Dämmung ohne Unterspannfolie

20.02.2005



Hallo liebe Fachleute und Handwerker,

ich habe ein Haus Baujahr 1905 erworben.
Das Haus wurde zu DDR zeiten 1989 neu mit Betondachziegel eingedeckt und mit Mörtel( verfugt).Das Dach ist dicht und hat keineerlei Beschädigungen.Ich möchte das Dachgeschoß Ausbauen und als Wohnraum nutzen.Ich möchte das Dach aus Kostengründen nicht Abdecken.Wie kann ich eine Optimale Wärmedämmung erreichen,könnt ihr mir helfen mit Infos und Wissen Danke
Satteldach 500qm Dachfläche, Sparren 16 auf 12
es sollen 8 große Veluxfenster eingebaut werden

Wie und was kann ich machen

schon jetzt vielen Dank für eure Infos
Micha aus Brandenburg



Ökologische Baustoffe



Hallo Micha aus Brandenburg,
eine einfache und zweckmäßige Variante zur Dämmung wäre z.B.
Stopfhanf einbringen( als Eigenleistung ) oder Hanfeinblasdämmung in den vorher geschaffenen Hohlraum.Wichtig ist eine Luftstrombremse einzubauen.
Der Hanf wird im Moment auch staatlich bezuschsst.
Wir unterbreiten Ihnen gern ein Angebot zu m Bezug dieser Produkte.

MfG Andreas Breuer
Ökologische Baustoffe



Optimale Dämmung?!



Hallo M, Hallo J!
Sie haben schon den richtigen Ansatz, mit der bestehenden Substanz das mit sinnvollen Mitteln erreichbare zu machen!

Ich habe einen Vorschlag!
Allerdings weicht der etwas von der gängigen Lehrmeinung ab!
Deshalb will ich erläutern, wie ich dazu komme.

Ich selbst bin nicht mehr gewillt leichte Baustoffe einzubauen.
Alle leichten Baustoffe die zu Dämmzwecken eingebaut werden, müssen vor Feuchtigkeit geschütz werden. Diese Feuchtigkeit kommt in Ihrem Fall auch von Außen (der regnerische Herbststurm, und vor allem Flugschnee).
Dies kommt hin und wieder vor. In jedem Fall tritt darüber hinaus ein Kondensationsproblem auf.
Wollen Sie leichte Baustoffe zu Dämmzwecken einbauen, müssen (Ich kann es leider nicht unterstreichen), ich wiederhole: müssen Sie Vorsorge gegen die Kondensation treffen.
Im Idealfall haben Sie dann eine Plastik- oder Papiertüte in der Sie leben.
Nicht gerade angenehm diese Vorstellung, ist jedoch in der Realität wirklich so!
Lesen Sie mal in diesem Forum unter Fenster und Türen: "Nasse Fenster im Winter" nach!

Das ist dann der Idealfall und so Vorschrift!

Die Feuchtigkeit kann dann nur durch die Fenster und Türen,
mit Glück durch die Wände, und nur ganz eingeschränkt durch die Dampfbremse entweichen. Das funktioniert in aller Regel
jedoch so langsam, daß die Scheiben unten beschlagen und mit
viel Pech auch Schimmel entsteht.

(Mit Strahlungsheizungen kann man vorbeugen, es bleibt jedoch die hohe Luftfeuchtigkeit. Sie ist auch nicht wirklich angenehm.
Bitte mal "Falsch geheizt ist halb gestorben" von A. Eisenschink lesen.)

Im Idealfall!
In der Realität kann niemand eine richtig dichte Dampfbremse
herstellen!
Selbst wenn es jemand könnte! Wie lange hält der flexible Kleber? 5 Jahre 10 Jahre....?
Und was passiert in den nächsten Jahren?
Es wird sich mit Sicherheit jemand finden, der einen Nagel oder eine Schraube in die Decke haut oder schraubt! Oder der
Wind sorgt dafür, daß der Dachstuhl arbeitet und die Dichttigkeit ist nicht mehr gewährleistet.
Was dann passiert? Je weniger kleine Löcher in der Dampfbremshülle sind, desto größer ist der Dampfdruck an diesen Stellen! Luft entweicht, sie kühlt sich ab, verliert das aufgenommene Wasser! Immer(!) an kritischen Stellen.
Oft an konstruktionellen Stellen(Zangen, Pfetten oder am Velux)!
Für den Zeitraum der Gewährleistung ist das kein Problem!
Später läßt sich jemand die Sanierung der Sanierung teuer bezahlen!
Empfehlung: "Einfach richtig Bauen" A. Ringelstetter
Wenn nicht mehr im Buchhandel dann in gut sortierten Bibliotheken!

