bei einer Innendämmung tut sie das jedoch nicht. Also kommt es an der Oberfläche der Ziegelsteinwand zu Kondensatausfall. Kann die anfallende Menge an Feuchtigkeit von den vorhandenen Materialien wieder ohne Probleme abgegeben werden ist diese Konstruktion dennoch DIN-gerecht und funktionstüchtig.
Neue Rechenverfahren mit Hilfe von Simulationsprogrammen nutzen hierbei zusätzlich die günstigen Eigenschaften natürlicher Baustoffe.



Da



ich die Woche in Leipzig auf der Denkmal-Messe war kann ich leider erst jetzt antworten.

Die Realität ist Herr Kurz, das mich Ihre Metaphern und der Quatsch den Sie scheiben nicht interessiert, und ich Ihren Äußerungen oft nicht folgen kann. Glücklicherweise muss ich das auch nicht. Im Gegensatz zu Ihnen konzentriere ich mich auf die Frage. Ich kann und möchte Sie nicht "bekehren".
Bitte lassen Sie mich auch mit Ihrene Weisheiten in Ruhe.

Im Gegenzug zu Ihnen versuche ich auf die Frage einzugehen und eine "verständliche" Antwort zu schreiben.



Verständlicher Bericht zu Isofloc-Innendämmung



Habe selbst gute Erfahrung mit 6 cm Gutexplatten-Innendämmung (mit Nut- und Feder) gemacht. Es entsteht kein Kondensat, weil es gar keine Luftschicht gibt und geben darf. Daher wird die Platte direkt bündig auf einen Ausgleichs- Lehmputz aufgedübelt. Feuchtigkeit reichert sich über den Winter geringfügig in Dämmung und Aussenwand an, wird im Sommer aber wegen der fehlenden Dampfbremse (wichtig!) wieder komplett nach innen und aussen abgegeben. Die Innenwand muss dabei mit Lehm verputzt und Dampfoffen gestrichen werden, also nicht mit normalen Binderfarben. Dies funktioniert sogar bei Fachwerkhäusern, also erst recht bei Massivaußenwänden. Aussen würde ich eine Fuge auf Trasskalkbasis empfehlen, die sehr flexibel ist, aber auch nicht so abdichtet, wie eine Beton-Fuge. Die arbeiten kann man mit etwas geschick alle selbst vornehmen.

Habe in letzter Zeit auch gute Erfahrungen mit Isofloc-Innendämmung im Aufblasverfahren mitgeteilt bekommen, welches allerdings von einer Fachfirma aufgetragen werden muss. Dazu hier eine guter Bericht (zwar vom Hersteller, scheint aber der Realität zu entsprechen):
http://www.isofloc.de/content/download/Fachwerk-Innendaemmung.pdf

Hoffe, etwas Ruhe in die hitzige Diskussion gebracht zu haben.



@Ralf



Holzfaserplatteninnendämmung halte ich persönlich mit für beste Variante, nicht unbedingt die billigste, auch im Hinblick auf sommerlichen Hitzeschutz.
Nur zur Ergänzung: Kondensat entsteht grundsätzlich auch ohne Luftschicht, wie dann richtig geschrieben wird es von Mauerwerk und Platte aufgesogen. Außer der Möglichkeit des Lehmputzes gibt es auch mineralische Armierungsysteme. Diese wirken übrigens mit Absicht als leichte Dampfbremse (nicht sperre), da vermieden werden soll, das die Dampfdiffusion ungehemmt stattfindet, sehr gut zu beobachten mit Softwaresimulation. Es soll ja immer dafür gesorgt werden das aufgenommene und abgegebene Feuchtigkeit sich im Gleichgewicht befindet.