Hat hier jemand Erfahrungen mit Fertighäusern von Speer und Gscheidel?




Hallo,
suche nützliche Infos zur Sanierung ( Wärmedämmung ) von einem Fertighaus der Firma Speer und Gscheidel. Baujahr des Gebäudes war 1972. Bitte nur Vorschläge mit natürlichen Dammstoffen. Des Weiteren wird über eine Wandheizung nachgedacht evtl. auf Lehmbasis. Gibt es hier Erfahrungen?
Bin für fast alle Vorschläge Dankbar und beantworte alle notwendigen Fragen. Mfg Hans.





Hallo,

Sie können nicht alles Beliebige miteinander verknüpfen, vor allem keine gegensätzlichen Philosophien.
FH Bj 72 ist die eine, Lehmputz die andere.

Zu dem Material aus Crailsheim: ich schrieb hier schon einmal "Chloranisole

Es sind bakterielle Abbauprodukte des berüchtigten Pentachlorphenols. Wer noch keinen Nervenschaden hat, kriegt ihn damit bestimmt.

Es kann aber auch "nur" Formaldehyd in extremer Konzentration sein.
Sanierungsvorschläge, die allerdings nur dem Sanierer helfen, sind reichlich im Umlauf.

Finger weg von Sondermüll ! Man sollte ein gestzliches Verkaufsverbot fordern.


Grüße vom Niederrhein



Wärmedämmung



Hallo Herr Beckmann,
vielen Dank für die Antwort.

Betreff gegensätzlichen Philosophien: Was heißt hier miteinander verknüpfen? Wir möchte nur die Gebäudedämmung verbessern und gegebenenfalls eine Wandheizung anbringen.

Laut Ihres Profils sind Sie ein erfahrener Mann in diesem Bereichen. Wir besitzen dieses Haus nun seid ca. 5 Jahren und haben noch keine großen Nachteile erfahren müssen. Zumahl wir das Haus "umsonst" erhalten haben, da wie nur den Grundstückspreis bezahlt haben.

Nun aber zurück zum Thema,uns interessiert die Möglichkeit das Haus nachträglich zu Dämmen. Ist es besser von Innen, also alte Beplankung lösen und Dämmung ersetzen oder von Außen, Sprich Fassade öffnen und neuen Dämmaufbau aufbringen??

Ebenfalls möchten wir nach der Dämmung im Innenbereich eine Wandheizung anbringen, da diese effizienter als eine gewöhnliche Fussbodenheizung sein soll. Gibt es hier Hersteller, welche besonders gute Reverenzen haben? Oder hat jemand Erfahrungen mit solchen Anlagen?

Sind für alle Antworten Dankbar.

Mit freundlichen Grüssen

Hans





Hallo,

man müßte zuvor wissen, welche Materialien wo genau verbaut worden sind. Im Allgemeinen sind es Asbestzementplatten als verputzte Fassadenplatte, Spanplatten als Innenplatte und dazwischen ein wenig Glaswolle (als Schadstoff klassifizierte KMF). Die Dosen sind oft so in die Wände geschnittten, dass man in den Luftraum der Außenwand blickt (keine Luftdichtigkeit). Die Verbesserung dieser Außenwände ist im Grundsatz möglich und wird von verschiedenen fertighaus-Sanierern auch angeboten. Holen Sie da doch mal Angebote ein (Streif, Nordhaus etc..)

Aber: Ich halte eigentlich nichts davon. Es verbleiben die Schadstoffe aus dem Übrigen verbauten Holz.

Grüße vom Niederrhein



Wärmedämmung



Guten Tag Herr Beckmann,
na das ist doch mal eine Antwort. Danke !
Nach den ersten öffnen der Innenwände von einem der 4 Bäder hat sich der kurz beschriebene Wandaufbau von Ihnen bestätigt.Danke für die Reverenz - Empfelung.

Nun wir wissen, das wir aus diesem Haus kein 100 % Energiehaus zaubern können.

Aber, wenn gute Freunde von uns vor 25 Jahren ein Fachwerkhaus Stein für Stein abtragen und 100 Meter weiter wieder aufbauen können, nur weil dort die Lage schöner ist, dann können wir auch diesem Haus eine 2 Chance geben. Zumahl jammern nichts bringt, wir haben es nun und so wie es ist kann es nicht bleiben.

Vielen Dank nochmal.

Schönes Wochenende

Hans