Innendämmung Außenwände

26.10.2007



Zunächst vielen Dank für diese Seite und alle Beiträge, sehr konstruktiv und lehrreich, gerade auch wegen der widerstreitenden Auffassungen.
Seit ca. 2 Wochen erwägen wir den Kauf eines Fachwerkhauses Bj. 1830 eingeschossig, oberhalb Balkenlage nicht ausgebaut, soweit erkennbar geklinkerte Gefache, eine vorgehängte Klinkerfassade aus den 60igern (diese wird im Sommer entfernt um das Fachwerk sichtbar zu machen), kein Keller.
So, wie gesagt viele lehrreiche Stunden auf dieser Seite später habe ich nun eine Entscheidungsfrage:

1) Die Innendämmung der Außenwände duch 140mm Hanf (Fa. Hock) und darüber eine 18mm Holzweichfaserplatte (MultiplexTop der Fa. Gutex) zuletzt ein Lehmputz.
oder:
2) Eine 10 cm Lehmbauwand, mit Lehmbausteinen (Fa. Hock), die mit Lehmputz schlüssig auf die Außenwand gesetzt wird und mit Lehmputz zum Raum verputzt wird.

In beiden Fällen erwäge ich den Verzicht auf eine Dampfsperre um eine ungehinderte Diffusion zu ermöglichen.

Mit einer Entscheidungshilfe zu Lösung 1) oder 2) wäre mir sehr geholfen. Sollten es gewichtige Gründe für eine Dampfsperre, Folie o.ä. geben, dann bitte ich auch da um Meinungen.
Unser Ziel ist ein angenehmes Raumklima und eine angemessene Dämmung.
Heizungsart wird das Kaminfeuer (ein Grundofen wäre übertrieben) mit einem Warmwasserkreislauf im Fußboden.

Vielen Dank bereits im voraus, auch und gerade weil dieses Thema sehr konstruktiv und umfassend beleuchtet wird.



Innendämmung Fachwerk



Es gibt Vorschriften und Richtwerte hinsichtlich der Innendämmung, die Sie beachten sollten.
Das betrifft die Schlagregenbelastung und den Dämmwert der Wand.
Sichtfachwerk ist nur zulässig bei geringer Schlagregenbelastung, ab etwa 800 mm Niederschlag pro Jahr nicht mehr ausführbar.
Je nach Schlagregenbelastung ist der Dämmwert der Wand zu begrenzen. Dies sollten Sie bei der Planung Ihrer Dämmung berücksichtigen. Ich empfehle Ihnen daher, die Dämmung des Bauteils Außenwand berechnen zu lassen, da ein zu hoher Dämmwert zu Schäden am Fachwerk führen kann.

Viele Grüße
Georg Böttcher



Schlagregenbelastung beachten



Der Meinung von Georg Böttcher kann ich mich nur anschließen. Und bevor man eine Fassade frei legt, um dass Fachwerk sichtbar zu haben, sollte man Wetterseite und Schlagregenbelastung prüfen. Wenn möglich den Vorbesitzer fragen, warum diese Verkleidung damals angebracht wurde. Waren es nur optische Gründe? Oder eben auch wetterbedingte?

Gruß Sontje



Schlagregen Außenklinker



Zunächst Dank für die schnellen Antworten, der Vorbesitzer ist leider verstorben und die Erben verkaufen nun, wissen aber zu den Konstruktionen und deren Gründe nichts zu sagen.
Das Haus hat eine Nord-Ost Ausrichtung und das Gelände rundum ist bewaldet.
Die Klinkerfassade ist in Südwestausrichtung angebracht d.h. zum Wald hin, Richtung Nordost besteht überwiegend Buschwerk, dort ist kein Klinker vorgehängt.

Sicher sind die bisherigen Ratschläge wichtig und werden in die Entscheidungsfindung miteinbezogen, doch bezog sich meine Frage eigentlich auf darauf, wie eine grundlegende Entscheidung zwischen Lehmziegel und Hanfissolierung aus Sicht des Forums getroffen würde.
Hierbei bin ich mittlerweile auf viele weitere Tipps und Links gestoßen, so das mir auch eine 80mm oder 100mm Hanfisolierung ausreichend erscheint.