Lösungsvorschlag:
1. Weichfaserplatten für Wasserabdichtung zwischen die Sparren bringen (Wie: kann man zB. bei den Handbüchern von Isofloc nachlesen)
2. unter die Sparren von innen noch eine Lage Weichfaserplatten zwecks Winddichtheit montieren
3. jeweils einmal wagerecht und senkrecht Schalholz flächendeckend montieren
4. nach Belieben die letzte Lage als Abschluß zum Wohnraum montieren. Meine Empfehlung ist eine nicht abdichtende Lage.
Also kein Gipskarton! Besser sind Sauerkrautplatten(Heraklith oä.) und dann nach Belieben putzen (Lehm oder magerer Kalkzement), oder mit Profilholz oder Rauhspund als Oberfläche.
Das ist Geschmackssache.
Sie haben dann insgesamt über 10 cm Holz oder Weichfaserplatten mit einer stehenden Luftschicht dazwischen.
Sie brauchen sich keine Gedanken über feuchte Dämmung oder daraus resultierende Bauschäden machen, können den gesamten Aufbau selbst vornehmen, und haben es schön warm.

Wenn es jemand nicht glauben will, wir haben ein Musterferienhaus, das ist auf diese Weise ausgebaut worden.

Bild: Dachausbau in Musterferienhaus (ganzjahrig beheizt und
genutzt
www.ferienhaus-mueritzkreis.de



Ingo, der Vorschlag gefällt mir



Hallo Ingo,
dein Vorschlag gefällt mir! Habe folgende Fragen:
(1) auf die Weichfaserplatte zwischen den Sparren kann ich verzichten, wenn ich eine Unterspannbahn bereits zwischen Sparren und Dachziegeln habe? Richtig?
(2) Sag mir mal, was hast du als Weichfaserplatte verwendet?
(3) Was meinst du mit Schalholz?

Gruß Steffen&Sybille



Dachdämmung ohne Plastiktüteneffekt



Hallo Ingo,
ich schließe mich meinen Vorrednern an. Auch mir gefällt dein Lösungsvorschlag, verstehe aber ebenfalls die Konstruktion mit dem Schalholz nicht. Kannst du das bitte erläutern?
MfG
Johannes



Tschuldigung! Frühjahr, da fällt allen ein, daß sie demnächst Bauen wollen.



Alllsooooo:

Zur ersten Frage:
Gegen Regenwasser genügt die Unterspannbahn.
Allerdings ist es besser eine zweite Weichfaserplatte einzubauen, die stellt zweite winddichte Ebene dar und schafft
eine stehende Luftschicht.
Ich habe aber auch schon mal so einen Dachausbau gemacht.
Zu ständigen Wohnzwecken würde ich jedoch wirklich eine Luftschicht einbauen.

Zu Zweitens:
Welche Weichfaserplatte Sie verwenden wollen, ist egal.
Achten Sie darauf, daß die äußere bitumiert ist. Nur die sind wirklich wasserdicht.
Auf der Innenseite können Sie auch die gewachsten teilweise etwas dünneren nehmen.
Reden Sie einfach mal mit dem Baustoffhändler Ihres Vertrauens. Sollten sie deutlich mehr als 5 € netto/qm kosten müssen Sie sich noch mal mit mir in Verbindung setzen.

Dann Drittens:
Das mit dem Schalholz ist ganz einfach.
Schalholz ist das billigste Bauholz. Es wird im allgemeinen zum Bau von Schalungen verwendet. Sie können es beim benachbarten Sägewerk oder im Holzhandel oder auch beim Baustoffhändler kaufen.
Sie sollten darauf achten, daß es nicht zu naß und blau ist.
Dann trocknet es zu sehr nach dem Einbau. Sie können das Schalholz gehobelt oder auch sägerauh nehmen. Es geht nur um die reflektierenden Eigenschaften des Holzes und seine Masse. Dieses Schalholz habe ich dann jeweils einmal senkrecht und dann wagerecht auf die innere Weichfaserplatte
gebaut.

Viertens:
Die letzte Lage habe ich dann einfach preiswerten Rauhspund genagelt.
Das ist sicher nicht jedermanns Sache.
Eine sehr gute und solide Konstruktion ist sicherlich das Aufbringen einer Sauerkrautplatte und das spätere Überputzen
mit Lehm oder einem mageren Kalkzementputz.
Allerdings sollten immer Putzarmierungen mit eingeputzt werden, da der Putz sonst reißt.
Sicher gehen auch Lehmbauplatten und wer es nicht lassen kann, kann auch Gipskarton oder Fermacell einbauen.


Das Bild ist entstanden als wir nachträglich einen Schornstein einbauten. Man sieht sehr gut die Weichfaserplatte auf dem Sparren, und die verschiedenen Schichten der Konstruktion.

