Wärmedämmung Fussboden über ungedämmten Keller




Hallo Leute,

ich bin gerade dabei eine 3 Zimmer Wohnung zu renovieren. Teil dieser Renovierung ist es die Fussböden samt Dämmung auszutauschen.

Unter der Wohnung liegen Kellerräume, die für die Gemeinschaftsnutzung freigegeben sind. Jedoch sind die Decken nicht gedämmt (weder Feuchtigkeits- noch Wärmesperre).
Nun fragen ich mich wie ich es am geschicktesten Anstelle die Fussböden der Wohnräume zu dämmen.

Ich habe mir jetzt folgenden Ansatz überlegt:

-> Beton, dann:

- Dampfsperre (via Folie)

- Dämmstoff
-> Filz?
-> Styrodur?
-> Glasfaser?
-> Fermacell-Platten?

- Schrittschall-Isolierung

- Parkett/Laminat

A) Wo kommt die Dampfsperre hin? Vor oder hinter den Dämmstoff?

B) Welcher Dämmstoff?

C) Das Ganze mit Fussboden darf maximal (!) 30 mm Dick sein, da sonst
Probleme mit den Türöffnungen auftreten. Styrodur und Farmacell-
Platten hab ich bis jetzt immer nur in 20mm Stärke gesehen. Der
Fussboden sowie die Schaltrittisolierung sind zusammen jedoch schon
11mm stark gibt es also auch dünnere Platten?

C.1)Wie sieht es mit der Belastbarkeit aus? Ich habe gelesen, dass
diese nicht unter 2t/qm fallen soll (halte dies aber für ziemlich
viel)

Puh das war jetzt ganz schön viel auf einmal jedoch sind das so die Fragen die sich mir noch auftun...

Ich hoffe hier kennt sich einer damit aus und kann mir helfen!

Mit freundlichen Grüßen

Hoffma0901



Entschuldigung...



... für die doofe Gegenfrage: Ist das ernstgemeint? Bei 30mm?

Lege Dir 'nen dicken Teppich, oder auf "Trittschallfolie" (die auch (ein bisschen) wärmedämmt) einen Fertig-Klick-Boden mit max. 20mm, sei es Laminat, Kork, Fertigparkett...

Mehr geht so ohne weiteres nicht...

Wenn es eine Eigentumswohnung ist, dann mach es richtig...

MfG,
sh



Dämmung



Die Dämmung gehört an die Deckenunterseite. Ich empfehle dafür Topdec- Deckenlamellen. Das ist nicht Ihre Sache sondern die des Hauseigentümers (Nachrüstpflicht gemäß ENEV).
Trittschallschutz ist bei einer Kellerdecke nicht notwendig.

Viele Grüße



@ Georg Böttcher



30mm... mehr geht nicht, oder Türen sägen...

MfG,
sh



Dämmung



@Sebastian H.
Die Dämmung gehört auf die kalte Seite , also unter die Kellerdecke.
Die 30 mm reichen gerade für einen "normalen" Fußbodenaufbau.
Eine Dampfbremse--sperre und eine Trittschalldämmung sind nicht erforderlich.

viele Grüsse



Das ist mir schon klar...



... aber entweder ist er Mieter, dann ist wohl eh' in Eigeninitiative nix...
oder er ist als Eigentümer nicht nur für seinen Teil des Kellers verantwortlich... Du kannst doch nicht einfach einen Teil des Kellers mit wie auch immer gearteter Dämmung unterpappen, nur weil die Wohnung drüber Deine ist?!
--> Eigentümergemeinschaft

MfG,
sh



enev und kellergeschoss-decken



hallo,

wenn ich mich nicht irre, gibt es keine nachrüstpflicht laut EnEv für kellerdecken.
s.a.
http://www.enev-online.org/enev_2009_energieausweis/enev_2009_bestand_pflichten_irrtuemer_1_kellerdecken_daemmen.htm

oder soll es in die neue rein?

drin oder draussen - mich würde eine möglichst flache Dämmung interessieren, in unserem Keller kann man eh schon kaum aufrecht stehen.

gibt es auch kompromiss-lösungen für die warme seite?

vg helga dach



Deckendämmung



Entweder im Keller mal bücken oder Türen absägen.
Falls Sie das unbedingt lesen wollen.
Ja, es gibt außerdordentlich leistungsfähige und sehr dünne Dämmung, die Frage ist ob der Kunde bereit ist den Preis dafür (Planung, individuelle Fertigung, Einbau) zu zahlen. 100,- € pro m² sind da gar nichts.



oder...



...im Kellerboden buddeln ;)

naja, im ernst: es gäbe da diese luxus-platten bei den topdecs (vacupad), aber das wär für uns indiskutabel. dann lieber bücken.

wichige info nehme ich mit: keine Dampfbremse nötig. das wußte ich nicht. danke!

vg helga dach