Sicher auch ein Glaubensfrage. ;) Mich interessieren aber Wohnerfahrungen, Wohlfühl oder Raumklima Erfahrungen.
Hinsichtlich der Dampffolien, oder Speren o.ä. hat die letzte Nacht eine 100% Ablehnung erbracht. Es wird keine geben. Auch nicht zwischen Aufsparrenisolierung und Rauhspundverkleidung des Daches.
Mir ist wohler, wenn das Haus "atmen" kann.

Weitere Tipps und Ratschläge nehme ich dankend entgegen.
Weiter so.

PS: Übrigens der Anteil der weiblichen Teilnehmerinnen ist sehr erfreulich, wie sie die Dinge doch immer wieder gut auf den Punkt bringen und welche hilfreichen Verständniserklärungen dann gegeben werden. Sehr schön und wirklich hilfreich.



Hallo B.Viesels,



140 mm sind als Innendämmung zuviel!

Ich kann da nur eine maßvollerer Dämmung empfehlen. Und am besten sollte der Aufbau mit einer Wandheizung kombiniert werden.

Das unter Komfort- und physiologischen Gesichtspunkten für den Menschen überaus wertvolle Strahlungswärmesystem nutzt auch dem Bauteil: Durch großflächige Wandtemperierung
werden die Bauteile trockengehalten und so ihre Lebensdauer erhöht.

Viele Grüße Gerd Meurer



Zuviel Dämmung



Danke Herr Meurer,
das war ja eine prompte Stellungnahme.
Ja 140mm war sicherlich zuviel des Guten. Bin ja schon auf 80-100mm runter. Immer noch zuviel? Reichen 60-80mm auch?

Über die Wandheizung denke ich gerade auch nach.

Aber finde ich Zustimmung hinsichtlich der Kombination Hanf und Holzweichfaserplatte (18mm MultiplexTop) ?

Kann die Wandheizung direkt auf die Holzweichfaserplatte montiert werden?

Oder doch lieber als Fußleistenheizung?



Hallo



ich würde immer eine mit Mörtel umschlossene Wandheizung empfehlen, zumal auch der Boden mit temperiert wird. Auch wird i.d.R. Stahlungswärme über die Wand als angenehmer empfunden.

Die Platte auf die Wandheizung montiert werden sollte muss putzfähig sein.

Ich glaube das eine dünne Weichholzfaserplatte das nicht ist.

Alternativ könnte hier eine Heraklith-Platte eingesetzt werden.

Schauen Sie doch mal bei Interesse unter www.wandheizng.de.

Viele Grüße Gerd Meurer



warum..



eigentlich zwei Dämmstoffe (Hanf- und Holzfaser) miteinander kombinieren?
"Neubau" (also 2. Bauobjekt): Sandstein außen, von innen Ziegelwand davor gesetzt, damit neue Decken eingezogen werden konnten.
Wir haben bei uns Holzfaserdämmplatten 6cm + Wandheizung + Lehm.
Im Altbau: Elternschlafzimmer noch nicht umgerüstet: mit konventionellen Radiator an der Wand (Stirnseite links) ist es so, dass die rechte Stirn-Wand sich immer kälter an fühlt.
Hier wurde damals außer einer Hohl-Lochziegelwand nur noch mit mehreren Schichten Lehm "gedämmt".
Kinderzimmer: wurde mit einer Wandheizung nachgerüstet -das vorher vorhandene, nicht nachvollziehbare Gefühl "es zieht" (war ja mal unser Wohnzimmer) ist weg!
Die Wandheizung wird morgens nach dem Lüften für etwa eine Stunde angestellt (Stufe 2 von 6). Das reicht den ganzen Tag aus!
Grüße
Silke



Kombination



Hallo Silke, zwei Dämmstoffe sind es, weil ich weder die Wandheizung, noch den Lehmputz direkt auf den Hanf schmieren kann.
Daher nochmal der Wandaufbau von außen nach innen:
1) Ausgeklinkerte Fachwerkwand
2) 80-100mm oder 60-80mm Hanfisolierung
3) 18mm Holzweichfaserplatte
4) 30-40mm Wandheizung und Lehmutz