Wer nicht glauben kann daß diese Konstruktion sehr angenehm und vor allem warm ist, kann gern mal in unserem Musterferienhaus absteigen. (auch wenn dieser Hinweis den Florian wieder auf die Palme bringt)

Selbstverständlich mache ich dann nochmal darauf aufmerksam, daß für eine solche Konstruktion eine Strahlungswärmeheizung die perfekte Ergänzung ist.
An dieser Stelle spielt dann die Heizleiste richtig Ihre Stärken aus. Einfache Montage auf der letzten Oberfläche.
Kein Einputzen, keine Gefahr der späten Zersörung durch Unachtsamkeit. Bei radia-therm kommt dann noch die Kostenersparnis hinzu!
Es wurde schon viel auch an diesem Ort darüber geschrieben.
Ich möchte nochmals die Bücher der Herren Eisenschink und Ringlstetter empfehlen (vor allem dem Florian)!
Gibt es gleich hier rechts bei Amazoon!

Mit den besten Grüßen von der Ostsee!!!!



Ingos Dämmvorschlag



Vielen Dank Ingo für die ausführliche Anleitung. Leuchtet mir alles ein. Nur da werde ich wohl erst einmal den Statiker konsultieren müssen. Da kommen ja doch einige Kilo auf die Sparren.Ich schätze mit Weichfaserplatte, 2 x Schalung, Rauspund so ca. 40 bis 50 Kg?

Gruß vom Rande der Cebit Stadt Hannover

Steffen & Sybille



Wohl nicht so viel!



Wir haben in unserem eigenen Haus einen ähnlichen Aufbau, allerdings dazwischen mit 14 cm Lehmmörtel.
Da ist der Statiker dann auf 100 kg/qm gekommen.
Dafür haben wir dann einen extra Dachstuhl gebaut, der ist allerdings auch gar nicht so stark dimensioniert wie man vermutzen könnte.
In dem Ferienhaus ist der alte Dachstuhl dringeblieben, allerdings haben wir dort eine Konstruktion mit Mittelpfette.

Allerdings sollte man auch nicht unterschätzen was doppelt Gipskarton wiegt.

Aber fragen würde ich einen Statiker sowieso, obwohl die ja meist etwas sehr ängstlich sind.

Mit den besten Grüßen von der Ostsee

Der Ingo



Das mit den bituminierten/wasserabweisenden Weichfaserplatten sehr ich sehr kritisch.



Sie dichten nicht nur nach außen, sondern leider, leider auch nach innen. Bei hoher Raumluftfeuchte oder sonstiger Feuchteaufnahme von außen (ein Holzgestänge lebt und ist nie dauerhaft wasser- und luftdicht zu kriegen) kann das eine Staufläche bieten - mit diversen Folgen.

Bei mir geht es besser ohne Weichfaser. Sie macht im Massivbau nur wenig Sinn. Und Unterspann- und sonstige folien gar keinen.



dämmen mit holz



hallo.
wir haben ein haus gekauft welches bj.1951 ist.
es ist mit 30cm starken bimssteinen gemauert und steht auf einem bruchsteinkeller(50cm dicke wände).
die Bausubstanz ist meiner meinung nach völlig in ordnung was Feuchte usw angeht aber im winter sind die schlafräume unterm dach schon recht kalt.
das dach ist nicht isoliert und aufbau wie folgt.
betondachsteine,lattung,konterlattung,14cm sparren,2cm starke verputzte heraklitplatte.
wir würden das dach gerne dämmen aber nach möglichkeit von innen weil ja alles schon ausgebaut ist und die dachsteine auch noch ok sind.
welche möglichkeit gibt es das dach zu dämmen?
mfg:familie kemen



Je nachdem was Sie erreichen wollen!



Hallo Familie Kemen!

Dass Ihnen hier niemand antwortet, liegt vermutlich an der falschen Stelle, an der Sie Ihre Frage platziert haben!

Ich will nur kurz meine, zugegebener Maßen nicht mehrheitskonforme Meinung zu Ihrem Bau kundtun!
Dabei stellen sich mir mehrere Fragen:

1. Was wollen Sie erreichen? Wollen Sie es warm haben, wollen Sie Heizkosten sparen, oder die Umwelt schonen?
2. Worauf legen Sie wert, wenn es um das sparen geht, auf Energieeinsparung, erkauft mit Geld, viel Geld, späteren Bauschäden und einem schlechteren Raumklima? Oder möchten Sie einfach nur möglichst einen hohen Nutzen (ein angenehm warmes Schlafzimmer) mit möglichst wenig Geld?

Ich plädiere dafür, ein Haus, Ihr Haus als Unterschlupf, Schutzraum gegen das Wetter, die Kälte, die Wärme, den Regen zu sehen. Und: als Ort an dem man sich angenehm und geborgen fühlt.
Deshalb kommt für mich keine Dämmung mit leichten Baustoffen mehr in Frage. Wie ich schon weiter oben ausführlich beschrieb, macht Dämmung mit leichten Baustoffen zwingend Luftdichtheit erforderlich, mit allen Nebenwirkungen, feuchte Luft, Bauchschäden, Schimmel…, ist alles in den Bauforen und neuerdings exzessiv im Fernsehen dokumentiert.

