Dämmung, Trempel, Dach, bedenken, Bangemachen

29.11.2009



Ich habe mein Dachgeschoss komplett mit 12cm Pavatex (Isolair L) sowohl auf dem Dach (kombiniert mit Zwischensparrendämmung) als auch auf der Giebel und Trempelseite verkleidet.

Da ich Hohlblocksteine (24 cm breit) habe, überlege ich zusätzlich im Bereich Gaube/Trempel eine Innendämmung zwischen der Lattung und der Farmercell-Innenplatte anzubringen:

Ist das überhaupt notwendig/sinnvoll? Wenn, ja:
a) Welche Dämmplatten bzw -stoff empfehlen Sie
b) Muß noch eine Dampfsperre oder -bremse berücksichtigt werden
c)Wie schließe ich den Zwischenraum zwischen Trempelfette und Trempel in Richtung Pavatex Außenwanddämmung (Ausschäumen oder Dämmkeile)

Danke

Th. Wagner



Egal was Ihnen hier weiter



bei Ihren Dämmkunststücken empfohlen wird, ich empfehle den Erwerb eines Feuchtemeßgeräts (gibts billig z.B. bei Amazon). Dann können Sie die die drohende Dämmstoffauffeuchtung meßtechnisch kontrollieren, bevor es durchschimmelt.

Ein paar Inspektionsöffnungen vorausgesetzt.

Denn ob die Dämmung dauerhaft von Durchfeuchtung / Feuchteaufnahme verschont wird, ist nicht sicher wie das Amen in der Kirche.

Vgl. hierzu folgenden Forumsbeitrag: Dachdämmerung





Danke für den Hinweis; kann ich zusätzlich machen

Das Dach ist perfekt gedämmt, da habe ich keinerlei bedenken.

Was mache ich mit der Trempel- und Giebelwand? Reicht die jetztige Dämmung in Verbindung mit dem Stein aus oder sollte ich hier eine Innendämmung, wenn ja, wie installieren?



Die Bedenken habe freilich nur ich,



denn ich habe das Schicksal von zu vielen perfekten Dämmungen schon persönlich miterlebt und gemessen.

Sie dichten den Raum luftdicht ab. Wohin die Feuchte soll, die in der Raumluft entsteht, und wohin die, die sich bei abkühlender Außenluft bzw. in der nicht kapillaraktiven Dämmung enthaltenen Luft im Dämmstoff selbst absetzt, bleibt meist unklar. Natürlich ist das Rausheizen mittels Hüllflächenheizungen (Wandheizungssysteme) hier eine gängige und schadensverhindernde Variante - doch bestimmt nicht besonders energiesparend bzw. wirtschaftlich.

Wenn Sie Ihren Raum immer weiter dämmen und dichten - wo soll dann Ihre Feuchte denn hin? Ich hoffe, Sie haben eine hygrostatgesteuerte Zwangslüftung und Wandschrägenheizung, dann können Sie immer weiter dämmen, bis alles vollgestopft ist. Eine im Dämmstoff selbst integrierte Dauerheizung wäre zum Trockenhalten gegenüber innerer Kondensation in der Heizperiode und bei feuchtwarmer Außenluft im schattigen Dach übrigens auch vorteilhaft, wie Sie den auf dem o.g. Link gezeigten Dämmstofffeuchten entnehmen können.

Denn man Tau!



Bangemachen



Bangemachen gilt nicht, Herr Fischer.

stt



Dann also:



Augen zu und durch!!!

Hussa!