Aber du hast es schon richtig erkannt, meine Frage ist daher ungenau und so stelle ich sie nochmal präziser:

1) Welche Dämmdicke für die Hanfisolierung?
2) 18mm Holzweichfaserplatte als Kombination mit der Hanfisolierung:
a) geeignet?
b) stabil / tragfähig?
3) Oder 1) und 2) verwerfen und mit einem Lehmbaustein arbeiten?
4) Oder Hanfisolierung mit einer Lehmbauplatte statt der Holzweichfaserplatte verkleiden?



Holzfaserdämmplatten...



haben doch schon für sich einen sehr guten Wärmedämmwert.
So finde ich z.B. bei Gutex folgende Angabe: λ = 0,042 W/mK
und die Holzfaser-Dämmmatten gibt es in Stärken von 20 bis 120mm.
Deshalb verstehe ich nicht so ganz, warum hinter die Holzfaserplatte von 20mm noch Hanf gesetzt wird - könntest du nicht auch gleich eine Holzfaserdämmplatte von z.B. 60mm nehmen?

Bei der Suche nach dem Wärmedämmwert für Hanf (bin aber nicht fündig geworden) - habe ich dabei folgendes entdeckt:
MIH-Fachvortrag: Seminar Bau- und Dämmstoffe aus Hanf: Technik, 09.12.1998 in Bremen (http://www.nova-institut.de/nr/vortraege/vortrag-donath.htm)
Dort steht: "Die Grafik (Abb 3) zeigt diese Gesetzmäßigkeit des geringeren Ertrags zusätzlicher Dämmdicke in "übertriebener" Form. Die Einsparungen an Transmissionswärmeverlusten fallen noch geringer aus bei einer Innenwärmedämmung. Wärmebrückeneffekte mindern den Erfolg der Dämmung, so daß die Einsparkurve sehr schnell abflacht.
In einem weiteren Schritt wird die Wirkung der Dämmdicke von 12 cm (innen) verglichen mit einer gleichstarken Außendämmung; bei der Außendämmung sind etwas größere Flächen (Außenoberfläche ist größer als Innenfläche) zu dämmen; das verbaute Dämmvolumen ist aber weniger entscheidend als der Effekt der Wärmebrücken auf den Ertrag der Innendämmung.
Fazit: Innendämmungen sind - bei schützenswerten Fassaden - bis zu einer Dicke von etwa 8 cm wärmetechnisch effektiv und wirtschaftlich sinnvoll."

Somit habe ich an unsere Experten hier im Forum die Frage, ob diese Werte auch heute noch gelten - immerhin ist der o.g. Vortrag ja schon 9 Jahre her.

Viele Grüße
Silke



Kombination



Du hast sicher Recht eine Dämmung aus Holzweichfaser in 80mm ist sicher auch alleine schon ausreichend.
Und auf eine solche Dämmung kann sicher auch die Wandheizung installiert und der Lehmputz aufgetragen werden.
Doch wird die Holweichfaserplatte nicht bezuschusst.
Der Zuschuß für eine Dämmung aus Hanf beträgt 35,- EUR pro Kubikmeter. Bei einer Außenwandfläche von 112,6 qm kommt da schon was zusammen. ;)
Doch wie gesagt die Hanfisolierung trägt meiner bisherigen Kenntnis nach die Wandheizung und den Lehmputz alleine nicht.
Auf der Gutex Seite u.a. findet sich die Regel, das der Diffusionswert von außen nach innen abnehmen muß.
Damit ist als eine OSB, GKP oder fester und dichter ausgeschlossen.
Die Fa. Gutex empfiehlt für die Außenwandverkleidung die MultiplexTop Platte in 18mm.

Daher meine Idee zur Kombination der beiden Dämmstoffe.

Nach alledem komme ich also bisher zu dem Ergebnis, das eine 60 oder 80mm Hanfdämmung und eine 18mm HWF Platte eine kostengünstige und wirksame Dämmung darstellt.