Hinzu kommt noch, dass alle Bemühungen zu dämmen, und dabei sowohl die innere als auch die äußere Hülle unberührt zu lassen, auch nach dem „Stand der Technik“ nicht fachgerecht ausgeführt werden können.

Also müssen sie entweder innen oder außen etwas aufreißen. Beides ist nicht nebenbei zu machen, beides bringt Kosten in nicht geringer Höhe mit sich.

Mein Lösungsvorschlag:

Rechnen sie mal nach was Ihre Maßnahmen kosten würden!

Dann sorgen Sie dafür, dass die Wände des Dachausbaus warm sind, installieren Sie eine Strahlungsheizung.
In dem Moment, in dem die äußere Hüllfläche warm ist, werden Sie nicht mehr frieren.

Am einfachsten ist meiner Meinung nach die Installation von Heizleisten. Dabei gibt es auch die Möglichkeit vorhandene Installationen zu nutzen. Heizleisten werden an der Wandoberfläche installiert, es ist kein Eingriff in den Wandaufbau, oder ein neues Verputzen notwendig.

Ob ein Mehrverbrauch an Energie entsteht, muss man erst einmal sehen, denn bisher geht die Wärme auch durch das Dach, sicher werden Sie jedoch mehr Energie verbrauchen, wenn Sie es in Zukunft im Schlafzimmer etwas wärmer haben.

Allerdings muss man diesen Mehrverbrauch den Mehrkosten für (meiner Meinung nach) unnötige Dämmmaßnahmen gegenüberstellen. Bitte vergessen Sie auch nicht die Zinsen (entgangene für nicht angelegtes Geld, bzw. gesparte für nicht benötigte Kredite) hinzuzurechnen. Betriebswirtschaftlich betrachtet, ist es selten, dass zu Sparzwecken mehr ausgegebenes Geld auch seinen Zweck, Geld zu sparen auch erfüllt. Ideologisch mag es Nutzen bringen, vielleicht beruhigt es auch das Gewissen, sich an der Rettung der Welt beteiligt zu haben. Aber ob es wirklich Geld spart??????



Herzlichen Dank



erst einmal herzlichen Dank für die Antwort.
Also zunächst einmal wollte ich nur klarstellen, dass auch ich nicht sonderlich viel von den leichten dämmstoffen halte. natürlich möchte ich mein zuhause warm und gemütlich haben und natürlich möchte ich dabei meine heizkosten nicht zum fenster bzw durch das dach "hinausblasen".

eine Aufdachdämmung kommt für uns wegen der hohen kosten und weil wir den charackter des hauses nicht verändern wollen nicht in frage. Wir merken jedoch schon, dass die vorhandenen dachschrägen im winter sehr auskühlen und diese kälte auch in den raum abstrahlen. da ich hier gelesen habe, dass man die schrägen auch von innen mit holz dämmen kann wollte ich genau wissen wie man hierbei vorgehen sollte (Fachmann/Eigenbau?). allerdings hätte ich dazu noch ein paar fragen:
1. das problem mit der statik. bringt es etwas die mittlerweile auch schon 50 jahre alte betonsteineindeckung gegen eine leichte Eindeckung aus metalldachpfannen zu ersetzen um so das höhere gewicht, dass bei einer holzinnendämmung anfallen würde auszugleichen?
2. müssen die wandabschlüsse zu den giebel- bzw. entsprechende innenwänden dicht, d.h. direkt an die Wand gebaut werden oder darf/sollte hier ein Abstand gelassen werden wegen der bewegung des holzes.
3. wird es nicht luftdicht wenn man weichfaserplatten nimmt, die mit bitumen getränkt sind?
denn gerade diese luftdichtheit möchte man doch vermeiden.
4. wenn ich mein dach gegen nässe von aussen abdichte hebe ich damit nicht auch automatisch den luftaustausch von innen nach aussen auf?
vielen dank im voraus für die freundlichen und aufschlussreichen antworten.

Familie Kemen



Kochrezepte!



Bevor ich zu Ihren konkreten Fragen komme, noch ein paar Bemerkungen:

An Aufsparrendämmung dachte ich gar nicht, ich meinte, dass Arbeiten von oben ausgeführt werden können. Dazu gehört auch die Aufbringung einer Unterdachplatte (wegen sehr guter Erfahrungen ist die bitumierte Weichfaserplatte für mich die erste Wahl).
Diese Platte gewährleistet eine Wind- und Regendichtheit. Hat man jetzt von innen auch noch eine winddichte Ebene, so entsteht eine stehende Luftschicht, die ja dann auch eine dämmende Wirkung hat, ohne dass man Gefahr läuft sich Bauschäden zuzulegen.
In Ihrem Fall haben Sie die zweite Ebene ja bereits.

