Dampfbremstapete

30.10.2012



Liebe Forumsteinehmer,

ich habe eine Frage bezüglich der Geschossdeckendämmung. Ich habe folgenden Aufbau vor:

innen:
Dampfbremstapete Santa UT (bis auf Wand gezogen ca. 10 cm)
Putz
Holzbalkendecke (Schalung, Balken, Schlackeschüttung) Dielung
100 mm Steicotop

U-Wert ca. 0,24

Was haltet Ihr von diesem Aufbau und vor allem was ist von der Santa UT zu halten.

Da es ein komplettes Kaltdach ist (2 Vollgeschosse + Walmdach) habe ich vor (das Dach wird erneuert) den Gesims wegzuhacken und auf der Außenmauer die ersten 30cm der Wand schon zu dämmen, so dass die Geschossdeckendämmung bis an die Außéndämmung geführt werden kann. Die Sparren durchbrechen die Außendämmung nicht nur die Geschossdeckendämmung. So möchte ich erreichen, dass die Holzbalkendecke komplett im "Warmen" liegt. Ist das auch ok? Ansonsten käme baupysikalisch nur die Aufsparendämmung in Betracht das ist aber alles sehr kostspielig.

Ich freue mich auf eure Anregungen und Hinweise.

Vielen Dank

Stef190



Weiweit die Santa UT an dieser Stelle ....



... Sinn macht - das kann Dir ProClima bestätigen oder eben auch nicht.

Ich frage mich persönlich, warum Du überhaupt eine Dampfbremse brauchst und wenn, warum diese dann nicht unter der Steicotop.

Wegen Gesims weghacken wäre eine Zeichnung - besser noch ein Foto hilfreich. Weggehackt ist schnell was.

Grüße aus Frangn

Frank von Natural-Farben.de



Eine Aufdachdämmung



ist hier nicht nur kostspielig, sondern auch unsinnig.
die thermische Hülle mus geschlossen, sprich die oberste Geschossdecke gedämmt werden.

Ob die besagte Tapete das bringt was versprochen wird kann ich nicht beurteilen.
Hier würde ich einen diffusionsoffenen Aufbau mit Rieselschutz und fugenloser Dämmung z.B.Perlite oder Lehmhobelspandämmung vorziehen.
In wie weit der Aufbau realisierbar ist kann ich aus der Ferne nicht beurteilen.
Aber bei Fragen dürfen Sie sich gerne melden.

Grüsse Thomas