Wärmedämmung meiner Scheune in Ostfriesland

11.05.2005



Wer kann mir Informationen zur Wärmedämmung meiner Scheune geben.
Ich möchte gerne in meiner Scheune zusätzlichen Wohnraum schaffen.
Die Wände bestehen aus einfachen Ziegeln ( Baujahr 1830 ).
Was muß ich beachten und welche Möglichkeiten bestehen.
Innendämmung wäre schön um die alte Fassade zu erhalten.
Mit freundlichem Gruß
Michael Westerhoff



Ansprechpartner vor Ort suchen



Hallo, Herr Westerhoff!
So pauschal läßt sich das leider nicht sagen. Es hängen ja viele Dinge davon ab, wie die Scheune gebaut ist, das Tragwerk etc. Hinzu kommen in Ihrem Fall baurechtliche Vorschriften und Genehmigungen, die eingeholt werden müssen.
Ich empfehle dringend, einen Architekten vor Ort zu befragen.
Grüße in den hohen Norden!



Wärmedämmung RE



Danke für die Antwort: Das Mauerwerk ist nicht tragend.
Das Dach ist komplett mit Holzständern abgefangen.
Die Außenfassade dürfte verändert werden, Dachfenster und der Einbau von Fenstern sowie der Austausch des jetzt vorhandenen Garagentores durch eine große verglaste Tür wären laut Aussage des Bauordnungsamtes kein Problem.

Gruß Michael



Dämmung einer Scheune



Hallo Michael,
wichtig bei so einer Maßnahme ist die Frage ob die Wände feucht oder evt. mit Salzen belastet sind. Innendämmung ist wegen dem Taupunkt meist problematisch bzw. nur mit einer Dampfsperre auszuführen. Bauphysikalisch können Sie den Wandaufbau auch berechnen lassen. Ich denke es wäre sinnvoll, eine Vor-Ort Beratung durch einen Hersteller von WDVS-Systemen (z.B. MARMORIT, WWW.MARMORIT.de) in Anspruch zu nehmen.

Gruß in den Norden

Volker



Innendämmung mit Hanffaser



Hallo, wie bereits Volker schrieb, ist bei einer Innendämmung immer der Taupunkt zu beachten. Entweder man geht auf Nummer sicher und verwendet eine Dampfbremse, oder man sucht sich Baustoffe, die zueinander passen. Mit einer Hanffaser-Dämmung läßt sich relativ gut arbeiten, ohne das Haus einpacken zu müssen. Wichtig ist natürlich, dass die alten Fugen nicht Feuchtigkeit von aussen in die Dämmung lassen - also ggf. Fugen ausbessern. Wenn du nur mit Gipsplatten arbeitest, ist die proClima intello zu empfehlen. Bei Lehmplatten, Installationsebenen, Trägerplatten mit Lehmputz oder ähnlichen Varianten kann mit der Hanffaser - Dämmung sehr einfach gearbeitet werden. Näheres erfährst du unter www.hanffaser.de .
Grüße Rainer



Innendämmung, WDVS - alles sinnlos, wenn



Sie etwa 24er Vollziegelwände haben. Die Vollholzbauten in Grindelwald auf 1000 m Höhe werden seit 300 Jahren mit ca. 9 cm durchschnittlicher Wandstärke gebaut. Friesland ist nicht kälter. Und da jede Dämmung mangels Wirkung unwirtschaftlich ist, greifen auch die Ausnahme-§§ der EnEv 16,17. Weiter Info auf Links:


http://www.konrad-fischer-info.de/7temper.htm



http://www.konrad-fischer-info.de/213baust.htm



http://www.konrad-fischer-info.de/7fehrtab.htm



http://www.konrad-fischer-info.de/29bausto.htm



Wärmedämmumg dämmt super! wenn...........



Sie jemanden haben, der mit Verstand an die Sache heran geht!
Dass Wärmedämmverbundsysteme oder Innendämmungen nichts bringen ist eine alte Mär, die leider auf bauphysikalischen Fehlannahmen beruht. Ich selbst, aber auch hunderte von Kollegen, können Ihnen mit Sicherheit tausende von Objekten nennen, bei denen NACHWEISLICH die nachträgliche Dämmung zu enormen Energieeinsparungen geführt hat.
Über die Wirtschaftlichkeit von Dämmmaßnahmen lässt sich pauschal kaum etwas sagen. Bei Hohlschichtdämmungen liegt die wirtschaftliche Amortisationszeit regelmäßig bei 10 bis 12 Jahren - nachweislich!