Nun gibt es meiner Meinung nach für Sie zwei Möglichkeiten:

Die Erste:
Sie machen etwas von innen, Dann bringen Sie einfach noch 2 Lagen Heraklith(Sauerkrautplatten) auf die Innenwände, und putzen innen neu (sehr viel Dreck), oder Sie bringen 2 Lagen Holz auf, einmal wagerecht Schalholz, und dann noch einmal senkrecht, Profilholz oder zum Beispiel Rauhspund. Dabei brauchen Sie nicht auf Winddichtheit zu achten, da Sie die winddichte Ebene noch drin haben.
Was Sie davon machen ist Geschmackssache. Holz hat den Vorteil, dass man wohl nie wieder renovieren muss, es sei denn, es wird einem mit der Zeit zu dunkel. Dann gibt es Farbe oder Lasuren aus dem Eimer!

Die Zweite:
Sie nehmen das Dach auf, und bringen die besagte Unterdachplatte auf die Sparren, und decken das Dach neu. Die nicht sehr schönen Betondachsteine durch Blech zu ersetzen gefällt mir nicht. Das Dach ist dann zwar dicht, aber Sie werden sich sicherlich über jeden Regen und Hagel ärgern, denn es dürfte laut im Schlafzimmer werden.
Für mich kommen nur dauerhafte, solide Baumaterialien in Frage. Tondachsteine in Ihren verschiedensten Formen sind erste Wahl. Dauerhaft und schön, mittlerweile gibt es auch welche deutlich unter 10 €/qm.

Dabei bitte nicht die engobierten oder glasierten nehmen, sie bieten nicht wirklich Sicherheit vor Bewuchs, und es ist fraglich, ob diese Ziegel wirklich länger halten.

Sollten Sie mit dem Gedanken spielen das Dach neu zu decken, machen Sie es bitte richtig, denn wer billig kauft, kauft doppelt!
(Billig ist nicht immer günstig – einfach meist schon!)

Vielleicht machen Sie aber auch beides! Erst von innen noch zwei Lagen(was auch immer) aufbringen, und später mal das Dach neu decken, dann werden Sie bis an Ihr Lebensende Ruhe haben.



Ich muss es jedoch noch einmal unterstreichen: Ohne Strahlungswärme wird es jedoch nicht wirklich funktionieren!



Und das ist mein Rat:

Bauen Sie sich in das Schlafzimmer Heizleisten ein, und warten Sie dann mal den Winter ab!
Die Kälte im Schlafzimmer wird weg sein, und dann mal auf den Gasverbrauch sehen, ob und wenn ja wie viel teuerer es wird.
Das Montieren von Heizleisten geht ganz schnell, und ohne großen finanziellen und handwerklichen Aufwand. Rohre, Bögen, Fitschen, Thermostate usw. gibt es im Baumarkt, Heizleisten und Systemhalter zum Beispiel bei radia®therm! Alles in allem wird kaum mehr als 500 € kosten. Den Rest des Geldes sparen Sie für die Sanierung des Daches oder fahren im Winter noch mal auf die Sonnen-Insel!



Um dann doch noch die einzelnen Fragen zu beantworten:

Zu 1: Finanziell wird sich das nicht lohnen, der Krach vom Regen und Hagel wird Sie frusten, und nicht vergessen, auch Betondachsteine sind Masse!
Die müssen sich im Sommer erst mal erwärmen bis die Wärme dann in den Dachausbau kommen kann. (andersrum ist es natürlich genauso!)
Ob der alte Dachstuhl die Belastung mitmacht, muss im Einzelfall ein Statiker ermitteln. Aber berücksichtigen Sie bitte, dass auch Gipskarton sein Gewicht hat und es sich um Flächenlasten handelt, und die meisten Konstruktionen deutlich mehr abkönnen, als man Ihnen oft zutraut.

Zu 2: Die Anschlüsse sollten möglichst dicht sein, dies erreicht man auch, indem die verschiedenen Lagen versetzt montiert werden. Ich habe Bilder vom Ausbau eines Dachgeschosses mit Weichfaserplatten und Holz. Es sind jedoch für dieses Forum zu viele, ich schicke sie gern Interessenten zu!

Zu 3: Bitte nicht Luftdicht und Winddicht verwechseln! Eine Filzjacke ist winddicht, aber nicht luftdicht. Deshalb ist es auch sinnvoll, die Anschlüsse nicht abzukleben, denn es genügt den Wind zu brechen(um mehrere Ecken zu leiten) um die Konvektionsverluste herunterzusetzen.
Wie Sie schon schrieben, eine gewisse Luftwechselrate ist sehr sinnvoll, es macht Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung überflüssig.