Nur bleibt die Frage ob sie die Wandheizung und den Lehmputz auch trägt.



Dämmwerte



Zur Dicke der Dämmung und der erreichten Dämmwerte möchte ich noch auf folgende Internetseiten hinweisen:

Holzweichfaser:
http://www.gutex.de/sanierung/altbausanierung/wand.htm

Dort findet sich das Beispiel für eine Innenisolierung einer Außenwand Bsp.: U-Wert 0,45 bei 80mm Dämmung

Hanfisolierung:
pdf Datei unter www.thermo-hanf.de Menüpunkt: Einsatzgebiete dort das Beispiel: Außenwände mit Gipsfaserplatten und Klinkerfassade
Bsp.: U-Wert ab 0,414 ab eine Dämmung von 100mm Dicke.

Die Kombination von Beiden ergibt m.E. 80mm Hanf und 18mm HWF

Ist das tragfähig für Wandheizung und Lehmputz?



Baubegleitung



Es ist auch durchaus denkbar, das sich ein professioneller Berater meldet, der die Berechnung, Planung und Durchführung begleitet incl. EnEv oder kfW Bescheinigungen.
Ordnungsgmeäße Vergütung / Honorierung ist dann selbstverständlich.
Raum Münsterland





habe bei Hock doch noch den Dämmwert gefunden: 0,040 W/(m·K)also vergleichbar mit Holzfaser-Dämmplatten.
Ich habe deine qm - Zahl in Relation zu den Dämm-materialien verglichen.
Und nicht schlecht gestaunt - da für Holzfaser-Dämmplatten nach den Internet-Preislisten ca. 1000,00 € mehr zu bezahlen sind - rechne ich dann noch die Förderung von 35 € por m³ hinzu (sind ja bei dir 9 m³) - dann sind es über 1300 € Ersparnis.
boah! *staun*
Viele Grüße
Silke
PS: stellt sich nur die Frage, ob die Multiplex-top als Trägerplatte für die Wandheizung geeignet ist....



Tragfähigkeit



Tja, hier schließt sich nun wieder der Kreis und die Frage ist bisher unbeantwortet.
Daher noch einmal:

Stellt eine 18mm Holzweichfaserplatte (Bsp. MultiplexTop der Fa. Gutex) eine tragfähige Unterkonstruktion für Wandheizung in 30mm Lehmputz dar?

Noch einmal lieben Dank im voraus für konstruktive Antworten, sowie für die bisher gegebenen Tipps und Anregungen.



Förderung für Holzfaser?



Sollte es für Holfweichfaserprodukte Förderung geben?
Eigentlich doch nur auf die Produkte, wie Hanf, Flachs etc.?
Und außerdem sollte man gleiche Parameter miteinander vergleichen.
Holzfaserprodukt mit Holzfaserprodukt und weiche Dämmstoffe mit weichen Dämmstoffen.
Außerdem spielen Ansprüche auch eine Rolle.
Wie soll das gesamte Wandaufbaukonzept aussehen und wie möchte ich dazu noch die Wärmebereitstellung erfüllen (Heizkörper, Fußleiste, Wandheizung).

Also Fragen über Fragen, die nicht nur über die Preisreduzierung zu klären sind.
Wandaufbauten sollten stets diffusionsoffen sein, aber trotzdem in einer homogenen Beschaffenheit.
Hier spielt die Frage Dämmung zu Speichermasse auch eine entscheidende Rolle und ist auch abhängig von Ihren Ansprüchen.
Eine innenliegende Lehmschale ist sicherlich energetisch eine bessere Lösung, weil sie auch gute raumklimatische Verbesserung en bringt.

Grüße Udo



Wandaufbau



Hallo Udo,
der Wandaufbau wurde oben schon beschrieb, ebenso die Heizung. Förderung gibt es für den Hanf, nicht die Weichholzplatten.
Der Wandaufbau von außen noch innen:
Ausgeklinkerte Fachwerk Außenwand dann darauf von innen entweder:

1) Alt. Hanfisolierung 80mm zwischen Holzstehlen, darauf 18mm Holzweichfaserplatte un darauf Wandheizung in 30mm Lehmputz.
2) Alt. 10cm Lehmziegelwand vor die Außenwand schlüssig mit Lehm "angeputz" und dann auf die Lehmwand eine Wandheizung in Lehmputz.

