Nachträgliche Wärmedämmung im "Kellerbereich" sinnfrei?




Im Archiv habe ich schon etwas gelesen und bekomme nun Zweifel an den Sinn einer geplanten Aktion.
Es ist kein Fachwerkhaus, sondern ein Massivhaus BJ 1985.
Der Keller ist mit sogenannten "Schwerstbetonsteinen" gemauert.
Die Ausgangssituation ist ein Haus (EW65e) in Hanglage, im Prinzip auf dem „Gipfel“ des Hanges. Probleme mit der Feuchtigkeit von außen sind nicht bekannt, da auf Grund der Hanglage kein stehendes Wasser auf die Kellerwände drückt.
Nach dem Kauf wurde die Kellerräume zum größten Teil umgebaut , Büroräume + Sanitär.
Jetzt ergibt sich durch die Nutzungsänderung eine Erwärmung der Innenluft und in dem Teil der Kellerräume, der hanglagebedingt zu großen Teilen im Erdreich liegt, schlägt sich Feuchtigkeit von innen an der Außenwand nieder, im Sommer besonders, im Winter wenig. Lüften hilft da wenig, da mehr Lüften im Sommer zu mehr Feuchtigkeit führt.
Der Teil des Kellers, der seine ursprüngliche Nutzung als Vorratsraum behalten hat und zu 100% im Erdreich liegt, ist im Sommer besonders betroffen.
Da es sich wegen anderer Arbeiten anbietet, den betroffenen Teil dieses Jahr aufzugraben, denke ich über eine nachträgliche Dämmung (Wärmedämmung) nach.
Letztlich komme ich aber zu dem Schluss, dass die Temperatur der Wand, durch die Dämmung nicht angehoben wird und das Problem weiter bestehen bleibt.
Meine Fragen an die Experten sind jetzt:
1. Macht diese Dämmung Sinn ?
2. Kann man nur einzelne Wände dämmen, oder muss, wenn gedämmt wird, der gesammte Kellerbereich gedämmt werden, der unter der Oberfläche liegt?



Kellerdämmung



Sie können mit einer Innendämmung die Oberflächentemperatur des Bauteils erhöhen, so Kondensatausfall mindern und Wärmeenergie sparen.
Das entbindet Sie nicht von der Aufgabe, nutzungsbedingte Luftfeuchte durch Luftaustausch zu entfernen.

Viele Grüße