Zu 4: Die Holzweichfaserplatten sind recht beeindrucken, ich hatte auf einer Baustelle mal den Rest einer Platte aus einer Pfütze gefischt und zerbrochen, außen war sie klitschnass, innen immer noch trocken.
Die Platten haben eine sehr hohe Dampfdiffusionsfähigkeit, so dass bei Verwendung von Strahlungswärme (nochmals: Heizleisten sind optimal!) Kondensationsprobleme ausgeschlossen sind. (Dies auch als Antwort auf den Einwand des fachlich sehr geschätzten Herrn Fischer)
Ein offenes Haus zu haben bedeutet ja nicht, dass es ziehen muss wie „Hechtsuppe“!
Ich baue mit wenigen Baumaterialien (Holz, Ziegel, Kalk), verwende keine Schäume, kein Silikon! Fenster werden mit Hanf montiert, sind andere Spalten zu schließen nehme ich auch Hanf. Das reicht, mehr Gedanken brauche ich mir nicht zu machen. Sollten Sie auch nicht, es sei denn, sie haben schon ein dichtes Haus, dichte Fenster, Dampfsperre- oder bremse, Gipsputz, Vinyltapeten oder das gesamte Bad gefliest! Dann müssen Sie für extra Lüftung sorgen. Dabei hilft das Ankippen der Fenster wenig, es kühlt nur den Sturz. Schneiden Sie lieber etwas von den Dichtungen raus! Von der äußeren 5 bis 10 cm oben, von der Inneren 5 bis 10 cm innen. Das bei allen Fenstern. Das reicht im Allgemeinen auch! (das ist ein Rat vom Herrn Fischer, finde ich gut, den Rat!)

Da dieser Beitrag bisher von recht vielen Interessenten gelesen wurde, habe ich nochmals so weit ausgeholt, Einzelheiten muss man telefonisch besprechen, ansonsten schreiben wir uns beide die Finger wund, und es bleiben immer noch Fragen offen!

Sie können mich gern mal anrufen: Telefonnummer und Mailadresse gibt es in meinem Profil!


Viel Erfolg!


Der Ingo vonne Köst



dämmung dachstuhl



hallo.
danke für die schnnele und ausgiebige antwort.
nun hätte ich dann doch noch eine frage die ich in diesem forum stellen möchte.
kann ich eine Lattung in den innerräumen,durch die vorhandene heraklitplatte,am sparren anbringen und in die zwischenräume eine weichfaserplatte einbauen und dann auf diese lattung die besagten beiden lagen holz aufbringen?
muss ich hierbei die lattung kontern?
das ganze war jetzt mal eine idee von mir aber ich weiss halt nicht ob diese vorgehensweise sinn macht.
auf das angebot das ganze mal im detail telefonisch zu besprechen werden wir so wie es aussiehst sehr gerne zurück kommen.
mfg:familie kemen
jetzt ist mir doch noch eine frage eingefallen zum thema heizleisten.
wir heizen unser Erdgeschoss überwiegend mit einem kachelofen,haben aber auch eine öl Zentralheizung um einfach mal auf die schnelle heizen zu können.
weil wir aber nur vorhaben im dachgeschoss heizleisten zu installieren kommt es doch sicher zu problemen mit der Vorlauftemperatur weil die Heizung mit mehr als 45c Vorlauf läuft bedingt durch die zentralheizung im erdgeschoss.



Gerade bei über 45 Grad keine Probleme!



Allerdings ist es ein weitverbreiteter Irrtum, daß man Heizleisten nur mit hohen Vorlauftemperaturen betreiben kann. Es müssen, dann wie bei allen anderen Heizsystemen auch, nur mehr eingebaut werden.

Daß Niedertemperatur automatisch mit Energieersparnis in Zusammenhang gebracht wird, ist ein lukratives Märchen!

Heizen Sie mit niedrigen Temperaturen, brauchen sie erst einmal größere Heizflächen, in unserem Falle mehr Heizleisten.
Sicher bin ich nicht wirklich böse, wenn ich viele radiatherm Heizleisten verkaufe, zumal ich vom Verkauf lebe.
Wenn ich Sie jedoch richtig beraten soll, gibt es eben noch mehr Faktoren, die bei der Entscheidung für eine Heizungsanlage ins Spiel kommen.
Die Heizleisten passen sehr gut zu Ihrer bestehenden Heizungsanlage! Wie sie genau an die vorhandene Anlage angeschlossen werden müssen ist jetzt wirklich ein Fall für ein ausgiebiges Telefonat!
Die Telefonnummer finden Sie über mein Profil.