Meine Fragen dazu waren:
Frage 1: Ist die 1) Alt. tragfähig, also hält Wandheizung und Putz auf der Holweichfaserplatte?

Frage 2: Sollte die 2) Alt. bevorzugt und damit die 1) Alt. verworfen werden?



Vieles beim Treffen besprechen!



Wenn es zum vereinbarten Treffen kommt, dann bitte einmal alle projektunterlagen mitbringen, um ein gezieltes Auge darauf zu werfen und entsprechende Lösungen zu erörtern oder mit Alternativen aufzuwarten.

Bis dahin

Udo Mühle



Eine



Weichholzfaserplatte in 18mm ist als Putzträgerplatte defintiv nicht der richtige Untergrung für einen Lehmputz, mit oder ohne Wandheizung.

Viele Grüße



ja aber...



warum wird dann die 18mm Holzfaserplatte für Fensterlaibungen empfohlen? sollen die nicht verputzt werden?
Gerd, da hast du mich mit deiner Lieferung aber ganz schön ins Grübeln gebracht!



Hallo



Silke, man sollte es einfach mit dem Hersteller abklären.

Wichtig ist ob die Platte vollflächig aufgeklebt/ geschraubt oder gedübelt wird oder auf einer Unterkonstruktion aufgeschraubt wird.

Grüße



@Silke



Den Gerd Meurer auf unserer Seite zu wissen, müssen wir hier jetzt einmal feststellen, daß die Wortmeldungen der Fachleute (Fachbetriebe!) aus ihrer langjährigen Erfahrung heraus resultieren.
Trotzdem muß man fast täglich feststellen, daß die Selbstbau"süchtigen" es fast immer besser wissen, was angeblich geht oder nicht geht.
Der Großteil der Fachbetriebe die hier beratend ihre Zeit opfern, macht dies aus langjähriger Erfahrung her aus und mit der Situation von Gewährleistungssicherheiten.
Es wird stets Anwendungsverschiedednheiten geben, doch diese rühren aus den jeweiligen Erfahrungen heraus.
Einfach nur 'ne Behauptung in den Raum werfen, verunsichert die Mitlesenden und bringt sehr viel Unruhe in die Diskussionen.
Um auf die entsprechenden Materialstärken sprechen zu kommen, muß man betonen, daß es genau so zu betrachten ist, wie Gerd Meurer es im letzten Beitrag formulierte.
Wir setzen sogar 8 mm Holzweichfaser im Laibungsbereich ein, wenn keine andere Lösung sich ergibt. Meistens aber 8 mm Heraklith.
Und auch diese sind bisher ohne Reklamationen haltbar und funktionsfähig.

Handwerkliche Grüße

Udo



Dank



Allen Beteiligten danke ich für die Ratschläge und Antworten. Herr Meurer hat sicher Recht, mit seinem Hinweis, genaues Nachlesen ergibt auch bei der Fa. Guteex weitere Hinweise, bzgl. des Einsatzes der von mir angefragten Produkte. Mein Vorhaben war von daher eine fehlerhafte Planung.
Und ein Fensterlaibung hat sicher eine erheblich abweichende statische "Belastung" als die von mir geplanten 112 qm Außenwand. ;) @Silke
Und hier trete ich Herrn Mühle gerne bei, sicher versucht auch der versierte Selbstbaulaie sich in allerlei Handwerk und wo er nicht fortkommt, möglichst den "kumpelhaften" Rat.
Zwar verständlich, aber auch begrenzt, denn der Rat hört bei der Beratung auf.
Daher abschließend meinen Dank für diese Seite und die gegebenen Ratschläge, beides sehr hilfreich und mutmachend. Es hilft den Zugang in die Materie der fachgerechten Sanierung zu finden.
Also weiter so!