Was machen Sie denn selber im Winter? Ziehen Sie sich eine Daunenjacke oder ähnliches an? Ich mache es! Wie halten Sie Kaffee warm? Etwa mit einer Thermoskanne! Wenn dämmen nichts brächte, würden Thermoskannen auch unsinnig sein!

Also - nicht irre machen lassen und vernünftig Dämmen!!!



Lieber Herr Stasch,



nach Ihnen sucht die Dämmstoffindustrie händeringend! Ich habe ein aktuelles Schreiben (2005) vom Verband vorliegen, in dem die nach der selben Ansage (1000e Beweise) auf hartnäckige Nachfrage nach schriftlichem Beleg eingekickt sind und zugeben mußten, daß nicht mal ein Beweis irgendwo ist. Aber "600 Mio qm verbaute WDVS" wären ja dann schon Beweis genug.

Also mal ernsthaft: Mit solchen Ansagen können Sie hier nicht prunken. Ihre Verständnisfragen belegen, daß Sie meine Fachseiten auf den Links nicht kennen. Dort ist alles detailliert beantwortet.

Vorschlag zur Güte: Erst mal lesen, und dann weiterdiskutieren. Meinetwegen auch widerlegen. Aber bitte nicht nur solche Ansagen, die den Fragesteller irreführen können und ohne echten Beweis bleiben. Ihre hunderte Kollegen in allen Ehren.



Kein Prunk - nur Realität



Sehr geehrter Herr Fischer, mir liegt wenig am prunken! Aber viel an der Realität! Und die sieht nun mal so aus, dass, mit Vernunft eingesetzt, Wärmedämmung (nicht jede!) zu enormen Energieeinsparungen führen kann - nachweislich!
In welcher Form hätten Sie die Belege denn gerne? In Form von Gasabrechnungen? Kein Problem!

Ihre Homepage kenne ich - trotz alledem hat sich die überwiegende Zahl der Menschen in Deutschland aus Erfahrung bei der winterlichen Bekleidung für das Modell Wärmedämmung (Daunen etc.) und nicht für das Modell Ritterrüstung entschieden (wie unsere Vorfahren seit tausenden von Jahren auch, mit wenigen Ausnahmen!).

Am Rande: Dass die Dämmstoffindustrie ausgerechnet nach mir sucht, glaube ich nicht.

Also nochmals: vernünftig Wärmedämmen bringt viel Energieeinsparung!



Wo hätten Sie denn gehört,



daß ich Ritterrüstungen den Vorzug geben würde? Das ist sonst eine abgefeimte Unterstellung. Und wenn Sie die physikalischen Erläuterungen rund um Pulli, Dämmung und Isolierkannenfunktion nicht nachvollziehen können, ist das Ihr Problem. Ich habe es wenigstens versucht, es Ihnen nahezubringen.

Gasabrechnungen wären fein - aber bitte so, wie Koll. Prof. Fehrenberg sie liefert - im aufbereiteten Vergleich mit ungedämmten Nachbarn gleicher Bauart bzw. unter Berücksichtigung mehrerer Jahre und der Winterdurchschnittstemperatur.

Und bitte keine Mischmaschfälle (sanierte Heizung, Fenster, Umbau usw.), sondern ausschließlich Dämmstoffverbau.

Also her damit. Ich suche seit vielen Jahren danach.

Auf dem Link finden Sie, wie man das macht:


Dämmstoffverbau und Energieverbrauch im Vergleich



dämmen oder nicht dämmen,das ist hier die frage



das ist wie die ansichten zum badeurlaub.der eine muss nach ägypten,um sich im august bei 50 grad cel. im 32 grad heissem meer sich zu erfrischen, der andere fährt im januar nach finnland zum eisbaden um sich dann dort abzukühlen. ich würde die karibik wählen.wenn per anno im diesem lande mehr als 6000000qm wdvs verbaut werden(lt.dr.w.setzler v.fachverband wdvs,dann können doch nicht alle planer,alle verarbeiter,nicht das gesamte gremium um dr.bodo bücher,michael hladik ,ralf schneider u.v.m.dieser ausgewiesenen experten im dämmwahn ihren gesunden menschenverstand versoffen haben. es gibt eben überall die kleine ,andersdenkende minderheit.ich habs lieber warm und lauscig im winter,und angenehm kühl im sommer.