Dann zur Konstruktion:

Die bisher vorhandenen Heraklithplatten werden entweder auf eine Schalung oder direkt auf die Sparren des Dachstuhles montiert worden sein.
Wenn Sie durch Klopfen und/oder Probeschraubungen die Systematik bei der Befestigung herausgefunden haben, ist es sinnvoller die Weichfaserplatte(WFP) laufend(mit umlaufend Nut und Feder) zu moniteren. Es genügt erst einmal die Platten nur anzupinnen oder mit kleinen Schrauben zu befestigen.
Die darauffolgende Holzschicht sollte dann wagerecht montiert werden, und mit Holzschrauben richtig fest durch die WFP in den Sparren oder der Schalung befestigt werden.
Bei der letzten Lage(Profilholz oder z.B. Rauhspund) empfiehlt es sich dann, diese zu Nageln(schräg über die Feder oder bei kleinen Kopfen durch das Holz).
Sicher kann man alternativ als Abschluß eine Gipskartonplatte (wenn man es mag) oder wiederum einen Putzträger aufbringen.

Weiterer Vorteil: Auch neue Installationsleitungen lassen sich gut zwischen den Holzlagen unterbringen.

Bei Fragen gern durchrufen!

Der Ingo


Zum Bild:
Besitzer einer "langen" Leitung werden mir die Bildgröße nachsehen, aber sonst sieht man nicht so richtig den Aufbau in diesem BV.

Es handelt sich um ein Spitzbodenausbau, unter dem Dach ist eine Unterspannbahn.
Gut zu sehen sind:
1. an der Decke die gewachste WFP Gutex
2. an der Schräge die 1. Holzlage (wagerechte Montage)
3. dann die 2. Holzlage senkrecht montiert.

Der Dachausbau wurde später mit Rauhspund fertiggestellt.

In Ihrem Fall ist die vorhandene geputzte Sauerkrautplatte schon die erste Holzlage.



Eternit Meteo



Guten Tag Ingo,

Dieser Dachaufbau interessiert mich brennend. Ich habe in der Schweiz ein Stöckli von 1890 erworben, bei dem das Dach fällig ist. Mein Dachdecker will mir ein Eternit Meteo Unterdach verpassen. Ist das Ihrer Meinung nach ein guter Anfang? Oder sollte ich ein anderes Unterdach wählen? Weiter schreibt Konrad Fischer etwas weiter oben über die Probleme Bitumen-Weichfaserplatten. Was meinen Sie dazu?
Der Dachboden soll irgendwann ausgebaut werden, aber keine Feuchträume beinhalten.

danke und freundliche Grüsse



Probleme mit Unterdachplatten?



Der Herr Fischer meint Dämmsysteme aus Weichfaserplatten.

Diese haben wie alle Dämmsysteme das Problem der Kondensation wenn nicht gesperrt wird.

Die von uns verarbeiteten Holzweichfaserplatten HWP sind lediglich 22 mm stark. Hier ist Kondensation praktisch ausgeschlossen.

Ob das angebotene System funktioniert weiß ich nicht, ich kenne es nicht.

Wenn es wasser- und winddicht dazu noch hochdiffusionsoffen und dauerhaft ist wird es funktionieren.
Wie teuer die Sache dann wird weiß ich allerdings auch nicht, seinerzeit kosteten die HWP aus Tschechien 10 DM/m².
Dafür sind wohl derzeit keine mehr zu bekommen.

Die letzten kauften wir von Gutex oder Pavatex für 8 €.
Aber auch das sollte recht günstig sein.

Gern können wir darüber telefonieren, die Nummer finden Sie auf der Homepage unter Kontakt!

Liebe Grüße aus der Ostsee in die Alpenrepublik!

Der Ingo



Diffusionsoffenheit



Moin moin,

ich durchforste seit geraumer Zeit Artikel, Foren etc zu dem Thema Dachdaemmung.

Mein Fall ist folgender: Ich beziehe demnaechst mein erworbenes Eigenheim. Das Baujahr ist 1961, das Dach wie für damals üblich, völlig ungedämmt und unbelüftet. Ich habe dieses Haus vor allem deshalb gekauft, weil es völlig trocken ist. Weder im Keller noch sonst an einer der kritischen Stellen konnte ich Feuchtigkeit ausmachen.

Grundsätzlich bin ich was das Thema Daemmung angeht der Meinung weniger ist mehr - gar nichts soll's aber auch nicht sein. Da stehende Luft prinzipiell eine gute Daemmung darstellt, finde ich das dargestellte System von dem Herrn Rhein sehr interessant. Auch die Argumentation zur Strahlungsheizung leuchtet mir ein.

Eine Frage kommt mir allerdings doch, vielleicht ist es dasselbe, was Herr Fischer meinte. Ich vermute mal, dass eine bitumierte Weichfaserplatte eine geringere Dampfdurchlaessigkeit hat als eine unbitumierte. Dadurch würde sich doch das Kondensat an der bitumierten Weichfaserplatte niederschlagen, Probleme wären vorpogrammiert. Könnten Sie, Herr Rhein, vielleicht erläutern, inwiefern Diffusionsoffenheit gegeben ist?

