Deckendämmung

02.01.2006



Guten Tag zusammen,
ich habe ein Haus Bj. ca. 1900 gekauft, bei dem der Dachboden nicht gedämmt ist, sondern die Decke von OG zum Dachboden. Die Decke besteht aus 18 cm Holzbalken, die mit 20 mm Dielen (Fußboden auf dem Dachboden) versehen sind. Die Balken sind von unten mit Schilfrohrgeflecht vernagelt und verputzt (kein Lehmputz!). Auf dem Schilfrohrgeflecht befindet sich eine ca. 2 cm dicke Schicht mit Haferspreu (sehr unregelmäßig). Luftschicht zwischen Spreu und Dielen ca. 10-12 cm.

Da ich in den nächsten Jahren das Dach nicht ausbauen/dämmen und trotzdem eine gut Dämmung haben möchte, suche ich nach Lösungen die Dämmung zu verbessern, da der jetzige Putz teilweise gerissen oder sogar abbröckelt.

Ich sehe zur Zeit vier Möglichkeiten:

1. Alles so lassen, tapezieren und fertig.
Vorteil: Wenig Arbeit, Geringe Kosten
Nachteil: Dämmung überhaut ausreichend???, Schiefe/Rissige Decken

2. Putz, Schilf und Spreu komplett entfernen.
Neuer Aufbau: Balkenhöhe mit Dämmwolle (Vorschläge???) auffüllen, Dampffolie, Lattung und Fermacell
Vorteil: Gute Dämmung (Wärmewert k=0,35), Gerade Decken
Nachteil: Viel Arbeit, Materialkosten

3./4. Lattung (3 x 5 cm), Fermacell bzw. Lattung (5 x 6 cm), 5 cm Dämmwolle und Fermacell

Welchen Dämmwert hat eigentlich eine Schilfrohrdecke oder kann man schlecht Vergleiche ziehen?

Vielen Dank schon mal für Hilfe!

MfG

Robin



1. Möglichkeit



Vorangegangenen Beitrag "Frage Altbau" lesen und für die 1. Möglichkeit entscheiden.

Den alten Deckenaufbau würde ich nicht zerstören, höchstens ggf. die Hohlräume zusätzlich ausblasen. Dämmung mit Zellstruktur z.B. Zelluloseflocken

Auch ein alter Kalk- Deckenputz ist allemal wertvoller als moderne Gipsplatten Bauweisen.

Gutes Gelingen wünscht
jh