Eine weitere Frage die ich mir stelle, ist ob das System nur mit einer Hinterlüftung funktioniert, um die Feuchtigkeit von der Bitumierten Weichfaserplatte abzuführen. Wenn dies notwendig ist, genügt es Lüfterpfannen einzubauen und für eine Entwässerungsöffnung an der Traufe zu sorgen?

Vielen Dank im voraus

Olaf N.



Nochemal:



Kondensation ensteht, wenn warmfeuchte Luft an ausreichend kühles Material kommt. Und egal, wie dünn eine diffusionsoffene Bauteilschicht als Grenzfläche zwischen warm (innen) und kalt (außen) ist - irgendwo ist der Punkt erreicht, wo es kondensiert. Und zwar je nach Feuchtegehalt der anströmenden Luft mehr oder minder massiv.

Klaro? Wenn nicht, nochmals und nochmals lesen.

Und jetzt kommt's:

Nur kapillaraktive Baustoffe - mit durchgängigem Kapillarsystem (quasi kleine Kanäle durch den Stoff) können das im Baustoff flüssig vorliegende Kondensat bequem und geschwind wieder abtrocknen.

Der Feuchtetransport in Baustoffen verhält sich zwischen Kapillartransport zu Dampfdiffusion wie ca. 1000 zu 1! Und deswegen sind alle nicht kapillaraktiven, aber mehr oder weniger diffusionsoffenen Dämmstoffe (und alle sonstigen Baustoffe aus diffusionsoffenen Fasergespinsten und Poren, egal ob hydrophobiert oder nicht!!!) zum Absaufen verurteilt.

Das heißt, daß eingedrungenes Kondensat unwahrscheinlich lange als flüssiges Wasser eingespeichert bleibt und sich akkumuliert. Genau deswegen wird der Materialfeuchtegehalt von Faserdämmstoffen aus Holz (der "praktische Feuchtegehalt") so gut wie nie kommuniziert.

Er liegt nämlich Weltklassen über dem des kapillaraktiven Massivholzes.

Und daraus ergibt sich für mich nur eines:

Finger weg von Feuchtefallen! Denn daß die Ablüftung der Raumluftfeuchte immer und ewig prima funktioniert, halte ich für ausgeschlossen. Was ist denn z.B., wenn ein Stromausfall im Winter mal die Zwangsabröchelmaschine lahmlegt und niemand da ist, um alle Fenster aufzureißen bis sie wieder antuckert? Und, und, und ...

Good luck!

Konrad Fischer
Skeptiker



Kapillarität vs Diffusion



Hallo Herr Fischer,

zunächst mal danke für die Antwort, wenn sie auch etwas pauschal scheint. Ich nehme einmal an, dass Ihre Ausführungen über das Verhältnis zwischen Diffusion und Kapillartransport von Feuchtigkeit(1:1000) stimmen. Demnach sind massive Baustoffe vorteilhaft. Das glaube ich gerne.

Wie stehen sie denn dann zu der Idee den dargestellten Aufbau von dem Herrn Rhein zu übernehmen mit der Änderung, dass anstelle von Weichfaserplatten massivholzplatten verwendet werden? Der Aufbau wäre dann also von aussen nach Innen:

1.Dachziegel
2.Massivholzplatten
3.Luftschicht zwischen den Sparren
4.Massivholzplatten

Dies ist ja ein sehr einfacher Aufbau. Angenommen, die Winddichtheit ist gegeben, sollte die Luftschicht doch eigentlich eine vernünftige Dämmung darstellen. Feuchtigkeitsprobleme wären durch den Kapillartransport unwahrscheinlich. Habe ich das einigermaßen richtig verstanden?

Die Energieinsparverordnung möchte ich dabei erstmal außen vor lassen.

Mit besten Grüßen

O. Naujocks



Entlüftungsebene



ist immer gut. Es kommt immer auf die Details an. Und Vorsicht bei Massivbau - reicht die Statik?

Konrad Fischer





Ein bekannter Dachdecker meinte das die Statik wohl kein Problem ist, ich würde aber vor Massnahmenbeginn noch einen Statiker anheuern.

Mit besten Grüßen

O. Naujocks



Massivholz oder Weichfaserplatte



Hmmmh...
Irgendwie bin ich der Meinung das sowohl von herrn Fischer als auch herrn Rhein noch Antworten ausstehen. Wenn ich also besser keine Weichfaserplatte nehme (Kapillarität) und der Statik des Dachstuhles für die Massivholzdämmung nicht ausreicht, was dann?
Gibt es hier noch einen vernünftigen und empfehlenswerten Kompromiss?
Herzlichen Dank für weitere Antworten und Vorschläge.

J. Grenz



Das muß ich



projektbezogen und detailliert betrachten. Für sowas gibt es meine Bauberatung (kostwas).

Nix für ungut!

Konrad Fischer
Profi, Arbeitgeber und Ernährer